Wenn einem das Herz aus der Brust gerissen wird, ist das selten ein Grund zur Freude. Der Held aus „Dragon's Dogma“ bekommt das zu spüren, als ihm ein Drache das Klopferchen raubt und sich davonmacht. Fortan muss der arme Recke das Land durchkämmen, während der Drache auf übersinnliche Weise mit ihm kommuniziert. Wer in diesem Abenteuer nicht weiterkommt, dem helfen wir mit unserer Komplettlösung.

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Inzwischen ist Dragon's Dogma: Dark Arisen erhältlich, dem eine umfangreiche Erweiterung beiliegt, namentlich: die Insel Finstergram mit einem riesigen Dungeon, der nur etwas für geübte Spieler und gut ausgerüstete Charaktere ist. Braucht ihr bei diesen neuen Inhalten Hilfe, dann seht in die Dragon's-Dogma-Dark-Arisen-Komplettlösung.

„Dragon's Dogma“ ist ein großes Rollenspiel voller Haupt- und Nebenquests, die euch während der Reise erwarten. Noch dazu in einer offenen Welt, in der ihr dorthin gehen könnt, wo ihr wollt. Alles nicht so einfach zu Anfang. Daher gibt es wie immer einige Allgemeine Hinweise und Tipps auf der ersten Seite, bevor ihr unten in der Navigation schmökern und euch die Stelle heraussuchen könnt, bei der ihr Hilfe benötigt.

Die Spielwelt

1. Offen angelegt, wie gesagt. Anders als in Rollenspielen der Marke „Elder Scrolls“ gibt es aber doch vorgesehene Wege, auf denen man sich von einem Gebiet zum anderen bewegt. Ihr könnt also nur bedingt in eine Himmelsrichtung losziehen und wandern und wandern. Manche Areale öffnen sich merklich, aber zwischendrin werdet ihr immer wieder etwas gestauchte Landstriche erkunden.

2. Keine Schnellreise. Das mag ein wenig unbequem wirken heutzutage, aber „Dragon's Dogma“ verzichtet auf solchen Komfort. Ihr könnt nicht einfach einen Punkt auf der Karte selektieren und in Sekundenschnelle dorthin springen. Wer wo hin will, muss wandern. Gibt es Ausnahmen? Ja, seht in unsere Reise-FAQ für weitere Informationen.

3. Am besten tagsüber wandern. Nachts sind die Monster stärker und aggressiver, daher tut euch einen Gefallen und zieht am besten nicht in der Nacht durch die Landschaften. Zum einen ist es dunkel und unheimlich, zum anderen muss man sich den Kampf gegen die Bestien unterwegs nicht schwerer machen, als es nötig ist.

Solltet ihr doch losmarschieren, wenn die Nacht anbricht, dann vergesst nicht eure Laterne. Diese hängt ihr euch an den Gürtel und beleuchtet damit die Umgebung. Wenn ihr Höhlensysteme betretet, sind diese Lichtspender unverzichtbar.

4. Mit der Weltkarte verschafft ihr euch einen guten Überblick über die Welt, ihre Landstriche, die Übergänge und Städte, die es gibt. Nutzt sie, wann immer ihr müsst, vor allem dann, wenn ihr eine Quest-Markierung setzt und das Ziel nicht eindeutig zu erkennen ist.

5. Wer mag, kann auf besagter Karte eigene Markierungen setzen, um einen interessanten Ort hervorzuheben, den man erreichen möchte. Zur besseren Orientierung.

6. Erreicht ihr neue, noch nicht besuchte Siedlungen, dann schaut euch genau um. Ihr könnt mit jedem Charakter reden, auch wenn manch einer nur einen banalen Einzeiler zu bieten hat. Tragen die Bewohner Symbole über dem Kopf, haben sie meist hilfreiche Hinweise und oft sogar eine Nebenquest für euch. In dem Sinne: Wer eintaucht, wird fündig und hat mehr vom Spiel.

Der Kampf

1. Während ihr die Welt erkundet, werden euch immer wieder Monster und andere Gegner angreifen. Das ist normal und ein notwendiges Übel, das ihr überstehen müsst. Seid daher immer schön vorsichtig, sobald ihr neue Gebiete betretet. Nicht dass ihr überrumpelt werdet. Es kann durchaus passieren, dass euch ein Wolfsrudel auseinandernimmt, wenn man nicht vorbereitet war.

2. Wenn ihr merkt, dass die Banditen oder Monster in der Wildnis zu stark für euch sind, dann rüstet euch. Kauft neue Waffen, neue Rüstungen, werdet ein wenig stärker und kommt dann zurück. Ihr werdet die Auswirkungen spüren.

3. Dasselbe gilt für Quests. Manchmal sind die zu überstehenden Kämpfe einfach zu happig und man bekommt immer wieder aufs Maul. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr die entsprechende Quest erst mal liegen lassen und später erneut in Angriff nehmen, wenn euer Charakter besser und stärker ist.

