Zurück zu den Wurzeln! Was die letzten Ableger der Driver-Serie herrlich versemmelten, soll der Neuanfang richten. Wir bleiben also schön angeschnallt und laufen nicht zu Fuß im großzügig nachgestellten San Francisco herum. Den Wagen darf Protagonist John Tanner trotzdem verlassen, wenn auch auf ungewöhnliche Weise.
Nach Teil 1 das zweifellos beste Driver aller Zeiten. Willkommen zurück in der ersten Rennspielliga, auch wenn zur Perfektion noch ein ganzes Stück fehlt.FazitVergesst die alte Gurke Driv3r! Vergesst alles, was zwischen dem Jahr 2000 und heute mit der Driver-Serie angestellt wurde, denn Ubisoft und Entwickler Reflections drücken den Reset-Button und setzen alles auf Neustart. Wobei, nicht ganz. Erzählerisch gibt Driver San Francisco dem Protagonisten John Tanner und seinem treuen Partner Tobias Jones gerade mal sechs virtuelle Monate, um den Konflikt mit dem Oberbösewicht Jericho an neue Ufer zu führen – und die Spielmechanik noch dazu.
Was soll das heißen, ihr habt Driv3r nicht gespielt und keinen Schimmer, wovon ich gerade spreche? Sagt bloß, ihr habt euch das „Meisterwerk“ durch die Lappen gehen lassen. Das Spiel mit den mies implementierten und übel zu steuernden Zu-Fuß-Missionen? Der fehlerhafte Open-World-Abklatsch mit der Garantie auf die goldene Himbeere 2005? Sagt euch alles nichts? Na, da habt ihr aber Glück gehabt. Umso besser, dann könnt ihr nämlich völlig unbefangen in das neue Abenteuer starten, in dem beinahe alles so sein soll wie in der guten alten Zeit, als der Name Driver noch Programm war.
John Tanner und sein Partner machen die Straßen von San Francisco unsicher.Starsky und Hutch... verzeiht, Tanner und Jones sind die Undercover-Straßenbullen vom Dienst und geben sich der Lässigkeit hin. Solange die Sitze ihres orangefarbenen Siebzigerjahre-Flitzers nur schön warmgepupst sind, der Radiosender funkige Tunes ausspuckt und Friscos pulsierende Betonwüste die Fahrtrichtung vorgibt, kann sie nichts aus der Fassung bringen. Außer vielleicht eine Sache, die John Tanner persönlich an die Nieren geht: Bevor Erzbösewicht Jericho nicht hinter schwedischen Gardinen versauert, bleibt sein Puls auf 180.
Es wäre der perfekte Siebzigerjahre-Rennspieltrip mit Straßenstaubklischees und Haudrauf-Justiz, wenn nur San Franciscos Autos nicht so neuzeitlich, die Musik nicht so aktuell und die Summen nicht so hoch wären. 30 Millionen Dollar für einen Terrorakt? In den Siebzigern hätte Obergauner Jericho so eine Aktion noch für eine einzige läppische Million durchgezogen. In welchem Jahr das neue Driver spielt, bleibt somit unklar. Das Internet scheint es noch nicht zu geben, dafür aber Mobiltelefone. Polizeiwagen nutzen Blaulichter, die dem aktuellen amerikanischen Stil entsprechen, steuern sich aber so, als ob ABS und andere elektronische Fahrhilfen erst noch erfunden werden müssten. Die aktuelle Mode stammt aus den Mittneunzigern und die Attitüde aus den Achtzigern. Was für ein stilistischer Obstsalat.
Macht aber nichts, denn Driver: San Francisco schert nach wenigen Minuten sowieso in eine Richtung aus, die für allgemeines Kopfkratzen sorgt und jegliche Referenzen mit einem Blinzeln vernichtet. Beim Versuch, Jerichos Flucht vor dem Richter zu vereiteln, gerät das Team in einen schweren Unfall, der John Tanner in ein Koma versetzt. Er selbst weiß davon aber nichts und träumt sich quasi in eine Parallelwelt, in der er seinen Körper verlassen kann, um in die Hülle anderer Menschen zu schlüpfen und deren Handlungen zu übernehmen.
Durch das Shiften kann John in die Haut beinahe jedes beliebigen Fahrers schlüpfen. Auf Wunsch zoomt die Sicht auch in eine übersichtliche Vogelperspektive in vier Stufen.Ähnlich wie bei der TV-Serie „Zurück in die Vergangenheit“ (auch bekannt als Quantum Leap) bekommt niemand mit, dass er die Rolle einer anderen Person ausfüllt. Nicht einmal er selbst kann sich dabei im Spiegel sehen. Stattdessen begegnet Tanner bei jedem Sprung einem neuen Gesicht, einer neuen Stimme und vor allem neuen Beifahrern, die den Wandel höchstens durch das plötzlich auffällig aggressive Fahrverhalten bemerken.
