In den letzten Monaten drangen erste Details zu Microsofts neuer Schnittstelle DirectX 11 an die Öffentlichkeit, die der Redmonder Konzern gestern offiziell auf dem Gamefest 2008 in Washington bestätigte.

DirectX 11 wird für Vista erscheinen und auch das zukünftige Betriebssystem Windows 7 unterstützen, Windows XP bleibt jedoch außen vor. Ob die Schnittstelle bereits im Service Pack 2 integriert ist oder als eigenständiges Update kommen wird, ist bislang noch nicht bekannt.

DirectX 11 basiert auf DirectX 10, da es sich im Grunde nur um eine Weiterentwicklung handelt. Daher versicherte Microsoft nochmals, dass die Schnittstelle zum Vorgänger kompatibel sein wird. Das bedeutet, dass auch für DirectX 11 ausgelegte Spiele mit einer DirectX 10 Grafikkarte gespielt werden können.

DirectX 11 greift außerdem auf Compute Shader zurück, die neben Grafikberechnungen auch für andere Aufgaben eingesetzt werden können. ATI und Nvidia bieten schon jetzt mit CUDA und Stream-Computing anbieterspezifische Lösungen an. Bis DirectX 11 jedoch erstmals vollständig eingesetzt wird, dürften noch 2-3 Jahre vergehen.