Zelda, Okami, Deus Ex gar? Wie spielt es sich denn nun, dieses „Epic Mickey“, das in den Hallen von Warren Spectors Junction-Point-Studios entsteht und den alten Mäuserich „wieder cool machen“ soll? Überraschung: Viele jener Elemente fließen ineinander und zu einem Abenteuer zusammen, das vielschichtiger ist, als der erste Blick damalsin London erahnen ließ. Nach einer Stunde Spielzeit bin ich überrascht: Das sieht wirklich verlockend aus.
Eine schöne Überraschung voller Spielwitz – könnte richtig klasse werden.AusblickIm ersten Moment natürlich optisch, weil dieser Ausschnitt der sogenannten Cartoon-Wastelands farblich strahlt wie ein Stern. Ich starte mit Micky in einem kleinen Dorf voller Tiki-Hütten, genannt Venture-Land, einem Ort im friedlichen Schein des Vollmonds, ringsum dickes Gestrüpp und aufragende Bäume. Palmen wippen ausgelassen hin und her, aus dem Dickicht starren freche Augenpaare wie in einem Cartoon. Und genau das ist es: ein Spiel gewordener Zeichentrickfilm mit kräftigen Farben, abstrakten Formen und viel Projektionsfläche für grenzenlose Phantasie.
Bei der Ankunft in Venture-Land wird man mit vielen kräftigen Farben und kleinen Details begrüßt.Erschaffen vom Magier Yen Sid, sind die Cartoon-Wastelands gewissermaßen eine Müllkippe für ausgesonderte Disney-Charaktere, die im Laufe der Zeit in Vergessenheit gerieten. Erinnert sich noch jemand an Oswald, den lustigen Hasen, eine von Walt Disneys ersten Figuren in den 20er-Jahren, den Vorläufer Mickys? Er ist nur einer von vielen Charakteren, die hier in Frieden hausen. Zumindest so lange, bis die Gute-Laune-Maus mit Farbe und Verdünner am Eingang der Wastelands herumkleckst und einen großen bösen Schatten namens Phantom Blot auf den Plan ruft – und mit ihm kommt die Schwärze. Auftritt: Micky.
Die Hütten, Dächer und Wände in Venture-Land sind krumm und schief, gerade Linien und rechte Winkel sucht man vergeblich, während Fackeln das Dörfchen notdürftig beleuchten. Trotz aller farblichen Finessen liegt ein Schleier der Schwermut über dieser Szene, ein Netz aus Trübsinn. Pirat Smee und ein paar Männer aus Captain Hooks Besatzung hocken gelangweilt in der Gegend, lassen den Kopf hängen. Allesamt starren sie emotionslos ins Leere und wimmern vor sich hin. Der Grund: Ihr Anführer wurde in einen Roboter verwandelt, mitsamt seiner Crew – Micky, du hast nicht zufällig schon was vor, oder?
Erinnert der nicht an jemand Bestimmten? Egal. Tiki-Sam verkauft wertvolle Items.Um nach Skull Island zu gelangen, wo unser Held das Übel an der Wurzel packen soll, muss er zuerst den Weg dorthin öffnen. Die Schlüsselfragmente: ein Kompass, die Galionsfigur eines Schiffs und ein Steuerrad. Wir erinnern uns an die alte Action-Adventure-Fibel: Was du haben willst, musst du dir erst verdienen. Da Smee nichts weiter als salzige Tränen bitteren Geschluchzes über die Lippen bringt, muss sich Micky anderweitig um Hilfe mühen.
Also streunere ich im Dorf umher und plappere ein wenig ins Blaue hinein. Schön: Selbst unwichtige Nebenfiguren ohne spielerischen Belang sind nicht nur lieblos aufgenähte Charakterfetzen auf einem Flickenteppich. Jeder von ihnen hat einen Spruch, einen kleinen Ratschlag oder ein paar witzige Zeilen auf Lager – prima. Die an Zelda erinnernden Gespräche machen auch deswegen Spaß, weil sie alle mit stimmungsvollen englischen Sprechern unterlegt sind.
