Der Super Nintendo hat die Kindheit vieler Gamer maßgeblich beeinflusst. Wer denkt nicht mit Gänsehaut zurück an die Zeit, in der uns simple 16bit in eine phantastische Welt entführten – eine Welt voller Abenteuer, Helden und Mythen. Nichts bleibt angenehmer in Erinnerung als jene großartigen Rollenspiele, die während dieser SNES-Ära erschienen sind. Titel wie Secret of Mana, Terranigma, Illusion of Time oder Final Fantasy halten heute noch als Messlatte für aktuelle Rollenspiele her.

Die besten SNES-Rollenspiele - Zelda A Link to the Past - Spielszenen9 weitere Videos

Nun sind bereits über zehn Jahre vergangen. Es wird also Zeit, einen Blick zurück zu werfen und die besten Rollenspiele dieser Zeit zu küren. Wir haben unsere alten Super Nintendo Kassetten aus den Schränken gekramt, entstaubt, den Super Nintendo angeschlossen und los gezockt! Heraus kam die Liste der „Fünf besten Rollenspiele für den SNES“.

Die besten SNES-Rollenspiele - Mit der gamona-Zeitmaschine in die Ära der Rollenspiele.

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Erschien leider nie in Europa, ist aber trotzdem ein Meilenstein unter den SNES-Rollenspielen: Chrono Trigger.
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Damit ihr auch so richtig schön in Erinnerung schwelgen könnt, haben wir einige Videos für euch vorbereitet. Zu jedem der fünf Titel könnt ihr euch in unserer Videosektion das komplette Intro und jeweils zwei Minuten Spielszenen in voller Qualität anschauen. Also, packt eure sieben Sachen, schnallt euch an und steigt ein in unsere gamona Zeitmaschine!

Eine kleine Anmerkung sei uns noch erlaubt, bevor es losgeht. Viele Rollenspiele machten sich auch ohne Europa-Release dank inoffizieller Fanübersetzungen hier einen Namen. Titel wie Tales of Phantasia, Chrono Trigger oder Final Fantasy VI waren in Europa nie käuflich zu erwerben und können von uns daher leider nicht berücksichtigt werden.

Platz 5: Breath of Fire 2 (Capcom, 1996)

Den Entwickler Capcom verbindet der Otto-Normal-Zocker kaum mit Rollenspielen, waren die Mannen doch seit jeher für Spiele á la Street Fighter bekannt. Mit Breath of Fire 2 wagten sie 1996 dennoch keinen Sprung ins kalte Rollenspiel-Wasser. Bereits der Vorgänger erschien für den Super Famicom - wie der Super Nintendo in Japan genannt wird – und begeisterte viele Rollenspieler. Der zweite Teil der Saga konnte diesen Erfolg nochmals toppen und blieb so in den Köpfen vieler Spieler hängen.

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Im späteren Verlauf begenen euch auch richtig große Brocken.
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Vor allem in Japan und Amerika läuft die „Breath of Fire“-Reihe, die mittlerweile fünf Teile zählt, sehr erfolgreich. In Deutschland konnte sich der Titel nie ganz behaupten, denn hier erschien er komplett in Englisch. Wer der Weltsprache mächtig war, durfte sich aber über eines der gelungensten und atmosphärischsten Rollenspiele aller Zeiten freuen. Jeder andere musste unweigerlich darauf verzichten (oder hatte einen guten Grund, seine Englischbücher aus der vierten Klasse zu entstauben).

Zentrum der Geschichte in Breath of Fire 2 ist die neu gegründete St. Eva-Kirche und ihr dazugehöriger Kult. Diese beten einen großen Dämon mit dem Namen Evan an, der durch die Gebete seiner Jünger immer mehr Kraft erlangt und bereits seine Weltherrschaft plant. Als sich Ryu, unser Protagonist, auf die Suche nach seinem entführten Freund Bow macht, wird er in die Verschwörung hineingezogen und erfährt von seinem wahren Schicksal. Als Nachfahre des Drachenclans muss er die Welt vor der drohenden Vernichtung beschützen.

Wie es sich für ein erstklassiges Rollenspiel gehört, überzeugt Capcoms Werk durch seine unterschiedlichen Protagonisten, die alle ihre eigenen Beweggründe dafür haben, die üblen Machenschaften der Verschwörung durch die St. Eva-Kirche aufzudecken. Breath of Fire 2 glänzte seinerzeit mit spektakulären Kampfanimationen und ermöglicht, unterschiedliche Enden der Geschichte zu erleben.

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Stilvoll übertrieben: Die bunten SNES-Cover wichen manchmal etwas von der Spielrealität ab.
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Ferner kann man seine Mitstreiter mit verschiedenen Elementen fusionieren lassen und so neue Kämpfer kreieren. Besonders in Erinnerung behält man jedoch, sich seine eigene Stadt aufbauen zu können. Hier dürfen selbst Bewohner anderer Städte einziehen und ihren Laden eröffnen. Im späteren Spielverlauf kann man seine Stadt sogar mit Hilfe einer uralten Maschine zum Fliegen bringen.

Capcoms hauseigene Band Alph Lyla, die auch schon die Musik für Street Fighter 2 komponierte, sorgte für einen sehr außergewöhnlichen Soundtrack. Neben rockigen Melodien, klassischen und vor allem barocken Stücken bezirzen auch die üblichen Fanfaren und melancholische Musikeinlagen das Rollenspieleröhrchen. Breath of Fire 2 wurde dieses Jahr für die Virtual Console der Nintendo Wii veröffentlicht. Wer also noch nicht in den Genuss des Ausnahmerollenspiels kam, sollte dies schnellstmöglich nachholen!

