Dishonored: Die Maske des Zorns – Test

– PC | PS3 | XBox 360

Ehre, wem Ehre gebührt

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Profilbild von Leo SchmidtLeo Schmidt
11.10.2012

Was macht ein Spiel magisch? Die Frage darf als ungelöst gelten und steht im Raum. Seb und ich gucken uns an, beide wissen wir keine Antwort, sind aber um Ideen nicht verlegen. Wir tragen allerlei zusammen, über die großen und kleinen Momente, doch mehr als eine Addition von Elementen kommt dabei nicht raus.

Enorme Entscheidungsfreiheit und morbide Atmosphäre machen aus Dishonored ein Abenteuer, an das man noch lange denken wird.FazitWir beschließen: Es bleibt ein Rätsel. Und vielleicht ist das auch gut so, Rätsel verlieren ja einen Teil ihres Reizes, wenn sie denn einmal entschlüsselt sind.

Denn ein Spiel, das merkt man in wenigen Berufen besser als in unserem, ist oft mehr und manchmal weniger als die Summe seiner Teile, jedoch kaum jemals einfach nur eine Liste aufzählbarer Mechaniken und erzählerischer Kniffe, die entweder funktionieren oder nicht.

Im Idealfall wohnt ihm ein nicht greifbarer Funke inne, eine Genialität. Eine Klischeeformel in Spieletests ist, dass ein Spiel „überzeugt“. Doch die besten Games überzeugen nicht, sie überwältigen.

Und wie also beschreiben, worin die Größe von Dishonored liegt? Einer der deutlichsten und leider aber dümmsten Ansätze ist der Vergleich, eine einfache Parallele, wie man sie so oft in Rezensionen bemüht. Alle Spiele messen wir ständig an GTA, an Diablo oder sonstwem, weil wir diese Titel einst zu Königen, mithin Göttern ihres jeweiligen Genres erklärt haben.

Screenshot zu: Ehre, wem Ehre gebührtDishonored, eine Schönheit aus Schrägen und Vertikalen.

Wenn wir deren Namen sagen, dann wird der Spieler schon wissen, woran er bei dem neuen Titel ist. Keiner weiß besser als wir, wie blöd das ist. Man erklärt ja auch nicht den Mond, indem man ihn mit der Sonne vergleicht. Was man nicht aus sich selbst heraus erklären kann, darüber sollte man vielleicht lieber schweigen.

Doch ich weiß, dass ich um den Vergleich nicht herumkommen werde, also räume ich ihn aus dem Weg, um ihn nicht später doch ziehen zu müssen. Dishonored ist kein rasantes Spiel. Es fährt keinen sportlichen Flitzer, sondern einen auf Hochglanz polierten Oldtimer, bis in die letzte Schraube getunt. Den steuert es zielsicher auf eine Kreuzung – auf die Kreuzung zwischen Deus Ex und Hitman, zwischen Thief und Bioshock. Dort fühlt es sich wohl und nötigt allen Respekt ab, viel besser noch, verzaubert sie.

Ich bin kein Fan von Deus Ex, nie gewesen. Ich weiß nicht, woran es liegt, sicher nicht am Spiel, das hervorragend ist. Wahrscheinlich war mir dermaleinst irgendetwas sauer aufgestoßen und ich war dann bockig, jedenfalls bin ich alles andere als ein Experte für die Reihe. Doch hierin liegt der Beweis meiner These, denn Dishonored ist tendenziell sehr nah an eben diesem Spiel, schlägt mich aber in seinen Bann. Und seit Stunden sitz ich vor meiner Tastatur, starre drauf, komm einfach nicht darauf, was der Knackpunkt ist, der den gewaltigen Unterschied macht.

Screenshot zu: Ehre, wem Ehre gebührtVon der ersten Minute an gerät man ins Staunen über die Welt und das, was in ihr steckt, und die Typen, die man in ihr trifft.

