Nicht gerade das, was man sich nach dem Erschlagen des großen Drachen vorstellt, aber was soll man machen. Ihr landet im Grabenbruch und werdet von Quince begrüßt. Eure Aufgabe: zwanzig Lazarussteine sammeln und zurückbringen. Eine Sammelquest, und das hier unten in der Finsternis.

Sammelt die Steine

Wer sich gut an den Grabenbruch, wie er vorher aussah, erinnert, wird feststellen, dass nur die Treppen drumherum fehlen, die nach unten führen – und dass es nun viel weiter in die Tiefe geht. Beim Runterstürzen könnt ihr die Vorsprünge an den Seiten greifen und euch hochziehen. Dadurch entstehen verschiedene Ebenen, voneinander getrennt durch Abgründe. Auf jeder Ebene gibt es eine Kammer, die ihr betreten könnt und die teils noch mal mehrere Räume beherbergt.

Oftmals müsst ihr in den Kammern einen (manchmal bereits bekannten) Boss besiegen und bekommt dann Lazarussteine als Belohnung. Das Schöne: Ihr könnt den Grabenbruch jederzeit verlassen, wieder betreten und die euch bekannten Kammern erneut aufsuchen. Einige der Gegner sind wieder lebendig, auch die kleinen Bosse, und sie lassen die Lazarussteine erneut fallen.

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So könnt ihr euch die Stelle aussuchen, die euch am leichtesten fällt, und dort mit ein wenig Geduld die Steine farmen. Besser, als alles erkunden zu müssen. Empfehlenswert ist zum Beispiel die Kammer der Beklemmung, wo man einen Skelettmagier bekämpfen muss. Dieser ist recht einfach niederzuringen und lässt jedes Mal zwei Steine fallen.

Ansonsten solltet ihr auch die Holzkisten durchsuchen, in denen öfter mal Lazarusstein-Splitter liegen, und auch kleinere Gegner (etwa Skelette) lassen hin und wieder Splitter fallen. Wer sich ein wenig umsieht und Geduld hat, bekommt die 20 Steine schnell zusammen. Wie immer gilt: 3 Splitter = 1 Stein.

[Hinweis: Rettet ihr euch beim Fall auf die oberste Ebene (dort, wo Quince auf euch wartet), könnt ihr den Grabenbruch ganz normal durch das kleine Gittertor verlassen, falls ihr auf dem Marktplatz Ausrüstung kaufen müsst oder einfach etwas anderes tun wollt.]

Habt ihr alle 20 Lazarussteine beisammen, liefert ihr diese bei Quince ab. Sie warnt euch dann, dass ihr nicht mehr zurückkehren könnt, und wenn ihr annehmt, dann endet die Quest „Unfassbare Tiefe“. Nachfolgend die Kammern, die ihr dafür durchkämmen könnt.

Dragon's Dogma - Drachen jagen mit der Komplettlösung

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Lasst euch immer wieder in die Tiefe fallen, um die verschiedenen Ebenen anzusteuern.
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Kammer der Wirrnis

Diese Kammer ist immer die erste, die ihr erreicht, egal in welcher Ebene ihr den Vorsprung greift. Hier gibt es haufenweise zertrümmerte Särge, zwischen denen zwei Personen namens Faircrest und Rochelle herumlaufen. Sprecht mit beiden und durchsucht die rechte Truhe (bei uns lag darin ein Lazarusstein-Splitter), bevor ihr durch die gegenüberliegende Tür schreitet.

Miniboss: Böses Auge

Ihr steht nun einem einäugigen Tentakelmonster (Betrachter, Beholder, Böses Auge, wie auch immer...) gegenüber, aus dem Boden schießende Tentakel drumherum. Diese habt ihr schon gesehen, als ihr damals die Flucht aus dem Grabenbruch antreten musstet. Nur seid ihr diesmal stark genug, sie zu verletzen. Dem Monster an sich verpasst ihr kräftige Schläge auf seine Gliedmaßen, die ordentlich Schaden nehmen und sich abschlagen lassen. Ist so schwer nicht.

Packshot zu Dragon's DogmaDragon's DogmaErschienen für PS3 und Xbox 360 kaufen: Jetzt kaufen:

Hat das Monster genug Schaden genommen, kippt es kurzzeitig um und legt sein Auge frei. Nicht zögern, sondern draufkloppen, bis es sich wieder erholt. Dieser Kampfverlauf wiederholt sich bis zum Ende: auf die Tentakel schlagen, wenn diese nachwachsen, das Biest zu Fall bringen, dann auf das Auge abzielen und immer dranbleiben.

Wenn der Betrachter kurzzeitig verschwindet, schickt er Tentakel aus dem Boden zu euch. Kein Problem, diese zu besiegen, und so müsst ihr eigentlich nur dranbleiben, dann ist der Kampf kein großes Problem. Danach sammelt ihr einige Lazarussteine ein und geht durch die nördliche Tür zurück in die Kammer der Wirrnis.

