In der aktuellen September-Ausgabe der Game Informer wird BioWares Rollenspiel Dragon Age Inquisition behandelt, so dass entsprechend zahlreiche Details aufgetaucht sind. Wir haben für euch das Ganze folgend in Stichpunkten zusammengefasst.

  • Wie bereits bekannt, wird es keine echte offene Welt geben, jedoch sollen die jeweiligen Orte weitläufig sein und mehr Freiheiten bieten. Es soll immer etwas zu entdecken geben, während Schlauchlevel der Vergangenheit angehören.
  • Während man unterwegs ist, kann man auf Pferden reiten. Das Mount-System soll aber mehr als nur Pferde bieten.
  • Die Gegner passen sich nicht eurem Level an, so dass ihr also je nach dem zu einem späteren Zeitpunkt wiederkehren müsst. Gerade einige der Drachen sollen anfangs zu mächtig sein.
  • Um stärker zu werden, muss die Welt erkundet, Quest müssen gelöst, Relikte gefunden, Drachen bekämpft und Mysterien aufgedeckt werden. Nicht allem muss man sich annehmen, an Stärke gewinnen ist in Inquisition jedoch ein wichtiger Bestandteil. Sobald euer Level bzw. eure Stärke erhöht wurde, könnt ihr beispielsweise wieder mit der nächsten Story-Quest weitermachen.
  • Die Kämpfe werden als eine Mischung aus denen von Dragon Age 1 und Dragon Age 2 beschrieben. Ihr könnt zwischen den Gruppenmitgliedern wechseln und ihnen Befehle erteilen, während Aktionen sofort via Knopfdruck ausgeführt werden. Allerdings sollen die Kämpfe wieder taktischer und langsamer werden, nachdem dies bei Dragon Age 2 weniger der Fall war.
  • Ihr müsst die Umgebung und die Feinde etwas genauer studieren – die Gegner verfügen über unterschiedliche Verhaltensweisen. Zudem treffen sie taktische Entscheidungen basierend auf der Position des Spielers, der verbleibenden Gesundheit oder den Cooldown-Zeiten. Auch sollen die Gegner zusammenarbeiten, statt blind in Richtung des Spielers zu rennen.
  • Feinde sind zum Beispiel die Elfen, Qunari und die Oger, aber auch Dämonen und bislang noch ungesehene Feindarten sollen auftauchen.
  • Natürlich wird man seinen Charakter wieder selbst erstellen und dabei aus Krieger, Magier und Schurke wählen können. Zudem wird man unter jeder Klasse noch mindestens drei Rassen aussuchen können, wie etwa Mensch, Elf und Zwerg. Ebenso könnt ihr den Namen und das Geschlecht bestimmen, wobei der Protagonist vertont ist. Talentbäume, Spezialisierungen und mit Punkten zu verbessende Skills sind außerdem vorhanden.
  • Das Crafting-System soll erweitert werden. Man kann Material von besiegten Feinden aufsammeln und dieses in das Verbessern von Rüstungen und Co. stecken.
  • Ihr könnt entscheiden, welche Gruppierung ihr unterstützen wollt. Je nachdem, wie ihr im Laufe des Spiels vorgeht, reagieren die anderen Gruppierungen darauf und schenken euch beispielsweise keinen Respekt. Und das sind nicht die einzigen Entscheidungen, die BioWare verspricht. Man müsse häufig Entscheidungen treffen, die Auswirkungen haben.
  • Sollte es zu einer Konversation kommen, wird wieder das aus BioWare-Spielen bekannte Dialograd auftauchen, wo sich mehrere Antworten wählen lassen. Allerdings will der Entwickler diese nun klarer wirken lassen.
  • Morrigan wird wieder eine Rolle spielen und mehrmals auftauchen, lässt sich jedoch nicht als Gruppenmitglied rekrutieren. Dafür dürfen Varric und Cassandra mit ins Team geholt werden. Aber auch die aus Orlais stammende Magierin Vivienne soll ein Teil der eigenen Truppe sein, die sich der Inquisition anschließt, um ihren Freunden zu helfen. Wichtig ist für BioWare vor allem, diesmal die Charaktere um die Story herum aufzubauen, damit die Welt bzw. deren Probleme menschlicher wirken.
  • Apropos Magier: dieser kann eine zerstörte Brücke reparieren, damit man sie schließlich wieder begehen kann. Und zerstörte Außenposten in der Wüste lassen sich wieder aufbauen, um sie in eine Art Festung zu verwandeln.
  • Es wird auch Wettereffekte geben, die Einfluss auf die Kämpfe nehmen. So könne ein starker Regen Kämpfe verlangsamen und ein Sandsturm dauerhaft Schaden hinzufügen, wenn man keinen Schutz sucht.
  • Die Animationen der Charaktere sind nicht immer identisch, sondern wurden an das jeweilige Terrain angepasst. Auch sollen die Begleiter und Co. einzigartig sein.
  • Ob es einen Multiplayer geben wird, verriet BioWare zwar nicht, verwies aber auf die erfolgreiche Umsetzung dessen in Mass Effect 3.
  • Die PC-Version soll entsprechend an die Hardware angepasst werden – hier will man sich Origin statt Dragon Age 2 zum Vorbild nehmen. Und was die verschiedenen Versionen betrifft - also aktuelle und nächste Generation -, so sollen diese sich inhaltlich nicht groß voneinander unterscheiden.

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