Stecken geblieben im Finstergram-Dungeon? Die Komplettlösung zu Dragon's Dogma: Dark Arisen hilft euch, wenn ihr nicht weiterkommt. Wir führen euch durch alle Level des dutzendstöckigen Verlieses, zeigen euch, wie ihr die lauernden Gefahren umschifft, und geben euch viele Tipps und Hinweise zur Erweiterung.

Dragon's Dogma: Dark Arisen - 25 Minuten angespielt: So sieht Dragon's Dogma auf der PS4 aus5 weitere Videos

Sucht ihr dagegen Hilfe zum Hauptspiel – Quests, Items, Personen, Dungeons, Anschlagtafeln etc. –, dann ist die Dragon's-Dogma-Komplettlösung das Richtige für euch.

Auf den folgenden Seiten nehmen wir uns alles vor, was mit dem Add-on zusammenhängt. Da Dragon's Dogma so ein Erfolg war, veröffentlicht Capcom eine Art Game-of-the-Year-Edition. Neben dem Hauptspiel und seiner großen Welt namens Gransys bekommt ihr auch die Insel Finstergram. Diese beinhaltet nur einen Dungeon, der sich über viele Etagen erstreckt und euch viele zusätzliche Spielstunden beschert.

Eine richtige Hauptquest mit Namen gibt es im Grunde nicht. Ihr folgt einfach den Stockwerken nach unten, immer weiter, wobei euch eine mysteriöse Stimme regelmäßig antreibt. In der Navigation unten könnt ihr die Abschnitte heraussuchen, wo ihr Hilfe braucht. Ansonsten stehen am Anfang allgemeine Tipps und Hinweise für Dragon's Dogma: Dark Arisen.

Wo, wie, warum?

1. Wie kommt man in die neuen Gebiete? Voraussetzung dafür, dass ihr überhaupt die Insel Finstergram erreichen könnt, ist euer erster Vasall. Den nämlich müsst ihr im Vasallenleger rekrutiert haben, dann erscheint am Pier von Kassardis eine geisterhaft anmutende Frau namens Olra. Sprecht sie an und sie bringt euch nach Finstergram.

2. Vorsicht allerdings. Die Voraussetzung, den ersten Vasallen zu rekrutieren, täuscht gewaltig. Der Finstergram-Dungeon und die Monster, die im Inneren lauern, sind nur etwas für starke Helden. Eine ungeübte Heldenparty wird in Null Komma nichts ausgelöscht. Selbst Level-70-Truppen haben es wahnsinnig schwer, wenn sie zu lässig vorgehen. Und selbst mit viel Vorsicht werden sie noch das eine oder andere Mal einfach überrannt.

3. Diese Lösung basiert auf einer Party, die auf Level 75 startete. Klingt eigentlich ganz locker, doch seid euch bewusst: Je tiefer ihr in den Dungeon vordringt, desto rabiater werden die Monster. Mit anderen Worten: Auch eine Stufe-75-Gruppe hat unheimlich zu knabbern an einigen Stellen. Unter Stufe 50 sollte niemand einen Fuß in das Verlies setzen, es sei denn, ihr seid richtig, richtig gut.

4. Ihr könnt jederzeit zurück nach Gransys, um andere Aufträge zu erledigen, shoppen zu gehen oder einfach ein paar Monster zu bekämpfen und einige Level aufzusteigen. Mithilfe sogenannter Liftsteine gelangt ihr aus dem Inneren des Dungeons zu dessen Eingang und könnt euch von hier aus wieder nach Kassardis bringen lassen.

Die Monster

1. Was erwartet euch auf Finstergram? Im Grunde das, was auch schon in Gransys kreuchte und fleuchte, nur in stärkeren Versionen und wesentlich zäher. Freut euch auf Spinnen, Schlangen, Zombies, Skelette in allen möglichen Formen, Gargoyles, Zyklopen, Oger, Drachen, Nekromanten und einige komplett neue Monster, die es vorher nicht in Dragon's Dogma zu sehen gab... das volle Programm also.

2. Neu in Dark Arisen sind die Aasfresser: Je mehr Gegner ihr auf einer Etage metzelt, desto mehr Hinterlassenschaften bleiben zurück, Gedärme, Knochen und so weiter. Dies können besonders starke Monster ausnutzen, um sich direkt vor euren Augen zu materialisieren. Der Bildschirm wird in dem Fall dunkel und schwupps, steht auf ein Oger vor euch, oder ein untoter Drache.

