Im Norden Kaliforniens verklagt ein Mann die Ladenkette GameStop, die sich auf Video- und Computerspiele spezialisiert hat, mit der Begründung, sie hätten irreführende Werbung genutzt. Wie das amerikanische Spieleportal IGN berichtet, hatte der Mann sich bei GameStop, die unter anderem auch gebrauchte Spiele vertreiben, ein second hand Exemplar von Biowares "Dragon Age: Origins" gekauft, in der Annahme, der für das Spiel erhältliche Downloadable Content sei bereits darin enthalten gewesen, wie es auch auf der Spielhülle stand.

Dragon Age: Origins - Second Hand-Käufer verklagt Laden wegen DLC

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War das ein "High-Five", das wir da hörten?
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Natürlich ist gerade diese Form von DLC eine Strategie vieler Publisher, unter anderem Electronic Arts, die "Dragon Age: Origins" vertrieben haben, eben diese Form des Weiterverkaufs zu unterbinden bzw. unattraktiver zu machen. Das musste auch der Käufer feststellen, als er für den DLC zusätzliche 15 US Dollar berappen musste - und somit letzten Endes 10 Dollar mehr bezahlte, als eine neue Version mit dem enthaltenen DLC gekostet hätte.

In der eingereichten Klage heißt es: "GameStop, die mehr als 20 % ihrer Einnahmen und jährlich 2 Milliarden Dollar mit dem Verkauf gebrauchter Spiele machen, sind sich dieser Tatsachen bewusst und vermeiden es weiterhin bewusst, Kunden zu warnen, dass dieser Inhalt in gebrauchten Spielen nicht verfügbar ist." GameStop hat mittlerweile mit der Ankündigung reagiert, fortan eindeutige Sticker und Markierungen auf diese speziellen Spiele kleben zu wollen, damit Kunden sich besser orientieren können, auf welche Spiele diese Problematik zutrifft.

Dragon Age: Origins ist für PC, Xbox 360 und seit dem 19. November 2009 für PS3 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.