Die QuakeCon 2014 ist im vollen Gange. Und es gibt bereits erste Tweets, die neue Details zu Doom 4 enthüllen. So nennt id Software das Spiel nicht Doom 4, sondern DOOM - es ist ein Reboot.

DOOM - Kein Nachfolger sondern Reboot, id Software nennt es DOOM

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DOOM ist ein Reboot der berüchtigten Reihe
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Vom 17. bis 20 Juli findet in Dallas, Texas in den USA die QuakeCon 2014 statt. Dieses Jahr dürfen sich die Besucher der QuakeCon richtig glücklich schätzen, denn Bethesda Softworks teilte im Vorfeld bereits mit, dass nur Besucher der QuakeCon einen ersten Blick auf das Spiel werfen dürfen.

Alle anderen müssen sich leider mit den Tweets der Besucher zufrieden geben, die aber immerhin einige Details zur Demo enthüllen, die live präsentiert wird. Am ersten Tag widmete sich id Software dem Singleplayer.

So wird das Spiel nicht etwa Doom 4 genannt, sondern schlicht und ergreifend DOOM. id Software plant also ein Reboot der Doom-Reihe und keinen Nachfolger. In diesem Zusammenhang hat Pete Hines Aussage, "Wir müssen uns mit Doom neu beweisen", eine Bedeutung in doppelter Hinsicht.

DOOM baut auf der id Tech 6 Engine auf und wird in 1080p und 60 FPS realisiert. Besucher berichten von eingen Framedrops, bei der frühen Version ist das aber nichts Besorgniserregendes. Vom Stil her erinnere DOOM an Doom 3, auch die Mechaniken der Gegner sollen teilweise an den dritten Teil erinnern.

Apropos Gegner, Besucher sprechen von untoten Marines, Mancubus, Skelett-Soldaten, Dämonen, Hell Knights und Barons of Hell. Und denen rückt man im Reboot mit einer Schar an bekannten und neuen Waffen zu Leibe. Darunter auch den Klassiker - die doppelläufige Schrotflinte. DOOM setzt aber auch auf Nahkampf-Mechaniken, und das anscheinend nicht zu knapp, so berichtet PC Gamer von einer Mechanik, die während der Demo mindestens fünf Mal so durchgeführt wurde: Gegner mit einem Schuß lähmen, und ihm dann das Gesicht mit einem kräftigen Tritt zermalmen. Die Nahkampf-Mechaniken sollen keine ungeliebte Quick-Time-Events sein, sondern schnell ausgeführte One-Button-Mechaniken.

Insgesamt soll das Spiel etwas langsamer als frühere Doom-Spiele ablaufen, aber im direkten Vergleich mit den heutigen Shootern noch immer extrem rasant sein. Auch der Gewaltgrad soll sich kaum verändert haben. Blood 'n Gore Galore!

Das Gameplay selbst soll linear, doch mit weitläufigen Arealen sein. Manchmal waren bis zu 12 Gegner gleichzeitig auszumachen. Das Besondere ist auch wieder typisch für Doom: Teilweise beharkten sich die Gegner gegenseitig. Was es auch nicht geben wird, ist eine Gesundheits-Regenerierung, stattdessen werfen Gegner beim Ableben Health Packs ab.

Ironischerweise gab es mächtig viele Buh-Rufe, als man mitteilte, dass DOOM auch für die Next-Gen-Konsolen PS4 und Xbox One erscheint. Einige nahmen es auch übel, dass man die Demo bei der Präsentation mit einem Xbox 360 Controller steuerte.

Die nächsten Tage werden sicherlich noch einige weitere Infos enthüllt.

DOOM ist bereits für PC, PS4 & Xbox One erhältlich und erscheint am 4. Quartal 2017 für Nintendo Switch. Jetzt bei Amazon kaufen bzw. vorbestellen.