In Blut triefende Arenen, zähnefletschende Monster und brutale Marines mit Power-Waffen: Das ist DOOM. Der Höllen-Shooter kehrt zurück und bringt eine 13-stündige Einzelspieler-Kampagne sowie natürlich verschiedene Varianten im Multiplayer. Das Standard-Repertoire von Doom 2016 bietet euch insgesamt 9 Karten und 6 Multiplayer-Spielmodi. Letztere sollen Bestandteil dieses Guides sein. Lest also weiter, wenn ihr mehr über die sechs Multiplayer-Modi von Doom wissen wollt.

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Morgen platzt die Bombe: Am 13. Mai 2016 ist Realease-Tag von Doom. Wer bereits in den Genuss kam, sich während der Beta einzuspielen, der hat sich auch schon mit 3 der insgesamt 6 Spielmodi für Mehrspieler. Macht euch hier auf einen brutalen, blutigen und wirklich sehr schnellen Modi gefasst. Wer im Mehrspieler-Modus überleben will, der darf nicht die Nerven verlieren und sollte schnelle Reflexe mitbringen.

Doom: Multiplayer – Das sind die Spielmodi

Wie bereits erwähnt gibt es bei Doom sechs Multiplayer-Modi. Dabei handelten es sich um folgende:

  1. Team-Deathmatch
  2. Clan-Arena
  3. Kriegspfad
  4. Vorherrschaft
  5. Seelenernte
  6. Freeze Tag

Euch erwartet eine Mischung aus klassischen und neuen Spielmodi, in denen ihr mit euren Fähigkeiten glänzen könnt. Setzt dabei Power-ups ein, schlüpft in die Rolle eines Dämonen und schießt mit mächtigen Waffen.

Multiplayer-Modus: Team-Deathmatch

DOOM - Multiplayer: Alle Spielmodi im Überblick

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Multiplayer-Spielmodi: Im Team-Deathmatch könnt ihr euch die Dämonen-Rune zunutze machen. So fühlt es sich an, ein Dämon zu werden.
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Beim Team-Deathmatch handelt es sich um einen ganz klassischen Doom-Multiplayer-Modus. In der Regel heißt das, dass zwei Teams gegeneinander antreten und sich gegenseitig umtreten. Ihr müsst hier zum Teil schnell reagieren, denn sobald Dämonen-Runen auftauchen heißt es entweder, weglaufen und in Deckung gehen oder aber nach der Rune suchen, um durch sie für kurze Zeit zu einem Dämon zu werden und gegnerische Spieler zu zerfleischen. Die Dämonen-Rune ist immer nur für eine kurze Zeit verfügbar.

Während dieses Spielmodi könnt ihr euren Marine konfigurieren und auf der Karte Power-Waffen und Verstärker einsammeln. Auch die Power-Waffe ist nur für eine bestimmte Zeit in euren Händen. Habt ihr ihre Munition verschossen, dann verschwindet sie wieder. Es siegt das Team, dass als erstes seine Gegner in einer vorgegebenen Häufigkeit getötet hat oder aber die höhere Punktzahl nach Ablauf der Zeit hat.

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Multiplayer-Modus: Clan-Arena

Auch bei Clan-Arena handelt es sich um eine klassische Variante vom Multiplayer-Modus bei Doom. Es geht ganz einfach darum, das gegnerische Team zu eliminieren. Wer also zuletzt steht, hat dieses Spiel gewonnen. In diesem Multiplayer-Spielmodus gibt es keine Pickups. Das bedeutet, die Marines können keinerlei Gesundheit regenerieren oder ihre Rüstung wiederherstellen: Es soll ja schließlich herausfordernd und fair sein. So bleiben gestorbene Teamkollegen auch tot und respawnt nicht. Sobald die Zeit abgelaufen ist und noch kein Team komplett ausgeschaltet wurde, gewinnt jenes, das noch die meisten überlebenden Spieler im Spiel hat.

Während der Clan-Arena sind Dämonen übrigens unerwünscht, sie müssen vor der Arena bleiben. Aber keine Angst, dort warten sie sehnsüchtig, blutdurstig und heißhungrig auf euch.

Multiplayer-Modus: Kriegspfad

Dauer-Adrenalin pur: Das Besondere an diesem Multiplayer-Modus ist der sich bewegende Eroberungspunkt, der sich entlang eines Pfades schlängelt. Der Pfad ist dabei deutlich markiert. Er ist blau, wenn er sich in eurer Gewalt befindet und rot, wenn ihn die Gegner eingenommen haben. Der Schwierigkeitsgrad ist hier erhöht, da eine Dämonen-Rune ebenfalls auf diesem Pfad liegt, allerdings auf der genau gegenüberliegenden Seite.

Ihr müsst euch also entscheiden: Bleibt ihr mit euren Teamkameraden auf dem Pfad, um ihn unter eurer Kontrolle zu behalten oder sprintet ihr lieber hinüber zur Dämonen-Rune, die sich am ganz anderen Ende befindet?

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Multiplayer-Spielmodi: Die blauen Pfeile im Hintergrund zeigen euch den Weg des Kriegspfades an. Gegner sind auszuschalten.
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Der Kriegspfad erinnert an fröhlichen Tauziehen aus dem Schulsport, weil der mobile Eroberungspunkt bedeutet, dass es ein hin und her um die Vorherrschaft gibt. In diesem Multiplayer-Modus gibt es zahlreiche Varianten des Vorgehens. Ihr könnt den Kriegspfad von hinten schützen, ihm quasi hinterherlaufen und Feinde von hinten abfangen oder aber Eroberungsversuche per Frontalangriff von vorne blocken. Aber ihr könnt euch auch ganz eigene Vorgehen ausklügeln.