Muss ich auch gar nicht. Stattdessen beschreibe ich jetzt einfach, was ich mit Dishonored erlebt habe. Wer dann „Das geht in Deus Ex aber auch und besser!“ unken will, der soll. Ich kann ihm dann nur versichern, dass ihm Dishonored wahrscheinlich ebenso gut gefallen wird wie mir, aber wohl aus anderen Gründen. Es ist seine eigene Welt, und in diese kann ich nun mal besser eintauchen.

Denn ich bin Corvo, Leibwächter ihrer Majestät der Kaiserin, frisch heimgekehrt von einer Reise. Am Hof tolle ich mit der jungen Prinzessin Emily, spiele Verstecken, lerne dabei, wie ich mich dem Blick anderer entziehe. Ein heiterer Moment in einer grimmen Realität. Eine Seuche hat das Reich überfallen, die Menschen erst zu willenlosen Monstern macht, dann tötet.

Scharen von hungrigen Ratten eilen über die Pflastersteine der feuchten Gassen, zerreißen leblose Körper oder lahmende Bürger gleichermaßen innerhalb von Sekunden. Aller technologischer Fortschritt, alle Uhrwerke oder magisch-okkult anmutende Technologie können nicht helfen. Teure und seltene Medizin hält den Ausbruch der Seuche temporär auf. In die Arme der brutalen und fanatischen Kirche kann man nicht fliehen, vielmehr ist auch sie ein weiteres Übel.

Screenshot zu: Ehre, wem Ehre gebührtFür Corvo ist Dunwall die Stadt der tausend Wege,

Die Kaiserin ist in Gedanken verloren, als ich sie aufsuche. Es sollen ihre letzten sein: Attentäter greifen an, mit Säbel und Pistole töte ich mehrere von ihnen, doch einer ist zu schnell. Die Kaiserin ist tot, ihre Tochter entführt – und ich werde gefunden, die Leiche noch in den Armen. Der Leibwächter wird zum Mörder stilisiert, unter Folter sollen Geständnisse erpresst werden, was natürlich nicht gelingt.

weiter zu Seite 2: Die Kaiserin und ihr Attentäter
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Inhalt
  • 1Ehre, wem Ehre gebührt
  • 2Die Kaiserin und ihr Attentäter
  • 3Brutal, vertikal, letal
  • FFazit
Kommentare 33
Gast
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Gasttyrion15.10.2012 18:50
Man könnte ergänzen, dass die Grafik zwar technisch nicht beeindruckt, aber die Spielwelt einschließlich der Figuren einen ganz eigenen Look hat, der im höchsten Maße gelungen ist - absolut bewundernswertes, Maßstab-setzendes Design. Die Vielfalt der Lösungsmöglichkeiten spornt immer neu an, nach möglichst eleganten zu suchen - beste Unterhaltung. Sicherlich ein Spiel der höchsten Bewertungsklasse, wenn es auch dem Vergleich mit Deus Ex oder Bioshock nicht standhält, da es (Einschränkung: bis zur Mitte ungefähr, wo ich jetzt bin) keine über das Spiel hinausgehenden Fragen stellt und die Story emotional kaum Tiefgang hat.
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GastGast13.10.2012 12:56
Wo bleibt denn der Test zu XCOM enemy unknown ?
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DesmondHumeDesmondHume10.10.2012 21:42
Im Prinzip ist die Darstellung eines "unsichtbaren" (in Wirklichkeit verstohlenen) Schurken ja nur eine vereinfachte Interpretation, wie vieles in einem RPG. Wie das Kampfsystem. Kommt alles von den Würfeln.
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GastElgareth09.10.2012 10:23
Fugenritzenstoff schrieb:
Tja, man braucht sich da nur den Stealth-Skill in UO ansehen. Und nahtlos weiter gehts mit dem
Tja, man braucht sich da nur den Stealth-Skill in UO ansehen. Und nahtlos weiter gehts mit dem Schurken aus WoW. Ich kenns halt nicht anders....


sdfa schrieb:
Hmm, aber das Spiel hat eindeutig mehr mit DX und Konsorten zu tun, als mit irgendwelchen MMOs, bei
Hmm, aber das Spiel hat eindeutig mehr mit DX und Konsorten zu tun, als mit irgendwelchen MMOs, bei denen man ja logischweise so etwas nur schwer mit "nicht-sehen" verwirklich kenn.


