"Wer wissen will, wie die Geschichte des Drachenritters ausgeht, kommt am soliden Addon nicht vorbei." - Nedzad Hurabasic

Flames Of Vengeance macht das, was ein gutes Addon leisten muss: Es führt die interessante Hauptstory solide weiter und bietet noch mehr vom gewohnten Spielspaß. Das Addon geht allerdings auch nicht darüber hinaus. Verbesserungen gibt es nur sehr wenige (und nur im Detail), allenfalls die optische Aufhübschung ist auffallend. Spielerisch gibt es jedoch keine Fortschritte. Die Kämpfe gehen zwar nach wie vor recht einfach von der Hand, anspruchsvoll werden sie jedoch allein durch das sehr wechselhafte und teilweise unfaire Balancing.

Divinity 2: Flames of Vengeance - Neuer Trailer

Die vielen neuen Quests sind allerdings unterhaltsam und halten mit ihrem Humor und abwechslungsreicher Missionsgestaltung über 15 Stunden lang bei der Stange. In Zeiten, wo viele "Top"-Games gerade Mal 6-7 Stunden Spielzeit bieten, ist die Erweiterung unterm Strich für jeden Fan eine sicherlich lohnende Investition.

Divinity 2: Flames of Vengeance ist für PC und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.

Divinity 2: Flames of Vengeance - Screenshots aus unserer Test-Session

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Pro

  • Nette Effekte
  • Gute Musik und Sprecher
  • Übernahme des bestehenden Charakters möglich
  • Viel Humor
  • Kürzere Wege
  • Kleine Verbesserungen
  • Ansehnlicher Umfang
  • Abwechslungsreiche und unterhaltsame Quests

Contra

  • Teils unübersichtliche Kämpfe
  • Mangelnde Map-Funktion
  • Spiel-Umgebung auf Stadt begrenzt
  • Zu viel Button-Mashing
  • Durchwachsenes KI-Verhalten
  • Schwaches Balancing

Grafik

Im Vergleich zum Hauptspiel wurden Texturen und Details verbessert, die Effekte erscheinen prachtvoller, die Farben glanzvoller. Animationen wurden jedoch nicht verändert und wirken teils abgehackt.

Sound

Sprecher und Musik sind nach wie vor auf einem überdurchschnittlichen Niveau, wenn auch viele Figuren wohl von ein und demselben "Interpreten" vertont wurden.

Gameplay

Die Erweiterung bietet noch mehr klassisches Rollenspiel und mehr "vom Gleichen". Das Kampfsystem wirkt nach wie vor etwas unausgegoren, dafür gefallen die vielen neuen Quests, mit unterhaltsamen und humorvollen Geschichten. Für Frustration sorgt nach wie vor das Balancing - oft sind die Kämpfe viel zu schwer, dann wieder zu einfach.