4. Neben den normalen Gegnern, die durch die Lande ziehen, gibt es auch richtig große, gefährliche Exemplare, zum Teil haushoch und extrem bösartig. Solche Bosskämpfe sind meist nur mit einer List zu gewinnen. Es bringt wenig, auf den Körper einer Hydra einzudreschen, bis sie genug hat – das wird nicht passieren. Stattdessen...

5. … sucht einen Schwachpunkt. Euer Held kann mit der rechten Schultertaste zugreifen, Sachen anheben und sich beispielsweise am Körper eines Monsters festhalten. So könnt ihr zum Beispiel den Hals besagter Hydra erklettern und verwundbare Körperteile erreichen, bei denen ein, zwei Stiche mehr ausrichten, als stundenlang von unten auf die Beine einzukloppen.

6. Wenn euch die Vasallen nicht mehr weiter heilen können als bis zu einem bestimmten Punkt der Lebensleiste, müsst ihr Heilkräuter einwerfen, zum Beispiel Grünlattich oder einen entsprechenden Trank. Einfach ins Inventar gehen, Item einwerfen und schon ist eure Lebensleiste wieder bis zum Ende gefüllt.

Die Vasallen

1. Im Laufe des Abenteuers schart ihr verschiedene Vasallen um euch, quasi die Begleiter durch Dick und Dünn. Der Kampf fühlt sich dann ein wenig wie ein Party-Rollenspiel an, ohne viel Einfluss auf die Aktionen der Gefährten nehmen zu können. Was es zu beachten gibt, erfahrt ihr in der Vasallen-FAQ.

2. Die Vasallen kämpfen an eurer Seite, und das wohl nach besten Wissen und Gewissen. Ihr könnt ihnen keine direkten Kampfbefehle oder Anweisungen geben. Sie bewegen sich völlig autonom und entsprechend der Bewaffnung, die ihr ihnen zugewiesen habt. Ein Fernkämpfer wird Pfeil und Bogen nutzen, ein Haudrauf das Schwert, ein magisch bewanderter Charakter Zaubersprüche.

3. Drückt ihr im Kampf die Pfeiltaste am Digikreuz nach links oder rechts, ist das eine Aufforderung, euren Hauptcharakter zu heilen. Euer Gruppenheiler wird daraufhin aktiv und erschafft eine Heilaura, inmitten derer ihr verlorene Lebenspunkte zurückbekommt.

4. Geht einer eurer Vasallen zu Boden, dann eilt unbedingt zu ihm und holt ihn wieder auf die Beine. Ihr erkennt seine Not an einem Totenschädel über dem Charakter, daher beeilt euch. Solltet ihr den Vasallen nicht schnell genug wieder fit machen, kann es passieren, dass er stirbt und für den Rest des Kampfes verloren ist.

5. An sogenannten Riftsteinen könnt ihr neue Vasallen beschwören – und im Kampf gefallene zurückholen. In einer Art Parallelwelt wählt ihr Geschlecht, Klasse und weitere Details und könnt dann einfach bestimmen, wer zu eurer Gruppe dazugehören soll. Habt ihr bereits Vasallen verloren, ist dies die Möglichkeit, neues und williges Frischfleisch anzuheuern.

Die Quests

1. Sämtliche erhaltenen Aufträge werden in eurem Tagebuch übersichtlich protokolliert, sodass ihr immer nachschlagen könnt und wisst, was zu tun ist. Links seht ihr den Namen der Quest und im rechten Fenster werden die Unterziele der entsprechenden Mission festgehalten. Damit kann man den Verlauf wunderbar nachvollziehen.

2. Es lohnt sich oft, in bereits besuchte Orte zurückzukehren, da die Bewohner nach einer gewissen Zeit anderen Dingen nachgehen und hin und wieder sogar neue Aufträge für euch haben.

3. Quest-Marker können helfen. Geht ihr in das Tagebuch und hebt eine Mission hervor, dann wird diese mit einer entsprechenden Markierung auf der Weltkarte versehen, die ihr auch auf der Minimap erkennen könnt. So wisst ihr genau, zu welchem Ort ihr gehen müsst, und könnt auf der Weltkarte die Marschroute planen.

4. Oftmals zeigen Marker auf ein Haus oder ähnliches, aber der gesuchte Gegenstand/Mensch ist nicht zu finden – das passiert häufiger. In dem Fall schaut euch um, ob es einen Keller oder ein Dach gibt, wo man fündig werden könnte. Da euer Charakter sich an Mauern und Vorsprüngen hochziehen kann, entstehen weitere Wege, die man vielleicht nicht auf Anhieb sieht. Daher schaut euch gründlich um, wenn ihr einem Quest-Marker folgt.

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