Eben. In UO war das noch mit Fantasie verbunden, da die Technik nicht mehr hergab ("Hide"-Verstecken und "Stealth"-Heimlichkeit/List/Verborgenheit waren halt so zu sehen, als ob du dich in hohem Gras versteckst, auf dem Boden entlangrobbst, vielleicht eine entsprechende Decke über dir hast (Vergleich Herr der Ringe vorm Schwarzen Tor ;-) )... da musste dann eine technische Umgehung her.
In MMOs braucht man das, damit solche Klassen funktionieren, denn ein "echtes" Stealth-System würde diese Klassen zu stark beschränken (lange und "mühsam" anschleichen nur um den ersten Schlag zu haben ist im Farm-Alltag nicht praktikabel).

Ein Singleplayerspiel kann das aber noch "natürlich" darstellen und braucht sich nicht mit Skills und Unsichtbarkeit zu behelfen :-)
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Gastsdfa09.10.2012 06:23
Fugenritzenstoff schrieb:
Tja, man braucht sich da nur den Stealth-Skill in UO ansehen. Und nahtlos weiter gehts mit dem
Tja, man braucht sich da nur den Stealth-Skill in UO ansehen. Und nahtlos weiter gehts mit dem Schurken aus WoW. Ich kenns halt nicht anders....


Hmm, aber das Spiel hat eindeutig mehr mit DX und Konsorten zu tun, als mit irgendwelchen MMOs, bei denen man ja logischweise so etwas nur schwer mit "nicht-sehen" verwirklich kenn.
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff08.10.2012 23:18
Tja, man braucht sich da nur den Stealth-Skill in UO ansehen. Und nahtlos weiter gehts mit dem Schurken aus WoW. Ich kenns halt nicht anders....
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MinkaziMinkazi08.10.2012 22:29
Leo Schmidt schrieb:

@Minkazi Ich habe die PC-Version getestet, also ja, es ist auch auf dem PC so. Wobei die

@Minkazi Ich habe die PC-Version getestet, also ja, es ist auch auf dem PC so. Wobei die Texturqualität z.B. auf der Konsole doch nochmal merklich schlechter ist.


Okay danke für die Info!
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Gastasdf08.10.2012 21:33
Fugenritzenstoff schrieb:
Ok, aber unter Stealth verstehe ich halt was anderes als leises und heimliches vorgehen. Bei
Ok, aber unter Stealth verstehe ich halt was anderes als leises und heimliches vorgehen. Bei ersterem ist man physikalisch im Sichtfeld des anderen, kann aber nicht gesehen werden (z.B. Tarnkappe, unsichtbar, etc...). Na und bei letzterem kann man nicht gesehen werden, weil man sich nie ins Sichtfeld begibt.
Ist aber nur meine Meinung.
Dass Stealth nicht immer realistisch ist, ist klar. Aber wenns eh schon Magie oder anderen Voodoo gibt, muss man ja nicht immer alles realistisch zugehen.


Du musst nur das Wort "Stealth" übersetzen und schon bist du bei deiner Heimlichkeit! Ich (und wahrscheinlich fast jeder) verstehe unter dem Begriff eindeutig ein "Schleichspiel" wie Thief, DX etc.
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Leo SchmidtLeo Schmidt08.10.2012 21:24
Gut, Fugenritzenstoff, nur halte ich es für einen Fehler, das für die gemeingültige Definition zu halten. Ich jedenfalls kenne niemanden, der vom "Stealth-Genre" redet und dabei Spiele meint, in denen man eine Tarnkappe trägt.

