Auf den Spuren von Mario
Beim Gameplay erinnert "Revenge of Piccolo" an eine Mischung aus Mario, Klonoa und Final Fight: Ihr rennt mit Son Goku nur nach links oder rechts, könnt euch aber bis zu einem bestimmten Grad auch in die Tiefe bewegen, was die simplen Kämpfe etwas dynamischer macht, aber auch neue Probleme mit sich bringt.

Unser Held besitzt nur eine Handvoll Manöver: Mit der A-Taste wird geschlagen, in Kombination mit dem Analogstick werden Spezialmanöver ausgeführt, etwa Gegner paralysiert oder in die Luft geworfen. Geschicktes Blocken mit der C-Taste ist vor allem während Bosskämpfen Pflicht, mit normalen Schlägen lädt sich außerdem eine kleine Leiste am oberen linken Bildschirmrand auf, mit der Son Goku ein verheerendes Kamehameha auf seine Feinde loslässt.

Genau dort erweist sich die freie Ebenensteuerung als hinderlich, denn der Energiestrahl feuert stets in die Richtung, in die Son Goku gerade schaut, somit geht das ein oder andere Kamehameha schon mal komplett daneben. Schade ist auch, dass es neben dieser klassischen Attacke keine weiteren, genauso spektakulären Angriffe gibt. Immerhin hält sich der Wackeleinsatz der Wiimote in Grenzen, nur bei bestimmten Zwischensequenzen und wenn Son Goku feststeckt, etwa eingefroreren wird oder einen Stromschlag erhält, muss der Controller geschüttelt werden.

Dragonball: Revenge of King Piccolo: Bild 1Die Standardgegner sind für Son Goku gar kein Problem.Die Level sind mit einer Vielzahl an Fallen und Sprungpassagen gespickt, die im Verlauf des Spiels immer schwerer werden. Anfangs muss der spitzhaarige Affenjunge nur über simple Abgründe hüpfen, später machen ihm Stachelwände, Elektro-Zäune und riesige Felsbrocken das Leben schwer. Sonderlich viele Manöver stehen Son Goku bei der Reise aber nicht zur Verfügung, er kann lediglich springen und sich mit einem Druck auf die "Z"-Taste an bestimmte Objekte hangeln. Dieses simple System macht die anfänglichen Gebiete zwar ermüdend, ab dem zweiten Drittel, also nachdem die Red Ribbon-Armee besiegt wurde, wird es aber richtig anspruchsvoll. Frust kommt dabei nur selten auf, denn Son Goku wird nach dem vorzeitigen Ableben an der letzten sicheren Stelle wiederbelebt.

09.11.2009
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17.03.2010 21:08
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Thomas Goik Thomas GoikRedakteurFazitMehr Inhalte des Autors

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