Dishonored: Die Maske des Zorns und Half-Life 2 haben mindestens eine Sache gemeinsam: die beiden Protagonisten sind stumm. Auf den ersten Blick nehmen sich beide in dieser Beziehung nicht viel, doch laut Dishonored-Autor Austin Grossman gibt es da ein paar große Unterschiede.

Dishonored: Die Maske des Zorns - Autor: Stummer Gordon Freeman ist gruselig

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Schweigsame Protagonisten müssen nicht immer schlecht sein.
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Er selbst hält die Verschwiegenheit von Gordon Freeman für richtig gruselig. Es hasse es, wie Valve den schweigsamen Charakter umgesetzt habe, wodurch er eigenartig wirke. Dishonored sei viel persönlicher als Half-Life 2, da man stärker eingebunden werde und von Beginn an eine persönliche Beziehung zu den anderen Charakteren aufbaue.

Also werde einem auch klar, dass man sich auf einem sehr persönlichen Feldzug gegen die feindlichen Charaktere befindet. Die Charaktere in Half-Life 2 würden über ihn, mit ihm und manchmal auch für Gordon sprechen. Dadurch wirke es so, als sei er nur zufällig in der ganzen Angelegenheit gelandet. Das Schweigen von Corvos beruht hingegen auf Absicht, wodurch diejenige Nachricht betont werden soll, die er durch seine Handlungen übermittle.

Grossman gibt letztendlich zu, dass er voreingenommen sei und natürlich positiv über sein Spiel rede. Dennoch ist er der Ansicht, Dishonered würde emotionaler und intuitiver auf die Spieler wirken - und das mit Absicht. Jeder wüsste, was Corvo zu sagen hätte und durch seine Handlungen drücke er sich auf seine Art und Weise aus. Daher funktioniere auch dieses Konzept.

Mehr zu Dishonored lest ihr in unserem Test.

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