Das von den Larian Studios entwickelte RPG Divinity: Original Sin verkaufte sich seit der Veröffentlichung im Juni über eine halbe Million Mal. Für den Entwickler ist das als Erfolg anzusehen, konnte man doch inzwischen die Gewinnzone erreichen.

Divinity: Original Sin - Larian freut sich über Erfolg und blickt nächstem Projekt entgegen

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Divinity: Original Sin ist das Grundgerüst für das nächste Projekt.
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Für das nächste Projekt wird man daher wahrscheinlich nicht auf Kickstarter als Finanzierungsmethode setzen, sondern auf eigenes Geld zurückgreifen. Firmengründer Swen Vincke zufolge liege das aber nicht daran, dass man für die Unterstützung undankbar sei oder man für die Belohnungen zusätzliche Arbeit aufbringen musste. Stattdessen glaube er, dass der Crowdfunding-Pool begrenzt sei und nur von jenen Entwicklern genutzt werden sollte, die diese Möglichkeit wirklich benötigen.

Die Schulden von Larian sind jedenfalls bezahlt, das Studio steckt in der Gewinnzone und das Spiel konnte sich ausreichend verkaufen. Mit der Performance zeigt man sich zufrieden.

Vincke sagt dazu: "So viel dazu, dass rundenbasierte Fantasy-Rollenspiele nicht verkauft werden, Crowdfunding nicht funktioniert und ein Entwickler ohne die Hilfe eines erfahrenen Publishers kein Spiel herausbringen kann."

Da Larian Divinity: Original Sin quasi als eine Art Grundgerüst für das nächste Projekt ansieht, soll das Spiel noch für eine gewisse Zeit unterstützt werden. Im Laufe der Zeit will man neue Features hinzufügen und die Engine verbessern – außerdem sind Controller-Support und ein Big-Screen-Koop möglich.

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