Endlich ist es soweit: Die agilen Helden der japanischen Animeserie schaffen den Sprung auf die aktuelle Konsolengeneration. Technisch verfeinert und mit einem Onlinemodus ausgestattet, soll die Neuauflage des Prügelspiels auch diejenigen ansprechen, die mit der Vorlage nicht vertraut sind. Wir haben die Qualität des Titels auf die Probe gestellt und berichten von unseren Abenteuern im Dragonball-Universum.

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Was in Asien seit Ewigkeiten Kult ist, stellt hierzulande noch immer ein Nischenprodukt dar – allerdings mit einer wachsenden und nicht zu unterschätzenden Fangemeinde. Die Rede ist von der Dragonball-Serie, die in Form von Comics (Manga), als Zeichentrickserie (Anime) und sogar in mehr als 15 Kinofilmen erfolgreich thematisiert wurde.

Dragon Ball Z: Burst Limit - Son Goku ist endlich im Next-Gen-Zeitalter angekommen! Wir haben ihn ins Testlabor geschickt.

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Son Goku, Held der Serie, dominiert auch das Videospiel.
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Bei derart großer Popularität liegt es natürlich nahe, die Abenteuer der Hauptfigur Son-Goku auch als Videospiel zu veröffentlichen. Nach einigen Auftritten auf Playstation 2, Xbox und Nintendo DS liegt uns nun erstmalig eine Version für PS3 und Xbox 360 vor.

Ausgezeichnete Präsentation im Comiclook

Um der Serie gerecht zu werden, handelt es sich bei den Dragonball-Spielen natürlich um Prügelspiele. Hier macht auch der neueste Teil keine Ausnahme. Durch den Einsatz der Cel-Shading-Technik orientiert sich das Spiel zudem auch optisch sehr nahe an der Vorlage. Einsteiger beschäftigen sich zu Beginn erstmal mit dem Tutorial, das in mehrere Kapitel unterteilt ist und euch dabei mit verschiedenen Charakteren und Kampftechniken vertraut macht.

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Sehenswerte Effekte und tolle Kameraeinstellungen machen den Reiz des Spiels aus.
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Nach einer guten halben Stunde habt ihr die Steuerungsoptionen verinnerlicht, und könnt euch in die Kämpfe stürzen. Im Gegensatz zu anderen Vertretern des Genres verzichtet der Titel auf komplexe Tastenkombinationen. Nahezu alle Bewegungen und Attacken lassen sich mit einem einfachen Tastendruck und entsprechenden Analogstickbewegungen ausführen. Hinzu kommt, dass sich die gut 20 spielbaren Charaktere kaum voneinander unterscheiden. Zwar wirken sich einige Moves optisch unterschiedlich aus, der Effekt und die benötigte Tastenkombination unterscheiden sich jedoch meistens nicht.

Storymodus mit viel Flair

Während Fans des Genres anlässlich dieses scheinbaren Defizits besorgt die Nase rümpfen, erschließt sich der Sinn dieser Vereinfachung recht bald. Den Kern des Spiels bildet nämlich ein Storymodus namens „Z-Chronicles“. Hier spielt ihr die Handlung der Originalvorlage nach und schaltet dabei neue Kämpfer, Arenen und vieles mehr frei. Stehen von den insgesamt 21 Kämpfern zu Beginn gerade einmal drei zur Verfügung, schaltet ihr schon nach weniger als einer Stunde Spielzeit im Storymodus mehr als die Hälfte der Prügelknaben frei.

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Zahlreiche Zwischensequenzen verleihen dem Storymodus eine besondere Atmosphäre.
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Typisch für den Storymodus der Spiele ist auch die Tatsache, dass ihr hier ständig zwischen den Charakteren wechselt. Mal spielt ihr die Bösewichte, mal seid ihr mit den guten Helden unterwegs. Hier kommt es euch sehr entgegen, dass sich die Charaktere allesamt weitestgehend gleich steuern. Einarbeitungszeiten entfallen und somit kann die Geschichte ungehindert ihren Weg nehmen. Zahlreiche schick inszenierte Zwischensequenzen sorgen für Dramatik und die aus der Vorlage bekannte Atmosphäre.

Komplexe Steuerung ohne Abwechslung

Obwohl es der Steuerung ein wenig an Differenzierung mangelt, spielt sich der Titel keineswegs anspruchslos. Sechs unterschiedliche Schwierigkeitsgrade sorgen dafür, dass auch Profis gefordert werden. Ein wichtiger Aspekt ist neben dem Attackieren das Blocken und Ausweichen.

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Auch die Austragungsorte sind typisch für die Dragonball-Serie.
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So könnt ihr die Energieentladungen eures Kontrahenten nicht nur abwehren, sondern mit dem richtigen Timing sogar reflektieren. Ist eure KI-Leiste aufgeladen, dürft ihr zudem den obligatorischen „Kame hame ha!“ zum Besten geben und eurem Gegner mit einem effektvollen Specialmove einheizen. Durch das Aneinanderreihen der beiden Basisattacken entstehen zudem ein paar coole und leicht auszuführende Kombos.

Atmosphärisches und authentisches Prügelspiel im Dragonball- Universum. Fans der Serie werden – erstmalig auch mit einem Onlinemodus - gut bedient!Fazit lesen

Grafisch gibt es an dieser Videospielumsetzung nur wenig auszusetzen. Wer die Vorlage kennt, wird schnell feststellen, dass man das Dragonball-Universum exzellent auf die Konsolen übertragen hat. Sämtliche Charaktere sehen nicht nur authentisch aus, sondern wurden auch sehr gut animiert. Zahlreiche Effekte und spektakuläre Kameraeinstellungen sorgen dabei für die typische Dragonball-Atmosphäre. Schade ist nur, dass die Kämpfe und somit auch der Spielfluss immer wieder durch kurze Sequenzen gestört werden – ein Aspekt, über den Fans womöglich gerne hinweg sehen werden.

Interessante Spielmodi – offline und online!

Abseits der Story und der Einzelkämpfe dürft ihr eure Fähigkeiten trainieren, zehn Gegner in möglichst kurzer Zeit besiegen oder euch im Survival-Modus einer Angreiferschar von 100 Kontrahenten stellen.

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Viele der Specialmoves sehen grandios aus und werden toll inszeniert.
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Letzteres erfordert eine eisenharte Verteidigung, da ihr nach jedem Kampf nur einen kleinen Regenerationsbonus erhaltet und daher mit eurer Lebenskraft haushalten solltet. Abgerundet wird das Ganze durch einen Onlinemodus, bei dem euer Können erfasst wird. Auf diese Weise könnt ihr auch Kämpfe gegen Spieler mit etwa gleichen Fähigkeiten bestreiten, was Frust insbesondere bei Anfängern vorbeugt.