Wer bis jetzt vollstes Vertrauen in die Theorien von Dr. Kawashima hatte und selbst seine geistige Fitness durch exzessives Spielen von Gehirnjogging trainierte, könnte jetzt allerdings eines Besseren belehrt werden.

Dr. Kawashima möchte uns in seiner Einführung in das Spielprinzip zeigen, dass die geistige Aktivität unseres Gehirns durch die Minispiele gefördert und verbessert wird. Belegt wird das Ganze danach mit ein paar hübschen neurologischen Bildchen von dem menschlichen Gehirn vor und nach solchen Trainingsmaßnahmen. Der britische Neurologe Jason Braithwaite hingegen widerspricht diesen theoretischen Aussagen von Dr. Kawashima, der selbst Professor am Zentrum zur gemeinsamen Forschung für Zukunftstechnologie ist.

Braithwaite stellte fest, dass man sich bei Dr. Kawashimas Gehirnjogging lediglich auf diese wenigen Aufgaben spezialisiert, sodass der Mensch eine Routine erlangt und sich letztendlich nur explizit in dieser Aufgabe verbessert. Somit schlussfolgert er, dass es keinen endgültigen Beweis dafür gibt, dass ein anhaltender Gebrauch dieser Spiele mit einer messbaren Verbesserung der Gehirnleistung in Verbindung stehen kann.

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