Im Gegensatz zum von Scott Bakula personifizierten Sam Backett kann John Tanner netterweise selbst entscheiden, in welchen Körper er „shiftet“. Einem Vogel gleich schwebt er über das gigantische, frei erkundbare Straßennetz der Stadt, behält auffällige Fahrzeuge im Blick und lauscht den Gesprächen der Verkehrsteilnehmer. Ein wenig Willenskraft genügt, und schwups: sitzt er in der Karre seiner Wahl, egal ob als Busfahrer, als Feuerwehrmann oder als ängstliche Mutti mit rotzfrechem Gör an Bord.
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Das Weglassen von "rgend" in Wörtern wie "irgendwann" oder "irgendwie" ist zu einer
Das Weglassen von "rgend" in Wörtern wie "irgendwann" oder "irgendwie" ist zu einer totalen Unsitte geworden, in MMOs ja auch. Mir tut das in der Seele weh, schreibt halt bitte korrektes Deutsch, damit unsere Jugend vernünftige Vorbilder hat. Danke! :)
Ganz ehrlich, deine Meinung in allen Ehren, aber: so lange in der eigenen Redaktion Haudegen wie Ingo Kurpanek katastrophale Übersetzungsnews a la Google Translate raushauen (siehe beispielsweise News zu Blizzard & Valve), würde ich erstmal vor der eigenen Haustüre kehren...
Die Ansprüche sinken und die Preise steigen.
Für mich aber kein Grund,
Für mich aber kein Grund, es dennoch zu machen.
Einfach die Spiele links liegen lassen, am besten diese Firma komplett aus dem Gedächtnis streichen... nix mehr von denen kaufen und auch nicht "raubkopieren".
So mache ich das jedenfalls.
Aber deine Begründung... einfach lächerlich! Gibs doch einfach zu, daß du nicht darauf verzichten kannst, weil dein Wille zu schwach ist!!
Was hat das jetzt mit Willenskraft zu tun? ^^ Verzichten könnt ich schon, will ich aber nicht ;)
Geht es hier neuerdings darum mit Rauchen aufzuhören? Ich denke über Lächerlichkeit muss man nicht weiter reden ;)
Mhh...eigentlich soll DRM doch "Raubkopien" verhindern und nicht fördern.
Für mich aber kein Grund, es dennoch zu machen.
Einfach die Spiele links liegen lassen, am besten diese Firma komplett aus dem Gedächtnis streichen... nix mehr von denen kaufen und auch nicht "raubkopieren".
So mache ich das jedenfalls.
Aber deine Begründung... einfach lächerlich! Gibs doch einfach zu, daß du nicht darauf verzichten kannst, weil dein Wille zu schwach ist!!
Das Weglassen von "rgend" in Wörtern wie "irgendwann" oder "irgendwie" ist zu einer
Das Weglassen von "rgend" in Wörtern wie "irgendwann" oder "irgendwie" ist zu einer totalen Unsitte geworden, in MMOs ja auch. Mir tut das in der Seele weh, schreibt halt bitte korrektes Deutsch, damit unsere Jugend vernünftige Vorbilder hat. Danke! :)
Für diese Jugend mach ich garnichts :p Für dich...vielleicht ^^
Zumal ich so oder so für niemanden Vorbild bin und sein sollte =D
Stimmt, nicht beachtet...sah nur Auspuff und Reifenspuren....eventueller Kauf wird storniert auf Lebenszeit. =D
Spielen werd ichs aber wohl trotzdem *hust* Selbst Schuld Ubisoft.
Edit: Wer jetzt kommt mit "bööh böser Mensch" ....sollte sich meinen Steam Account anschauen, bin sehr wohl bereit für gute Software auch sehr hohe Preise zu zahlen ^^ Aber Leute die mich verarschen wollen...die verarsch ich zuerst. Und ja, das ist ein tolles Gefühl!
offtopic:
Das Weglassen von "rgend" in Wörtern wie "irgendwann" oder "irgendwie" ist zu einer totalen Unsitte geworden, in MMOs ja auch. Mir tut das in der Seele weh, schreibt halt bitte korrektes Deutsch, damit unsere Jugend vernünftige Vorbilder hat. Danke! :)
von ubisoft mit drm?