Gerade eben präsentiert - jetzt schon auf eurem Monitor. Direkt von der Games Convention in Leipzig bieten wir euch heute die volle Ladung Infos aus UbiSofts neuestem Strategie-Aufbauspiel Die Siedler: Das Erbe der Könige.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Die Entwickler bestehen darauf, dass ihr neuester Titel nicht "Die Siedler 5" genannt und sofort als eben "noch eine weitere Fortsetzung" eingestuft wird, sondern sie das Spielprinzip in vielen Bereichen so weit weiterentwickelt und verbessert haben, dass eine lausige Nummer einfach fehl am Platz wäre.

Dass es im neuesten Siedler-Teil nicht nur um striktes Aufbauen und Erhalten einer eigenen Siedlung geht, wurde direkt mit der Vorführung der neuen Helden widerlegt. Um die eigene Armee (mehr dazu im späteren Teil der News) zu stärken und diese erfolgreich in die Schlacht zu führen, ist es besonders im Multiplayerpart Sorgfalt geboten: Da man nicht alle Helden auf einmal für sich kämpfen lassen kann, ist die behutsame Wahl der Helden aufgrund ihrer einzigartigen Fähigkeiten Pflicht. Um ein paar konkrete Beispiele zu nennen:

Dario, der edle Hauptcharakter der Geschichte, ist der Sohn des Königs und spielt eine wesentliche Rolle im Kampagnenmodus. Mit dem Wunsch nach Rache muss er das zerstörte Königreich seines Vaters wieder aufbauen und sich gegen den Schwarzen Ritter behaupten. Sein Kennzeichen ist der Falke auf seiner Schulter, den er nach Belieben zum Ausspähen der Landschaft benutzen kann. Übrigens kann dieser nicht getötet werden und stellt somit die ultimative Spähereinheit dar.

Doch Prinz Dario ist nicht der einzige Widersacher des Schwarzen Ritters. An seiner Seite findet sich Ari, deine Art weiblicher Robin Hodd, ein und kämpft mit ihm gegen das Böse. Zu ihrem Spezialrepertoire gehört die Fähigkeit, bei Not Gefährten aus dem Wald herbeizurufen und diese für sich kämpfen zu lassen.

Großen Umschwung gibt es auf dem Gebiet der Spielbarkeit: Der Grundaufbau des Spiels wirkt um vielfaches einfacher und benutzerfreundlicher als in den Vorgängern. Musste man früher noch jede Kleinigkeit der Siedlungsversorgung bedenken, sieht man heute direkte Ergebnisse in seiner Siedlung (Die Entwickler nennen das den sog. Aquariumseffekt). Anstatt hungernder Arbeiter, die ihre Tätigkeit verweigern, werden diese direkt nach Fertigstellung eines Gebäudes an die Arbeit gehen. Die früher arbeitsnotwendige Nahrung brauchen Siedler von heute nicht mehr zwangsläufig. Durch ausreichende Nahrungsversorgung und Erholungsmöglichkeiten in der eigenen Siedlung lässt sich die Leistung der kleinen Arbeiter verbessern und dementsprechend wird der Ertrag gesteigert.

Geld bekommt man nun nicht mehr, wie in früheren Teilen durch Abbau von Gold, sondern durch die Steuereinnahmen, die jeder Bürger zu begleichen hat. Ganz wie im wirklichen Leben spielt die Kirche hier eine durchdachte Rolle: Durch die Präsenz der Religionsvertreter werden die Steuereinnahmen gesteigert, die Gunst der Bürger gewonnen und somit mehr Freiraum für neue Einkäufe geschaffen. Außerdem spielen die neu eingeführten Leibeigenen eine große Rolle im Gameplay des Sequels. Diese stellen eine universelle Einheit dar, mit welcher man jede Arbeit bewältigen kann, wobei hier meistens ausgebildete Fachkräfte schneller bei der Arbeit sind.

Was wir leider nicht zu Gesicht bekamen waren Kampfszenen, da diese in der uns präsentierten Betaversion noch nicht zu 100% vollendet waren und man uns keine unfertigen Taten zeigen wollte. Umso mehr bestach jedoch die Spielatmosphäre durch ihr bis dato unübertroffenes Detailreichtum im Strategiegenre.

Das war's vorerst aus dem Siedler-Universum, doch sobald es Neues gibt erfahrt ihr es bei uns!

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