Es liegt in der Natur des Menschen angesichts des großen Ganzen gerne mal die kleinen Dinge des Lebens zu übersehen. Oder anders ausgedrückt: Während im Herbst 2009 alle Welt vom Duell zwischen „Risen“ und „Dragon Age: Origins“ spricht, hat der ein oder andere möglicherweise übersehen, dass ganz nebenbei ein kleines Rollenspieljuwel erschienen ist.
79% haben wir „Divinity 2: Ego Draconis“ in unserem Test damals gegeben – nicht unbedingt rekordverdächtig. „Divinity 2“ hatte eben viele kleine und große Fehler, manche technischer Natur, einige spielerischer – da mussten wir abwerten. Aber: Das Herz saß bei dem ambitionierten Projekt genau am rechten Fleck, jeder Szene im Spiel konnte man die Leidenschaft der Entwickler ansehen. Genau deshalb liebten es die Fans, und ebenso genau deshalb folgt ein Addon.
Am Ende von „Ego Draconis“ gab es wohl nicht wenige Spieler, die mit fragender Miene vor dem Bildschirm saßen – natürlich: ein offenes Ende mal wieder. Es ist also nur konsequent, dass Entwickler Larian sich exakt diesen Punkt ausgesucht hat, um abermals in die Welt von „Divinity 2“ einzusteigen. Unser Held hat schließlich nach langem Kampf zumindest einige Teilsiege gegen Oberfiesling Damian davongetragen.
Nach der Befreiung Aleroths starten wir hier unser neues Abenteuer.Auch wenn „Flames of Vengeance“ eher wie ein Albumtitel einer x-beliebigen Heavy Metal-Formation aus den Achtzigern klingt, birgt die Handlung im „Divinity“-Addon weit mehr als tumbe Klischees. Klar, ohne „Flames“ sähe eine Welt der Drachen und Magie wohl auch ziemlich unglaubwürdig aus, welchen Part aber die angesprochene „Vengeance“ (sprich: Rache) einnimmt, wird sich wohl erst im Laufe der Handlung zeigen.
Gut fünfzehn bis zwanzig Stunden soll uns die beschäftigen, für ein Addon ein durchaus stattlicher Umfang. Details – logisch – werden im Vorfeld natürlich nicht verraten, lediglich der Verweis, wir würden deutlich mehr über die Hintergründe des ersten Teils erfahren, soll zunächst hellhörig stimmen. Belegar, Zandalor, der Göttliche – allesamt Namen, die im Hauptspiel große Bedeutung hatten und deren Geheimnisse sich nun Schritt für Schritt lüften.
Die Quests gehörten in "Divinity 2" zum Besten, was das Genre zu bieten hat - "Flames" wird da keine Ausnahme machen.Es werden im Übrigen nicht die einzigen Dinge und Charaktere sein, die uns an das Hauptspiel erinnern. Schon die ersten Schritte in den malerischen Gassen der Stadt Aleroth wecken ein angenehmes Déjà-Vu-Gefühl. Stimmt – hier schlugen wir im Vorgänger ein paar schwere Schlachten aus. Nun sind Chaos und Verwüstung allerdings die zarten Blüten der Zivilisation gewichen. NPCs streifen durch die Straßen, wollen uns Quests andrehen, handeln – das Übliche eben.
von dtp Entertainment AG, Larian StudiosGenre: RollenspielPC, XBox 360: 30.7.2010Freigegeben ab 12 Jahren
Kingdoms of Amalur: ReckoningXBox 360, PS3, PC: 10.2.2012 Vorschau lesen
Mass Effect 3XBox 360, PC, PS3: 9.3.2012 Vorschau lesen
The Darkness 2XBox 360, PC, PS3: 10.2.2012 Vorschau lesen
zur ermangelung großer konkurrenten im herbst musste ich etwas schmunzeln, denn schließlich stehen two worlds 2 und arcania an, die vermutlich erst im spätsommer/herbst released werden.
Ich hab es zwar nicht mehr als ein paar Stunden gespielt, aber so eine miese Performance, bei der gezeigten Qualität, hat es mich dann schnell wieder weglegen lassen. Die Animationen hölzern, die Kämpfe schlecht gebalanced, etc.
Mit Risen konnte es sich wirklich nicht messen!
Und ich red hier von ernsthaften Rollenspielen und keinem Arcade-Kram =)
Und selbst dafür, war es mit Sicherheit nicht "Sehr gut"!
ich hoffe das addon wird genauso gut wieder das hauptspiel....ich fand divinity 2 sehr gut nur....die drachensequenzen und dann die letzten gebiete waren imo nicht so gut...wobei ich da nicht das ende mein, da dass meinen gemack getroffen hat!