@Minkazi Ich habe die PC-Version getestet, also ja, es ist auch auf dem PC so. Wobei die Texturqualität z.B. auf der Konsole doch nochmal merklich schlechter ist.
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Gastfads08.10.2012 21:16
Fugenritzenstoff schrieb:
Ok, aber unter Stealth verstehe ich halt was anderes als leises und heimliches vorgehen. Bei
Ok, aber unter Stealth verstehe ich halt was anderes als leises und heimliches vorgehen. Bei ersterem ist man physikalisch im Sichtfeld des anderen, kann aber nicht gesehen werden (z.B. Tarnkappe, unsichtbar, etc...). Na und bei letzterem kann man nicht gesehen werden, weil man sich nie ins Sichtfeld begibt.
Ist aber nur meine Meinung.
Dass Stealth nicht immer realistisch ist, ist klar. Aber wenns eh schon Magie oder anderen Voodoo gibt, muss man ja nicht immer alles realistisch zugehen.


Die physikalischen Gesetze und Gegebenheiten der Welt (Gravitation, Lichtverhältnis, Schattendichte) sollte aber (meiner Meinung nach) meistens realistisch sein.

Magie, SciFi ist dann wieder etwas anderes.
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff08.10.2012 20:38
Ok, aber unter Stealth verstehe ich halt was anderes als leises und heimliches vorgehen. Bei ersterem ist man physikalisch im Sichtfeld des anderen, kann aber nicht gesehen werden (z.B. Tarnkappe, unsichtbar, etc...). Na und bei letzterem kann man nicht gesehen werden, weil man sich nie ins Sichtfeld begibt.
Ist aber nur meine Meinung.
Dass Stealth nicht immer realistisch ist, ist klar. Aber wenns eh schon Magie oder anderen Voodoo gibt, muss man ja nicht immer alles realistisch zugehen.
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MinkaziMinkazi08.10.2012 19:29
Leo Schmidt schrieb:
"Knick in der Optik" meint die verwaschenen Texturen und verschwommenen Kanten, die ich kurz
"Knick in der Optik" meint die verwaschenen Texturen und verschwommenen Kanten, die ich kurz angeschnitten habe. Es ist etwas schwer, mit dem Finger drauf zu deuten, aber das ganze Spiel wirkt unscharf. Und nein, das liegt nicht an meiner dreckigen Brille.


Betrifft das nur die Konsolenversionen oder auch den PC-Sektor?
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Gastfdsa08.10.2012 18:46
Fugenritzenstoff schrieb:
Wie jetzt? Vor einer Woche habt ihr noch die News gebracht, dass Stealth aus dem Titel entfernt
Wie jetzt? Vor einer Woche habt ihr noch die News gebracht, dass Stealth aus dem Titel entfernt wurde:
www.gamona.de/.../dishonored-die-maske-des-zorns,stealth-system-aus-thief-wurde-wieder-verworfen:news,2164889.html


Es geht nur um das (sowieso sehr unlogische) Schattensystem. Weiterhin ist es auch blöd, wenn die Wachen nicht bemerken, dass plötzlich alle Lichter aus sind.

Wie bei Deus Ex gefällt es mir eigentlich am meisten. Denn wo hat man schon Schatten, welche so dunkel sind, dass man wirklich nichts sieht (außer in Räumen ohne eine einzige Lichtquelle) und die Wachen aber komischerweise normal durchlaufen können.

Freue mich auf das Spiel und hoffe das es erfolgreich wird. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich noch ein paar Monate warte, da ich zur Zeit sowieso nicht spiele und noch genug zu spielen habe.

Arkane wünsch ich aber den Erfolg, immerhin war Arx Fatalis schon gut und Dark Messiah auch. Nur eine gute Handlung haben sie wohl wieder nicht hinbekommen, aber wenn dafür die Atmosphäre gut ist, reicht es mir, wenn die Handlung motiviert.
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Leo SchmidtLeo Schmidt08.10.2012 18:39
@Fugenritzenstoff hast Du die News, die Du da verlinkt hast, gelesen? Sie beginnt mit den Worten

"Zwar können Spieler in Dishonored: Die Maske des Zorns durchaus leise und heimlich vorgehen, sich in den Schatten zu verstecken bringt aber nur wenig. Ein auf Licht und Schatten basierendes Stealth-System war zwar vorgesehen, wurde aber wieder verworfen."

