Auf den Straßen von San Francisco ist immer was los - erst recht, wenn Veteranen-Cop John Tanner den Highway aufmischt. Wie tief die Radkappen in Frisco demnächst fliegen werden? Haben wir bei einer Probefahrt erlebt.
Wenn Driver: San Francisco den Kurs hält, verkommen andere Verfolgungsjagden zu gemütlichen Spazierfahrten auf Bobbycars.AusblickViel Staub abseits des Konsolenschachts wirbelte der dritte Teil der Actionserie auf. Spielerisch eher auf Schmalspurniveau herumdümpelnd, tummelte sich der Titel hierzulande durch den Grabenkrieg des Publishers mit einem großen Spielemagazin in den Medien. Sollte das ein Zeichen sein? Lieber alle pauschal jubeln und den Nachfolger schon im Vorfeld zum Messegewinner proklamieren, einfach damit man es sich nicht mit den Herstellern verdirbt? Neee – lieber werfen wir einen Blick auf den Titel und ergründen die Neuerungen.
Armer, armer Tanner. Liegt zwar im Koma, der Kerl, kann aber nicht aufhören, an Autos zu denken.Wobei die ersten Neuerungen eher eine Fahrt zu den Anfängen der Serie bedeuten. Wieder mit von der Partie ist der alte Undercover-Haudegen John Tanner, der schon im ersten Teil seine rasanten Runden drehte. Wenn wir uns an den Werdegang Tanners zurückerinnern, kommt uns unweigerlich der Zweikampf mit seinem Erzfeind Charles Jericho in den Sinn. Im Finale von Driv3er knallte der Schurke unseren hartgesottenen Cop ins Koma. Damit endete die Geschichte Tanners. Vorerst.
Was der tapfere Polizist in seinem Dämmerzustand erlebt, wird nun in Driver: San Francisco gezeigt. Warum sollten Koma-Patienten nicht auch träumen und trotz Bewusstlosigkeit weiterhin den bösen Buben hinterherjagen können? Tanner tut eben immer das, was er am besten kann, auch wenn er wie ein Häufchen Elend am Tropf vor sich hinsiecht. Durch diesen dramaturgischen Kunstgriff werden einige neue Spielmechaniken möglich, die ansonsten abstruser Murks gewesen wären.
Ein wenig Ballerei kann nie schaden. Nicht mal dem neuen Driver.Tanner sitzt nämlich nicht nur hinter dem Steuer eines Autos, er kann sich in jede auf der Straße befindliche Karre hineinkatapultieren. Schließlich ist es ja sein Geist, der durch San Francisco stromert und weiterhin Aufgaben meistert. Dieses Feature wird „Shift“ genannt: Tanner verlässt die Karre, mit der er eben noch unterwegs war, und schwebt über dem Verkehr. Er kann auch weiter aus dem Bild herauszoomen und den Anblick der Bay-Area genießen oder sich jederzeit wieder ins pulsierende Straßengeschehen zurückwerfen lassen. Wurde ein Wagen ausfindig gemacht, rutscht er per Knopfdruck automatisch auf den Fahrersitz rüber.
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Danke für den Hinweis - ist behoben :)
Ich hoffe auch, dass sie wieder an die Qualitäten des ersten Teils anknüpfen können. Die Features lesen sich auf alle Fälle schonmal gut.
Achja, es hat sich nen Fehler im Artikel bzw. im Releasedatum eingeschlichen, da stehen lauter Daten von 2006 und 2007 ;)