3. Diese Aasfresser-Erscheinungen verfügen nicht nur über multiple Energiebalken, sondern sind auch stark wie nichts anderes. Macht euch auf einen harten Kampf gefasst, wenn eines der Monster auftaucht, oder rennt einfach davon. Ihr müsst nicht alle Gegner bekämpfen. Allerdings werdet ihr viel hin und her laufen, und jedes Mal sind die Feinde wieder an dem Platz, wo sie herkamen.

4. Ganz wichtig: Holt euch regelmäßig neue Flaschen mit Geschmeidigkeitsbalsam. Dieser kann euch aus einer einsetzenden Versteinerung befreien, was auf Finstergram überlebenswichtig ist. Ihr werdet Gargoyle-ähnlichen Kreaturen begegnen, die euch mit einem solchen Fluch belegen. Achtet währenddessen auf euren Hauptcharakter: Er wird sich langsamer bewegen und von einer steinernen Schicht überzogen werden. Wer sich in dem Fall nicht schnell einen Trank reinkippt, stirbt an Ort und Stelle.

Die Stockwerke des Dungeons

1. Es startet alles ganz gemächlich. Die oberen Level Finstergrams sind recht einfach zu meistern. Die Monster sind noch nicht so stark, es gibt keine schweren Bosse und man kommt gut voran.

2. Aber das ändert sich recht schnell. Ab der Mitte etwa kann es knüppelhart werden. Aus normalen Monstern werden mitunter kleine Bosse. Gegen einige davon braucht ihr funktionierende Taktiken, da dumpfes Draufschlagen nicht mehr funktioniert.

3. Wie in Dark Souls könnt ihr Abkürzungen finden und freilegen. Dies sind Gittertüren, die ihr öffnet und die einen Durchgang bilden aus den unteren Stockwerken zum Eingang der Insel. Hier könnt ihr die Anschlagtafel nach neuen Nebenquests durchforsten, Items von einem Fluch befreien lassen, einkaufen, euch auf der Bank ausruhen und zurückkehren nach Gransys.

4. Achtet auf schmale Durchgänge, durch die ihr euch hindurchquetschen könnt. Oftmals läuft man an ihnen vorbei, und das ist auch nicht so schlimm, aber meist findet ihr dort Truhen mit wertvollen Items oder andere Dinge, die man gut gebrauchen kann. Hinzu kommen Vorsprünge, an denen ihr euch hochziehen könnt, um angrenzende Gänge zu erkunden, und ähnliches. Haltet die Augen stets geöffnet und ihr findet wesentlich mehr, als es im ersten Moment den Anschein hat.

5. Ihr werdet oft vor verschlossenen Türen stehen. Beim Versuch, diese zu öffnen, bekommt ihr meist den Hinweis, dass dieser oder jener Schlüssel fehlt. In dem Fall müsst ihr erst einem anderen Gang folgen und den Schlüssel auftreiben.

6. Natürlich gibt es im Inneren des Dungeons auch Riftsteine. Diese sind allerdings zerstört, und es kostet jedes Mal mehrere tausend Riftkristalle, sie wieder zu reparieren. Tut dies aber möglichst bei jedem Stein. Zum einen wird ein wichtiger Speicherpunkt erstellt, wenn ihr den Rift betretet und wieder verlasst. Zum anderen ist es nicht unwahrscheinlich, dass einer eurer Vasallen stirbt. In dem Fall solltet ihr möglichst schnell für Nachschub sorgen, ohne den ihr hier aufgeschmissen seid.

7. Während ihr so die Etagen des Dungeons erkundet, werdet ihr auch immer wieder kleine Ruheräume finden. Hier kann euch nichts passieren. Es gibt Heilquellen, in die ihr euch stellt, um die Energie aufzuladen (oder um Heilwasser abzuschöpfen, wenn ihr eine leere Flasche dabei habt). Außerdem läuft euch hier ein merkwürdiger Kerl namens Barroch über den Weg, der als Händler fungiert. Bei ihm könnt ihr einkaufen oder etwa eure Fertigkeiten neu verteilen.

Sonst noch etwas? Nicht zwingend. Geht sicher, dass ihr nicht zu schwach auf den Rippen seid, stürzt euch in den Dungeon, nehmt alle Aufträge von der Anschlagtafel mit, die ihr kriegen könnt (sie erledigen sich ja quasi im Vorbeigehen), und nutzt unseren Guide, wenn ihr nicht weiterkommt. Viel Spaß auf Finstergram!

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