Und genau so ist es. Schleichen ja. Schatten nein. Wo ist Deine Frage?
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Leo SchmidtLeo Schmidt08.10.2012 18:31
Das mit der Spielzeit ist schlecht zu sagen. Wenn Du actionmäßig durchrauschst ist es kurz. Wenn Du so spielst wie ich, dauert es ewig. Im Klartext: Es sind neun Missionen, aber an jeder einzelnen kann man sehr ausführlich werkeln. Dauert.

"Knick in der Optik" meint die verwaschenen Texturen und verschwommenen Kanten, die ich kurz angeschnitten habe. Es ist etwas schwer, mit dem Finger drauf zu deuten, aber das ganze Spiel wirkt unscharf. Und nein, das liegt nicht an meiner dreckigen Brille.

Manche Kollegen sagen, das sei Absicht, es solle das Spiel aussehen lassen wie ein sich bewegendes Ölgemälde. Damit gibt es nur zwei Probleme: Erstens können Ölgemälde durchaus photorealistisch sein, der Look von Dishonored ist also bestenfalls der eines Ölgemäldes, das nicht so recht geworden ist. Und zweitens, selbst wenn es gewollt ist, es sieht einfach nicht besonders gut aus.
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FugenritzenstoffFugenritzenstoff08.10.2012 18:25
die Dynamik zwischen Stealth und Kampf


Wie jetzt? Vor einer Woche habt ihr noch die News gebracht, dass Stealth aus dem Titel entfernt wurde:
www.gamona.de/.../dishonored-die-maske-des-zorns,stealth-system-aus-thief-wurde-wieder-verworfen:news,2164889.html
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Gastasdasd08.10.2012 18:16
wie lange ist den die spielzeit?

mfg
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MinkaziMinkazi08.10.2012 18:10
"Dann hat das Spiel auch noch einen leichten Knick in der Optik, eigenartig proportionierte Charaktere"

Was ist denn mit "Knick in der Optik" gemeint? Die eigenartigen Proportionen der Charaktere fallen dann wohl mehr in den Bereich des Art-Design.
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VoodjinVoodjin08.10.2012 15:34
Evangelion schrieb:
Jetzt muss nur noch X-Com gut werden.

Ich glaube da musst du dir keinen Kopf machen. Es wird nicht gut, es wird herausragend. ;)
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Leo SchmidtLeo Schmidt08.10.2012 15:18
@rayman_95 Naja Moritz, die Handlung geht als Triebfeder schon in Ordnung. Es ist nicht so, dass man sich denkt "Wozu mach ich den Firlefanz hier eigentlich?" und klar, es gibt dann auch entscheidende Punkte, gerade gegen Ende, wo man sich die Schweißperlen von der Stirn wischt und denkt "Ok, hierauf läuft alles hinaus, jetzt bloß keinen Fehler..." usf. Nur dieses grundlegende Konstrukt, dieses "Zu Unrecht Beschuldigter muss seinen Namen reinwaschen und dabei die Verschwörer strafen", das ist halt etwas althergebracht und entwickelt sich auch nicht so wahnsinnig explosiv. So als wäre die Story von Witcher 2 bei der Hälfte verendet. Das find ich schade und hätte gerade bei so einem Spiel mehr erwartet.
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EvangelionEvangelion08.10.2012 15:16
Eines der wenigen Spiele dieses Jahr, welches ich blind vorbestellt habe. Schön zu sehen, dass man sich zurecht darauf freuen kann. Jetzt muss nur noch X-Com gut werden.
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Alex LidenbrockAlex Lidenbrock08.10.2012 15:06
@Sankobal

Weil es in dem Spiel nicht darum geht, sich im Schatten zu verstecken ;)
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Alex LidenbrockAlex Lidenbrock08.10.2012 14:27
Das hätte ich ganz ehrlich nicht erwartet. Ich bin von Anfang an hellauf begeistert, aber das ist doch mal mit ein Kaufgrund.
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rayman_95rayman_9508.10.2012 14:21
LEEEEOOOO... OOOHHH LEEEEEEEEEOOOOOOOOOO!!!

