David Jaffe, seines Zeichens God of War- und Twisted Metal-Schöpfer, hat mit einem #GoFuckYourself-Clip auf teils harsche Kritik reagiert.

Drawn to Death - David Jaffes Antwort auf Kritiken: Ein "F*ckt euch!"-Clip

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David Jaffes neues Spiel Drawn to Death
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Manche Entwickler scheinen kein besonders dickes Fell zu besitzen, was ihre Person, oder ihre Schützlinge, sprich, Spiele angeht. Das bekannteste Beispiel dürfte Indie-Entwickler Phil Fish sein, der sich nach zig Schimpftiraden über Twitter und verbalen Entgleisungen in alle Richtungen schlussendlich von der Spieleindustrie verabschiedet hat.

Auch Katsuhiro Harada, Chief Developer bei Tekken 7 zeigte sich von seiner beleidigten Leberwurst-Seite, und versprach nach Kritik am neuen Charakter Lucky Chloe, sie aus der Version für den nordamerikanischen Markt herauszunehmen, und durch einen muskelbepackten Skinhead zu ersetzen.

Nun ist mal wieder Game Designer David Jaffe dran. Jaffe, bekannt für seine God of War- und Twisted Metal-Reihen, ist auch als Industry-Bad-Boy bekannt, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Am vergangenen Wochenende stellte Jaffe auf der PlayStation Experience in Las Vegas sein neuestes Projekt vor - ein 4-Spieler-Arena-Shooter im Bleistift-Stil. Drawn to Death erscheint exklusiv für die PS4, und wirkt wie ein typisches Anarcho-Spiel in bester Jaffe-Manier, der bereits mit Twisted Metal ein Faible für schräge Charaktere bewies.

Allerdings sind derlei schräge Spiele nicht jedermanns Sache, weswegen es verständlicherweise auch Kritik hagelte. Auf diese Kritik, die vor allem auf Seiten wie Giantbomb und Polygon gepostet wurden, hat Jaffe nun in einem Video reagiert.

Hier nur einige Auszüge der Kritikpunkte bzw. Kommentare, auf die Jaffe im Clip eingeht:

  • "Es sieht aus wie Splatoon. Minus allem, was ich an Splatoon liebe."
  • "Ein Arena-Shooter für maximal vier Spieler? Nein, man."
  • "Der Stil versetzt mich wirklich zurück... Ich weiß nicht, ob ich es mag, zurückversetzt zu werden."
  • "Warum in Gottes Namen sollte ich einen 4-Spieler-Shooter spielen?"
  • "Ich glaube, das gesamte Leben von David Jaffe spielt sich in einem Schulblock ab."
  • "Wer lässt Jaffe noch immer Spiele machen?"
  • "Ich wette, das wäre super... Damals, 1998."

Jaffe, oder besser, Drawn to Deaths Charakter Jonny antwortet daraufhin: "Danke für die Kommentare! F*ckt euch selbst!"

Ein weiteres Video

Natürlich könnte man jetzt sagen, Jaffe wäre nur "in character" und hätte nur auf die drastische Art und Weise geantwortet, wie es eben Jonny aus Drawn to Death getan hätte. Aber schaut man sich Jaffes Twitter-Account an, merkt man schnell, dass es genau die Art und Weise ist, auf die Jaffe antworten würde. Auch dort reagiert er wenig zimperlich, wenn es um Kritik geht.

Hoffen wir mal, dass David Jaffes Drawn to Death sich weniger auf Fäkalsprache verlässt, und seine Kritiker durch grandioses Gameplay zum Schweigen zu bringen vermag.

Drawn to Death erscheint demnächst. Jetzt bei Amazon vorbestellen.