Durch die Kontrolle des Eroberungspunktes sammelt eure Mannschaft Punkte ein, Sie sind entscheidend, wenn es nach Ablauf der Zeit oder Erreichen der Gesamtzahl um Sieg oder Niederlage geht.

Multiplayer-Modus: Vorherrschaft

Im Mehrspieler-Spielmodus „Vorherrschaft“ sind über die ganze Karte in der Regel drei feste Eroberungspunkte verteilt. Diese gilt es einzunehmen und zu kontrollieren. Das heißt, Gegner eliminieren und den Eroberungspunkt durch das Verbleiben in einer ausgewiesenen Zone beherrschen. Dafür erhaltet ihr Punkte.

Doch auch hier wartet wieder eine Dämonen-Rune auf euch. Alle Spieler erhalten die Nachricht über ihr Auftauchen. Sie spawnt an einer zufälligen Stelle auf der Karte. Egal, ob ihr im führenden Team seid oder im unterliegenden, die Rolle eines Dämons zu übernehmen bringt natürlich beiden Teams Vorteile: Als Dämon im überlegenen Team könnt ihr verhindern, dass das unterlegene Team das Blatt wendet und aufholt und als unterlegenes Team könnt ihr eben genau das: Die Gegner töten und ihre Position auf den Eroberungspunkten einnehmen.

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Multiplayer-Spielmodi: Bei der Vorherrschaft sind die Eroberungspunkte entweder blau oder rot eingegrenzt. Rot bedeutet dabei, dass der Punkt vom Gegner erobert wurde.
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Auch hier ist daher wieder Schnelligkeit gefragt. Es gewinnt das Team mit der höchsten Punktzahl nach Ablauf der Zeit oder aber jenes, das die vorgegebene Punktzahl innerhalb der Zeit erreicht hat.

Multiplayer-Modus: Seelenernte

Der Doom-Multiplayer-Modus „Seelenernte“ ähnelt im Aufbau dem Team-Deathmatch. Ihr erhaltet hier aber nicht pro Kill Punkte. Stattdessen müsst ihr, nachdem ihr den gegnerischen Spieler getötet habt, seine Seele einsammeln, denn sie bestimmen am Ende, wer siegt. Die ganze Sache ist aber noch viel lustiger: Jeder Spieler kann sich die Seele schnappen, die nach dem Tod eine gewisse Zeitlang in der Spielwelt verbleibt. Das bedeutet, dass auch verbündete Gamer des verstorbenen die Seele aufsammeln können. Sammeln Spieler eines Teams gegenseitig ihre Seelen ein, dann erhalten sie allerdings keine Punkte dafür. Punkte bekommt ihr nur für das Einsammeln von gegnerischen Seelen. Trotzdem: Lasst nicht zu, dass der Gegner diese Punkte bekommt, also schnappt ihm die Seele eures Freundes vor der Nase weg.

Natürlich war das noch nicht alles: Sobald der erste Spieler in diesem Spielmodus ausgeschaltet wurde, erscheint eine Dämonenrune an ebendieser Stelle. Diesmal gibt es kein Zeitlimit. Doch nehmt euch vor dem Dämon ich Acht. Alle Marines, die er tötet lassen gleich zwei Seelen zum Ernten frei.

Dafür hinterlässt der Dämon aber, wenn ihr ihn tötet, gleich fünf Seelen, die ihr kriegen könnt. Mit dem Aufsammeln seiner Seelen, könnt ihr wiederum selbst zum Dämon werden.

Sieg oder Niederlage werden hier ebenso von den Punkten bestimmt, die die Teams einsammeln. Es gewinnt die höchste Punktzahl nach Zeitablauf oder die das Team, dass eine bestimmte Punktzahl innerhalb der Zeit erreicht hat.

Multiplayer-Modus: Freeze Tag

Der letzte unter den Doom-Multiplayer-Spielmodi bringt noch einmal Abwechslung ins Spiel. Hier geht es nicht ums Töten, sondern vielmehr darum, den Gegner mit einer Eis-Attacke zu erwischen und einzufrieren. Ihr schmettert also Eisblöcke auf eure Gegner und macht sie so unbeweglich. Das lustige daran ist, dass zu einem Eisblock gewordene Gamer auf dem Untergrund rutschen, wenn ihr sie schubst oder sie beschossen werden.

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Multiplayer-Spielmodi: Feuert bei Freeze Tag einen Eisblock auf eure Feinde, um sie einzufrieren.
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Um Teamkameraden wieder aufzutauen, müsst ihr eine Zeitlang in ihrer Nähe stehen. Es funktioniert schneller, wenn sich mehrere Spieler dazustellen. So können auch mehrere frozen Teamkollegen aufgetaut werden. Ihr habt aber auch die Möglichkeit den eingefrorenen Gamer direkt in eine Gefahrenquelle zu bugsieren, sodass er stirbt und von der Starre befreit wird, indem er respawnt.

Am Ende gewinnt das Team, das es schafft, alle Gegner einzufrieren. Kurz vor Ende kann es aber noch dazu kommen, dass eine Dämonen-Rune erscheint, um der ganzen Sache noch mehr Würze zu verleihen. Sind nach abgelaufener Zeit noch immer Spieler beider Teams auf dem Schlachtfeld, dann siegt das Team, dass mehr Gamer auf dem Feld hat.