So einfach wie genial: Mit Farbe wird die Kulisse repariert, mit Verdünner verschwindet sie.Ich treffe einen Kerl namens Scurvey Pat, der mir zumindest den Kompass überlassen würde, natürlich nur gegen eine kleine Gefälligkeit: Er will, Pirat durch und durch, seinen verlorenen Schatz wieder in der eigenen Tasche wissen. Konnte ich ahnen, dass er den verlausten Teddy meint, den ich vorhin in dieser Baumhütte aufgeklaubt habe? Egal. Der Stoffbär wechselt den Besitzer, der Halunke ist überglücklich und Micky schon mit einem halben Fuß auf Skull Island. Alternativ hätte ich ihm den Kompass übrigens schlicht abkaufen können.
von Disney Interactive, Junction Point StudiosGenre: Action Adventure, Jump & RunWii: 25.11.2010Freigegeben ab 6 Jahren
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Es gibt Funk Übertragungsgeräte für FullHD VideoSignale? Hatte da mal nach gesucht aber keine gefunden. Kann mir auch vorstellen, das sowas relativ teuer ist.
@ Topic: Hmm sollte ich mir eventuell mal anschauen... dachte vorher eher, dass das ein Flop wird.
Warren Spector ist einfach genial^^
Hab ja nicht permanent nen PC im Wohnzimmer.
Außerdem:
Das geht auch nur bei der XBox so, weil die meisten Spiele auch für den PC erscheinen.
Bei XBox und Wii sieht die Sache ganz anders aus.
Was für eine grausame Welt ...
Dennoch gibts auch da Red Dead Redemption usw.
Vor allem
Dennoch gibts auch da Red Dead Redemption usw.
Vor allem Actionlastige Titel sind da angenehmer zu
Das ist das Problem. Fast alle Spiele die auf der Wii erscheinen, werden von Nintendo persönlich entwickelt. Deswegen kommt da auch nichts auf einer anderen Konsole oder womöglich auf dem PC.
Dennoch gibts auch da Red Dead Redemption usw.
Vor allem Actionlastige Titel sind da angenehmer zu zocken. Beispielsweise Assasins Creed.
Auch Beat'em Ups sind Console-Only für mich.
Und bei der PS3 sind die unten erwähnten Titel.
Die beiden können sich ja gern hassen, aber das dürfte dem Entwickler doch egal sein.
Die sollten einfach kein Geld annehmen und nur auf die Verkäufe stützen.
Kann mir net vorstellen, dass sie da weniger verdienen würden.
Das soll nicht heißen, dass ich eine der beiden Konsolen schlecht finde aber es gibt im Moment zu viele Spiele, die auch für den PC auf dem Markt sind und das fällt besonders bei der XBOX auf. Sonst hätte ich mich vielleicht sogar anders entschieden.
Das Problem ist für mich ein anderes:
Die Titel sind so verstreut.
Wie schon erwähnt:
Heavy Rain, GoW3, Uncharted 2, Flower usw. für die PS3.
Micky Epic, Metroid Prime 3, Zelda, Mario, Kirby für Wii.
Und die XBox ist die Schnittmenge mit einer großen Auswahl.
Ich müsste mir im Prinzip 3 Konsolen kaufen, um die Vielfalt genießen zu können ...
Sowas stört mich unheimlich.
Keine abenteuerlichen konfigurationen, keine überraschenden Treiberprobleme (zummindest nicht so viele mögliche). Man muss die Grafik nicht zu breit anpassen, etc, etc.
(Nein ich habe weder PS3 noch Xbox360, aber PS2, PS1 und SNES)
Und Vorschauen sind meistens relativ aussagekräftig.
(Außer AoC :D)
Aber es ist doch genau das:
In einer Zeit, wo Spiele für jegliche Käuferschicht beschnitten werden, kommt so eine mögliche Perle.
An Sebastian kann man nur Lob aussprechen:
Er beschreibt eben nicht trocken Spielmechaniken und Story, sondern Spieleindrücke.
Da bin ich verdammt anfällig für Hypes xD
Bin mal stark gespannt, ob dieses Spiel kommerziell erfolgreich wird... Klingt zwar gut, aber auch relativ anspruchsvoll.
Warum bringst du nur so viele geile Tests auf einmal?
>.<
Kann man Redakteure wegen Manipulation verklagen?
Ich bräuchte nur 250€ als Schadensersatz. Damit geht sich ne Wii aus.