Wir verlassen den Raum, gehen die Treppe hinunter in den stockfinsteren Zuschauerraum und tasten uns unseren Weg zum Hinterzimmer. Hier liegt eine Taschenlampe – toll, die hätten wir gerade schon gebrauchen können! Wir nehmen sie dennoch mit und schnappen uns auch das gusseiserne Rad, das vor den Pfosten liegt.

Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals - Wir haben dem Mörder in die Karten gespickt

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"Vd, das muss doch etwas bedeuten...Vin Diesel? Veronica Deckham?!"
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An der linken Wand befindet sich der Mechanismus für den Vorhang. Wir müssen ihn manuell bedienen, weil der automatische Vorgang per Schalter nicht funktioniert. Wir setzen das gusseiserne Rad ein und können es dann drehen. (Ihr müsst das Rad wirklich selbst drehen, an der Kurbel „anfassen“ und dann Kreisbewegungen machen.)

Sobald wir aber zu Ende gedreht haben, dreht sich unser gusseiserner Freund jedes Mal sofort zurück. Wenn wir doch nur etwas Schweres hätten, das wir an den Griff hängen könnten. Der Eimer und die Steine aus dem Hinterhof erfüllen den Job bestens. Steine in den Eimer, am Rad drehen, möglichst schnell den Eimer dranhängen, schon ist Vorhang auf und bleibt offen.

Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals - Wir haben dem Mörder in die Karten gespickt

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Hier müsst ihr abzählen: Fünfte Reihe, vierter Sitz von links.
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Wir gehen zurück zum Projektionsraum und starten den Film mittels des Schalters an der Seite des Projektors. Das Ergebnis ist beunruhigend: Jemand mit Zugriff auf Polizeimaterial beschattet Nicole seit geraumer Zeit. Außerdem zeigt der Film einen Sitzplan und mehrmals das merkwürdige Symbol mit der Aufschrift „Vd“. Wenn wir uns zum Kinoausgang begeben, können wir den zwar nicht öffnen, aber dafür hängt daneben genau der Sitzplan aus dem Film, der auch noch das mysteriöse Symbol trägt…allerdings ohne den Schriftzug „Vd“.

Jetzt heißt es schlussfolgern: Mit V ist sicherlich, wie es auf dem Sitzplan steht, die fünfte Sitzreihe gemeint – dann kann d eigentlich nur noch den vierten Platz der Reihe meinen. Und tatsächlich: Untersuchen wir den (das geht am besten mit der Hotspot-Anzeige) finden wir eine Metallstange, an der ein Ticket für den 19 Uhr-Zug klebt. Patti hatte den erwähnt, es ist der letzte Zug, der an der benachbarten Station fährt. Mit der Metallstange können wir den Kinoausgang aufbrechen und das Kino endlich verlassen…

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BÄM!
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…nur um Zeuge zu werden, wie ein Auto auf den Schienen von eben diesem Zug erfasst wird. Autsch. Unsere erste Reaktion? Wir schnappen uns den Betonklotz, der links liegt! Wir fragen Patti, die hinter der Absperrung geht, ob sie etwas gesehen hat – hat sie natürlich nicht. Wir bewegen uns den Bahnsteig hinab. Auf einem Mülleimer im Vordergrund liegt ein Kupferrohr, das wir mitnehmen. Danach verlassen wir den Bahnsteig und sehen uns den Ort des Zusammenstoßes, den Bahnübergang, näher an. An der Oberseite der Schranke steckt eine Spielkarte, ein Herz-Bube. Dieses Beweismittel muss gesichert und der Tatort dokumentiert werden. Wir gehen zurück zum Bahnsteig und erzählen Wang (der hier eigenartigerweise „FBI-Labortechniker“ heißt), dass wir etwas gefunden haben, woraufhin er uns erlaubt, seine Kamera und Beweistüten zu benutzen, die wir flugs aus seinem Koffer entnehmen.

Zurück zur Spielkarte, fotografieren und mit einem Beutel sichern. Nicole schlägt vor, zurück zum Kino zu gehen, vorher jedoch werfen wir ein Blick auf den nebenstehenden Stromkasten. Auf dem liegt zwar kein Stroh, dafür hat er aber wieder dieses seltsame Zeichen an der Oberseite. Wir bekommen ihn nicht auf…es sei denn, wir stecken unser Kupferrohr in den vor dem Kasten befindlichen Kanaldeckel und biegen es mit unserem Betonklotz in eine Form, die passt. Wir öffnen den Kasten und werden von einer toten Ratte und einem Zeitungsausschnitt begrüßt. Letzteren fotografieren wir und nehmen ihn mit einem Beutelchen mit.

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"Wenn das ein Unfall war, dann heißt meine Katze nicht Hoover!"
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Im Kino knipsen wir den Sitzplan, außerdem schnappen wir uns unseren Film aus dem unteren Fach im Projektor. Steckt noch unsere Glühbirne, die wir mit der Post geschickt bekommen haben, im Projektor, fotografieren wir auch sie und nehmen sie danach an uns. Geschafft! Zurück zum Bahnsteig, Wangs Utensilien zurückgelegt und noch einmal mit ihm geredet. Wir informieren ihn über die Dinge, die wir gefunden haben, darüber, dass wir sein Zeug zurückgebracht haben und schließlich, dass wir das Beweisstück haben, welches wir ihm sogleich geben. Danach bieten wir Patti an, sie nach Hause zu fahren.

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