Ihr könnt euch nun wieder in den Abgrund stürzen und eine andere Ebene erkunden. Auf jeden Fall kommt ihr als nächstes in die Kammer der Beklemmung.

Kammer der Beklemmung – Miniboss: Skelettmagier

Hier erwartet euch einer dieser schwebenden Skelettmagier, der unaufhörlich andere Untote zu sich ruft. Ihr wisst, was zu tun ist: ihn mit Pfeilen runterholen und dann Schläge auf ihn einprasseln lassen. Ist keine große Sache, aber erst mal müsst ihr ihn auf den Boden der Tatsachen bekommen. Dann zieht ihr ihm einen Scheitel.

Hebt er wieder ab, dann kümmert euch um die kleineren Skelette, bis er wieder mit Pfeilen und Zaubern gespickt abstürzt (und sich eure Vasallen mit ihren Angriffen auf ihn konzentrieren können). Wer nicht ewig und drei Tage auf die Untoten einschlagen will, nutzt am besten starke Feuerwaffen. Diesen halten sie nicht lange stand.

Ist in dem Raum Ruhe eingekehrt, dann sammelt aus den Hinterlassenschaften einen Lazarusstein sowie einen Lazarusstein-Splitter. Und wieder in die Tiefe stürzen. Es folgt die Kammer der Abwesenheit.

Kammer der Abwesenheit

Hier oben greifen euch mehrere Geoechsen an, die ihr wie üblich plattmacht: mit der Schwanz-ab-Taktik. Nehmt ihr die Treppen nach unten, stehen euch insgesamt sechs Höllenhunde gegenüber, um die ihr euch kümmern müsst. Von der unteren Ebene aus führen zwei Gänge weiter: einer nach Norden und einer nach Süden.

Im nördlichen Gang scheitert ihr an einem verrammelten Tor, also ab in den südlichen Gang, wo es noch eine Handvoll Höllenhunde wissen will. Sind die Biester aus der Welt, dann hält euch nichts davon ab, die Tür zum angrenzenden Bereich zu öffnen. Hier müsst ihr eine Gruppe Kobolde und Grimmkobolde erledigen und könnt danach die Truhen plündern, um einen Lazarusstein-Splitter zu bekommen.

Kammer des Bedauerns

Hier gibt es nur einen Weg, der zu einem Tor führt. Davor warten einige Vasallen zum Anheuern auf euch und ein Händler namens Joye bietet seine Waren feil, richtig gute, richtig teure Waffen und Rüstungen. Unter anderem eine Bogen namens Todesflüstern (439.000), eine Klinge namens Blutendes Herz (1.326.000), einen Purpurharnisch (729.700) – ihr seht, richtig wertvolles Zeugs. Deckt euch ein mit allem, was ihr braucht, und tretet durch das Tor.

In der Kammer wird es langsam mühselig: Oben wartet ein Golem an der Seite zahlreicher Kobole. Kümmert euch, wenn möglich, erst um die kleinen Quälgeister und stürzt euch dann wieder auf die leuchtenden Stellen des Golems, um ihn schlussendlich in die Knie zu zwingen. Als Belohnung bekommt ihr zwei Lazarussteine.

Unten könnt ihr noch eine Zyklopen und weitere (harte) Kobolde bekämpfen. Andernfalls verlasst die Kammer wieder. Der Abgrund wartet. Und folgende Kammern könnt ihr noch erkunden.

Kammer der Besorgnis

Hier drinnen erwarten euch eine Chimäre, mehrere Untote und zwei Skelettmagier, die in der Luft schweben. Kein einfacher Kampf, das kann man sagen, aber wer durchhält und alle Monster tötet, bekommt mehrere Lazarussteine zusammen.

Kammer der Tragik

Ähnlich aufgebaut wie die anderen Kammern. Hier erwarten euch im ersten Bereich Sukkubi (lassen öfter mal Lazarussplitter fallen) und im hinteren Bereich sogar Gargoyles (halten eine Menge aus). Nicht viele Überraschungen in dieser Kammer, nur viele Schmerzen, wenn man leichtsinnig vorgeht.

Kammer des Zögerns

Echsen schälen sich von der Wand und ihr müsst sie erledigen. Eine ganze Gruppe. Auch im Raum daneben bleibt ihr nicht vor den Biestern verschont. Also einmal klar Schiff machen und dann könnt ihr durch die Tür in die angrenzende Kammer eintreten.

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Die Erzhydra ist schon deutlich schwerer. Die Köpfe wachsen immer nach.
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Miniboss: Erzhydra

Der Kampf ist fast derselbe wie der gegen die Hydra damals im Vasallenlager, nur ein Stück zäher. Klettert ihre Hälse entlang, ein Stück nach oben, und schlagt auf ihre Köpfe ein, bis sie abfallen. Das wirklich Fiese an dem Kampf: Sie kann eure Vasallen verschlingen, was daran sichtbar wird, wenn ihr Hals ausgebeult ist. Beeilt ihr euch in dem Fall nicht damit, den Kopf abzutrennen, sterben die Begleiter. Zum anderen wachsen die Köpfe permanent nach.

