Wir begeben uns zum Eingang des Kinos. Warum nur, wenn das Filmtheater ach-so-verlassen ist, scheint Licht durch das Fenster? Uns fällt auf, dass jemand Batterien auf den Bürgersteig hat fallen lassen – und schon wandern sie ins Inventar. Der Vordereingang des Kinos ist verschlossen, der Hintereingang, der in der Gasse weiter rechts liegt, allerdings auch. Zeit, nach alternativen Eintrittsmöglichkeiten zu suchen.

Die Kunst des Mordens: Karten des Schicksals - Wir haben dem Mörder in die Karten gespickt

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Ge-mütlich.
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Besuchen wir die Rockerbar links des Kinos. Wenn wir mit dem Barkeeper reden, dürfen wir uns in ein Gespräch verwickeln lassen. Der Reporter Jack ist offenbar mit dem Versprechen auf eine heiße Story in die Gegend gelockt worden, versucht nun aber lieber, Nicole und die neben ihm sitzende junge Dame, die Patti heißt, abzuschleppen. Er ist bei keiner der beiden Ladies erfolgreich, Patti verzieht sich in Richtung Damentoilette.

Wir stehen auf und stibitzen eine Gabel von der Ecke des Tresens, danach folgen wir Patti auf die Toilette. Sie weiß noch nicht, ob sie sich von Jack nach Hause fahren lässt oder lieber mit der Bahn fährt. Schwierige Entscheidung. Nachdem Patti gegangen ist, schnappen wir uns das Reinigungsmittel und die Papierhandtücher, so schmutzig, wie die Gegend hier ist, werden wir die noch brauchen. Dann öffnen wir das verdreckte Fenster, das einen Ausgang zum Kino offenbart...der mit Gittern verrammelt ist.

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Hit the road, Jack!
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Zurück in der Bar stellen wir fest, dass es deutlich ruhiger geworden ist. Sowohl die Rocker als auch Jack haben sich aus dem Staub gemacht, einzig Patti ist noch da. Sie hat keine Batterien für ihren MP3-Player, der offensichtlich aus den 80ern stammt und eher ein Walkman ist, wenn er die Batterien verwendet, die wir vor dem Kinoeingang gefunden haben und Patti geben. In einem Plausch mit ihr erfahren wir, dass sie nebenbei als Sozialarbeiterin tätig ist und einen alten Herrn hier in der Gegend pflegt, der rein zufällig mal Filmvorführer in dem verlassenen Kino war. Wie nützlich. Patti erzählt uns eine Geschichte, die uns glauben lässt, dass sich in der Fußstütze unter dem Tresen ein Schlüssel zu dem Gitter auf der Toillette verstecken könnte.

Wir gucken unter den Tresen und...irgh, Kaugummi. Da wir gerade kein Brecheisen zur Hand haben, muss es wohl die Gabel tun, und tatsächlich: Gabel und Kaugummi werden aufgenommen. Danach sehen wir uns die Fußstange weiter unten an und entfernen den Knauf vom Ende derselben. Im inneren ist etwas, aber wir können es nicht erreichen. Doch keine Sorge, unsere Gabel-Kaugummi-Konstruktion fischt einen kleinen Schlüssel hervor. Wir gehen noch einmal kurz nach draußen. Einer der Motorradfahrer hat seinen Schraubendreher verloren, den wir noch einsacken. Danach gehen wir ins die Bar, zur Damentoilette, zu dem Gitter, stecken den Schlüssel ins Schloss und...

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Zwei Damen und ca. 10 hoch 20 Mikroben.
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...können es nicht öffnen. War ja klar. Der Schlüssel passt zwar, lässt sich aber nicht drehen, weil er zu rostig ist. Wir gehen zurück in die Bar. Einer der Rocker hat eine leere Ölflasche auf dem Tisch hinterlassen, wir nehmen sie mit und fragen den Barkeeper nach Öl. In das Öl tunken wir unseren Schlüssel, mit dem wir nun das Gitter öffnen können.

Wir landen auf dem schmuddeligsten aller Hinterhöfe, begeben uns gleich einen Bildschirm nach links (hier ist das Fenster, durch das wir soeben geklettert sind) und sehen – Müll! Wertvollen sammelbaren Müll! Insgesamt wandern eine Stange, ein Eimer und ein paar Steine ins Inventar, fette Beute.

Die Hintertür zum Kino ist so kaputt, wie es nur geht, dennoch ist sie stabil verschlossen. Mit dem Schraubendreher, der vor der Bar lag, improvisieren wir eine Fußstütze, halten mit der Stange das Oberlicht der Tür offen und – Voilá, Eintritt. Sobald wir versuchen, das Kino wieder durch diese Tür zu verlassen, bricht uns der Dielenboden unter den Füßen weg, wollen wir wieder raus, müssen wir die über der Lücke befindliche Tür umklappen.

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