Ein Biest von einem Test. Wunderbar! Dicken Dank dafür!
Dass das mit der Handlung jedoch nicht 100%ig hingehauen hat, stimmt mich leicht traurig. Unter diesen Umständen werde ich mir "Dishonored" ZWAR IN JEDEM FALL kaufen (wenn auch etwas später, als ursprünglich geplant). Aber von einem herausragenden Spiel wie diesem erwarte ich PRIMÄR, dass es mich dramaturgisch und/oder emotional in seinen Bann zu ziehen vermag. Das kann auf simple ("Transformers - War for Cybertron") oder auf komplexere ("Heavy Rain", "ICO") Art und Weise geschehen.
Meine Frage ist: Gibt es Momente, in denen die Handlung wirklich eine (und möglicherweise zu dem Zeitpunkt auch die einzige) Triebfeder des eigenen Handelns darstellt? In denen man sich als Spieler so fühlt à la: "Ich MUSS diesen Auftrag einwandfrei erledigen, sonst ist alles verloren..."?

Wäre dem nicht so, wäre es selbstverständlich auch in Ordnung. Wenn man laut Review ein solch grandioses Gameplay serviert bekommt, reicht das schon fast vollends. Aber es genügt nicht, um es mir UNMITTELBAR nach der Lesung dieses großartig geschriebenen Tests zu erstatten.
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GastAnachron08.10.2012 14:05
Man kann Licht ausmachen, zB Kerzen auspusten.

Sieht man in den "Cat" Playthroughs
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Gastlol08.10.2012 13:58
Naja wenn man Licht ausmachen könnte, wäre ja Thief Teil irgendwas :P
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jadefelsenjadefelsen08.10.2012 12:35
danke für den test, ist nun auf meiner Must-Have Liste.
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GastRichard08.10.2012 12:21
Klingt echt cool!
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SankobalSankobal08.10.2012 11:40
Nikome schrieb:
Einzel verkabelte SMD LED Chips. Versuch die mal zu treffen...


Granate regelt... Aber das geht auch nicht ^^
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NikomeNikome08.10.2012 11:34
Sankobal schrieb:
Jetzt muss mir nur nochmal jemand erklären wieso man in einem "Schleich-herum-und-finde-deinen-Weg"-
Jetzt muss mir nur nochmal jemand erklären wieso man in einem "Schleich-herum-und-finde-deinen-Weg"-Spiel die Lichter nicht ausschießen kann. Panzerglas?


Einzel verkabelte SMD LED Chips. Versuch die mal zu treffen...
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SankobalSankobal08.10.2012 11:29
Jetzt muss mir nur nochmal jemand erklären wieso man in einem "Schleich-herum-und-finde-deinen-Weg"-Spiel die Lichter nicht ausschießen kann. Panzerglas?
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spongebob87spongebob8708.10.2012 11:28
Bin auch schon ganz scharf drauf. Konnte nur noch nicht in Erfahrung bringen ob die UK-Fassung für die Xbox360 deutsche Texte/Sprachausgabe enthält.

Weiß jemand mehr???
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GarryGarry08.10.2012 11:15
Was ein geiler Titel, unbedingt empfehlenswert!
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Alle 33 Kommentare anzeigen

Dishonored: Die Maske des Zorns
Packshot zu Dishonored: Die Maske des Zornsvon Bethesda Softworks, Arkane Studios
Genre: Action
PC, PS3, XBox 360: 12.10.2012Offizielle Webseite
Freigegeben ab 18 Jahren
Jetzt kaufen ab 29,95 €
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