Ihr müsst also wirklich alle Energieleisten wegbekommen, damit die Erzhydra stirbt. Hängt ihr an einem der Schlangenhälse, dann seid vorsichtig: Sie stampft damit auf den Boden und schmeißt euch runter, was schnell unheimlich schmerzhaft enden kann (ihr verliert in dem Fall einen Großteil eurer Energie). Lasst euch außerdem nicht von einem Maul schnappen, andernfalls müsst ihr den Stick schnell hin und her rütteln, sonst verschlingt sie euch.

[Tipp: Wenn sie einen Kopf in den Boden vor euch donnert, müsst ihr ausweichen. Der Kopf bleibt einen Moment in Bodennähe, und das ist die Chance, sich festzuhalten. Schlagt dann ein paar Mal auf den Kopf ein, bis er abfällt.]

Neben einem Hydra-Gallenstein und, über den Daumen gepeilt, 46.000 Erfahrungspunkten bekommt ihr nach dem Kampf auch drei Lazarussteine.

Kammer der Wehklage

Hier erwartet euch ein Urdrache, den ihr zusammen mit anderen Spielern bekämpfen könnt.

Kammer des Schicksals - Miniboss: Drache

Hier erwartet euch ein Drache, nur ein wenig kleiner als der letzte, den ihr bekämpft hat – und mit nur acht Energieleisten. Zu besiegen ist er genauso: auf die schimmernde Stelle an der Brust einschlagen, wofür ihr nicht mal klettern müsst, und immer schön dranbleiben, insbesondere wenn er benommen zur Seite umkippt – dann habt ihr ein gutes Zeitfenster, sein Herz zu bearbeiten. Hüten müsst ihr euch natürlich vor dem Atem und seinem Schwanz, der zackig herumschleudert und euch von den Beinen holt.

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Der kleine Drache dürfte deutlich leichter fallen.
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Dennoch: Wer den Drachen in der Haupthandlung bezwungen hat, dürfte hier keine allzu großen Probleme haben. Er lässt nach seinem Ableben 25.000 Erfahrungspunkte springen. Obendrein bekommt ihr drei Lazarussteine und zwei Bernstein-Drachenschuppen.

Kammer der Entfremdung

Eine ganz fiese Nummer. Hier wollen es ein Oger, ein Golem und ein Zyklop gleichzeitig wissen. Nehmt euch am besten zuerst den kleinsten Gegner vor, dann die anderen beiden. Trotzdem habt ihr ordentlich zu tun, alle drei zur selben Zeit zu bekämpfen. Vor allem die Keule des Zyklopen ist wuchtig und schlecht zu erkennen, wenn sie einem in den Rücken donnert. Der Fight ist nicht einfach, dafür bekommt ihr als Belohnung Lazarussteine.

Kammer der Gram

Der Aufbau der Kammer ist so weit bekannt. Kämpft euch durch die Tentakel oder rennt an ihnen vorbei bis zur nächsten Tür. In der Arena dahinter erwartet euch ein weiterer Beholder (Böses Auge). Haltet euch an die oben beschriebene Taktik und ihr bekommt das Ungetüm klein. Neben 20.000 Erfahrungspunkten lässt es auch unter anderem zwei Lazarussteine fallen. Mitnehmen und wieder raus aus der Kammer.

Kammer der Entschlossenheit

In den Kammern dahinter erwarten euch haufenweise Untote (einfach) und mehrere Oger. Der Kampf gegen die stämmigen Wesen lohnt sich, denn sie lassen Lazarussteine und entsprechende Splitter fallen. Zudem ist die Schwierigkeit nicht gerade sehr hoch. Entledigt euch erst der Zombies und dann sind die Oger dran. Lohnt sich. Schlagt ihr euch weiter durch die Gänge, kommt ihr in eine Arena, und dort wartet ein weiterer Boss.

Boss: Basilisk

Ihr habt schon einen von denen bekämpft. Der Unterschied diesmal: Er verträgt mehr Gegentreffer und drumherum lauern zahlreiche Echsen, die fleißig in den Kampf eingreifen. Entledigt euch zuerst der Reptilien und danach macht ihr den Basilisken platt. Der Lohn sind natürlich Lazarussteine.

Kammer der Hoffnung

Der erste Raum ist voller Untoter. Nicht sehr aufregend. Der Raum dahinter beherbergt eine Chimäre, wie ihr sie hundertmal bekämpft habt. Lasst eure Wut an dem schrecklichen Wesen aus, kassiert die Erfahrung und nehmt die Lazarussteine an euch. Das einzige Problem: Die Chimäre hat mehr Energieleisten als die vorherigen und die Schlange wird wiederbelebt nach einer bestimmten Zeit. Ansonsten alles wie immer.

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