Dishonored ermöglicht es den Spielern, das Spiel durchzuspielen, ohne auch nur einen einzigen Schuss abzufeuern und einen NPC zu töten. Allerdings verändert die Spielweise auch das Spiel selbst - die Umgebungsvariablen werden in Echtzeit angepasst.

Dishonored: Die Maske des Zorns - Spiel lässt sich ohne Tötungen durchspielen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/5Bild 80/841/84
Durchspielen ohne zu töten - einfach, in dem man sich durch die Level schleicht. Dishonored machts möglich.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

In einem Interview mit IGN erklären die Entwickler, was sie sich dabei gedacht haben und wie die Spielmechanik sich an die Verhaltensweisen der Spieler anpasst.

„Unser Ziel ist es, euch das Spiel wie ein Geist durchspielen zu lassen. Keine Wache sagte jemals ‚Hey, was ist das?‘, weil ihr hinter ihr vorbeigeschlichen seid oder die Zeit gestoppt habt und niemals wurde ein Alarm ausgelöst. Ihr könnt das Spiel in der Tat durchspielen, ohne irgendjemanden umzubringen.

Für alle Hauptziele, all die Attentatsziele, gibt es mehrere alternative Möglichkeiten, um sie zu eliminieren. Eine Wache umzubringen ist chaotisch, aber nicht all zu sehr. Ein Dienstmädchen umzubringen erzeugt viel mehr Chaos. Einen Alarm auszulösen erzeugt Chaos. Und wenn der Grenzbereich überschritten wird, treten Konsequenzen ein.“

Allerdings sind nicht alle Konsequenzen, die das Spiel zu bieten hat, unbedingt schlecht. Einige haben nicht einmal einen Effekt auf die Spielmechanik.

„Manche davon sind mehr atmosphärische Effekte, wie zum Beispiel, dass mehr Ratten vorkommen. Einige sind Konsequenzen für den Spielverlauf, wie zum Beispiel mehr Wachen, die das Gebiet patrouillieren. Und ein paar sind Story-Konsequenzen, bei denen ein Verbündeter euch betrügen könnte anstatt begeistert zu sein. Alles ist mit verschiedenen Effekten verknüpft bis hin zu den verschiedenen Enden.“

Die Ratten sind ein ziemlich gutes Beispiel, sie sind in die Storyline des Spiels verwoben und verleihen den Spielern ein paar ganz nette Fähigkeiten verleihen, sofern man genug Chaos anrichten kann, um sie aus dem Unterholz zu locken.

„Wir haben uns über Kräfte unterhalten, die den Spieler zu einer Figur der Dunkelheit machen und möglicherweise fingen wir da an, die Plage eine Rattenplage zu nennen. Dann haben wir uns überlegt, was wir an dynamischen Effekten mit den Ratten machen könnten. Sie vermeiden Licht und werden von Körpern angezogen, sofern man diese zurücklässt. Wenn viele von ihnen da sind, dann können sie ausscheren und jemanden angreifen. Sind es nur wenige, dann sind sie eher schüchtern und laufen weg. Wir machen nicht all zu viele Sachen, die lediglich für das Ambiente gut sind, kosmetische Dinge im Hintergrund. Wenn wir diese Sachen in die Spielmechanik integrieren können, warum sollten wir‘s dann nicht tun?“

Dishonored soll 2012 für PC, PlayStation 3 und Xbox 360 erscheinen.

Dishonored: Die Maske des Zorns ist für PC, PS3 und Xbox 360 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.