Kazuma Kujo, Schöpfer der 'Disaster Report'-Reihe, gab über Twitter einige Details über Disaster Report 4 heraus, welches nach dem Erdbeben in Japan im März dieses Jahres eingestellt wurde.

Er beschreibt, wie sich das Spiel von den Vorgängern unterschieden hätte. So würde man nicht mehr nur die ersten paar Tage nach der Katastrophe in der zerstörten Stadt verbringen, und versuchen von dort zu fliehen, sondern eine ganze Woche darin leben.

Der Hauptcharakter würde im Spielverlauf zudem mehrere Leute kennenlernen, mit denen er zusammenarbeiten müsste. In den bisherigen Teilen bekam man immer einen festen Partner an die Hand.

Ein wichtiger Bereich des Spiels lag im wiederholten Besuch von bekannten Arealen. So würde man nach und nach sehen, wie sich die Stadt langsam beginnt wieder zu erholen und die Zerstörungen beseitigt werden.

Zudem lag der Fokus nicht nur auf der zerstörten Stadt selbst, sondern auch die Auswirkungen auf die Bevölkerung. Manche Menschen würden nachts nach einem Unterschlupf suchen, andere wollen ihre Wertsachen aus den Trümmern bergen. Dabei käme es auch zu sozialen Konflikten wie Rassismus.

Kujo wollte damit die Auswirkungen nach der eigentlichen Katastrophe in den Vordergrund rücken. Etwas, was er hofft irgendwann in einem Spiel sehen zu können.

Dass das Spiel eingestellt wurde sei zudem nicht auf das Erdbeben in Japan zurückzuführen. Stattdessen hatte man Probleme damit, das Spiel rechtzeitig fertigzustellen. Schon kurz zuvor wurde auch der Releasetermin verschoben.

Kazuma Kujo ist mittlerweile nicht mehr bei Entwickler Irem beschäftigt, er arbeitet derzeit bei Granzella. Er würde aber gerne wieder an einem Spiel mit Katastrophen-Thema arbeiten.

Disaster Report 4 Plus: Summer Memories erscheint demnächst für PS4. Jetzt bei Amazon vorbestellen.