Dragonball: Revenge of King Piccolo – Test

Wii

Auf den Spuren von Mario: Son Goku im Dragonball-Jump'n'Run

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von Thomas Goik, 09. November 2009 10:30 Uhr

Rudimentärer Multiplayer

Im Weltkampf-Modus bestreitet ihr mit den Dragon Ball-Origins Charakteren Zweikämpfe gegen den Computer oder einen echten Spieler. Die Duelle laufen nach dem gleichen Muster wie die Turnierkämpfe im Abenteuer-Modus ab und können für kurze Zeit unterhalten, sind aber auf Dauer ob des simplen Kampfsystems öde. Trotzdem ist es witzig mit Chao-Zu gegen Muten Roshi als Jackie Chun anzutreten – das hat es so in noch keinem anderen Dragonball-Prügler gegeben.

Optisch hinterlässt "Revenge of King Piccolo" einen gemischten Eindruck. In seinen guten Momenten sieht es der Serie zum Verwechseln ähnlich, oft genug wirkt es aber schlicht wie ein durchschnittlicher Wii-Titel. Das liegt vor allem an den meist unanimierten Hintergründen, die viele Gebiete sehr leblos erscheinen lassen. Beim Turnier gibt es etwa kein jubelndes Publikum, im Dschungel sind die Bäume starr, Wettereffekte fehlen. Vielfältig sind die Gegenden trotzdem, das Abenteuer führt uns in die Quartiere der Red-Ribbon-Armee, durch Eislandschaften, Lavahöhlen, Wälder und Hügelländer.

Screenshot zu: Auf den Spuren von Mario: Son Goku im Dragonball-Jump'n'RunRevenge of King Piccolo fängt den Dragon-Ball-Stil gut ein.

Im Gegensatz zum Rest der Grafik sind Son Goku und seine Gegner mit Cel-Shading animiert worden, der Stil der Serie wird in dem Bereich perfekt eingefangen. Auch die Spezialattacken – allen voran das Kamehameha – wirken eindrucksvoll und mächtig. Auf musikalischer Ebene bietet die Suche nach den Dragonballs Qualität auf Fahrstuhl-Niveau, die Musik der Serie wurde unverständlicherweise nicht verwendet. Das schadet nicht nur der Atmosphäre, es verleitet in Kombination mit den teils nervigen Gegnerkommentaren auch zum Stummschalten des Fernsehers.