Hier könnt ihr euch das komplette Intro und zwei Minuten Spielszenen zu Breath of Fire 2 anschauen.

Eine Videospielreihe, die wohl jedem bekannt sein dürfte, ist The Legend of Zelda. Der dritte Teil mit dem Namen „A Link to the Past“ wurde 1992 von Nintendo veröffentlicht. Insgesamt vier Jahre lang werkelte Big N an Links drittem Abenteuer. Zu Beginn war das Rollenspiel sogar für den NES geplant und hieß ursprünglich Triforce of the Gods. Den Titel ließ „Nintendo of America“ vor Release aufgrund strenger Richtlinien ändern – religiöse Bezüge in Videospielen waren in Nordamerika nämlich unerwünscht.

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Rückkehr zur Vogelperspektive: Der Vorgänger, Zelda 2, war noch ein Sidescroller.
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Dennoch zählt The Legend of Zelda 3 zu den erfolgreichsten Spielen aller Zeiten und verkaufte sich insgesamt über vier Millionen Mal. Im Gegensatz zu seinem Vorgänger kehrte der dritte Teil sehr zur Freude der Fans zur Vogelperspektive zurück. Neue Features fanden ihren Weg in den SNES-Titel, wie komplexere Dungeons, der Enterhaken oder die Pegasusstiefel. Ohne diese Dinge wäre heute ein Zelda-Titel undenkbar.

Chronologisch spielt der dritte Teil – so steht es zumindest auf der Packung - vor den beiden NES-Vorgängern. Geht es nach Shigeru Miyamoto, Schöpfer der Zelda-Reihe, spielt er nach allen anderen Zelda-Titeln. Miyamoto wörtlich: „Ocarina of Time is the first story, then the original The Legend of Zelda, then Zelda II: The Adventure of Link, and finally A Link to the Past“.

Wieder Mal ist es Ganon, der die geliebte Prinzessin Zelda entführt hat. Unter der Identität des Zauberers Agahnim versucht er das Siegel zu brechen, welches ihn in einer Schattenwelt gefangen hält. Für Link bedeutet das: Masterschwert finden, drei Amulette ergattern und die sieben Weisen befreien, die einst das Siegel schufen. Dabei wartet das phantastische Königreich Hyrule mitsamt riesiger Dungeons und kniffliger Rätsel auf jene Abenteurer, die in Links Rolle schlüpfen.

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Zu umfangreich: Für Zelda 3 musste Nintendo extra ein neues Modul ausliefern.
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Im späteren Spielverlauf kann Link zwischen Licht- und Schattenwelt reisen. So wächst die Größe der Spielwelt praktisch um das Doppelte und ermöglicht auch komplexere Rätsel zwischen den Welten. A Link to the Past bietet dynamisches Gameplay wie kaum ein anderes Rollenspiel und ebnete vor allem aufgrund seiner fehlerfreien deutschen Übersetzung für viele andere Rollenspiele den Weg.

Den gewaltigen Umfang umzusetzen war Nintendo nur mit einer 8Mbit-Speicherkassette möglich. Andere Spiele nutzten seinerzeit noch die 4Mbit-Kassetten. The Legend of Zelda: A Link to the Past ist seit dem Frühjahr 2007 auf der Virtual Console der Wii erhältlich. Wer den Trend damals verschlafen hat, kann so noch in den Genuss eines der ersten und gleichzeitig besten Rollenspiele für den Super Nintendo kommen.

Hier könnt ihr euch das komplette Intro und zwei Minuten Spielszenen zu The Legend of Zelda: A Link to the Past anschauen.

Platz 3: Lufia (Taito, 1995)

Die vierteilige Lufia-Reihe erschien in Deutschland nie vollständig, lediglich Teil 2 und 3 schafften es zu uns. Estpolis Denki II, wie Lufia im Original heißt, sorgt auch heute noch aufgrund seiner Namensgebung für große Verwirrung. In Amerika erschien der erste Teil nämlich unter dem gleichen Namen: Lufia. „Unser“ Lufia müsste also eigentlich Lufia 2 heißen. Hinzu kommt erschwerend, dass der zweite Teil vor dem ersten spielt. Doch trotz dieser Unübersichtlichkeit begeisterte Lufia SNES-Freunde auf der ganzen Welt.

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Verwirrung: Das europäische Lufia ist eigentlich der zweite Serienteil.
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„Unser“ Lufia spielt 99 Jahre vor dem ersten Teil (das amerikanische Lufia) und knüpft am Ende nahtlos an den Beginn des ersten Teils an. Der Dämonenjäger Maxim, der übrigens der Vater des Helden aus Estpolis Denki ist, wird von der mysteriösen Dame Iris beauftragt, die vier Höllenfürsten Gades, Amon, Erim und Daos zu bezwingen. Dazu macht sich der zu Beginn noch junge Held auf die Suche nach dem Lufia-Schwert. Zugegeben, die Handlung klingt Rollenspiel-typisch – Doch Lufia überrascht im Spielverlauf mit einigen dramatischen Wendungen.

Es gibt übrigens, bis auf der Weltkarte, keine Zufallskämpfe. Stattdessen sind die Monster jederzeit sichtbar. Doch das klingt einfacher als es ist: Sobald nämlich unser Held einen Schritt wagt, laufen seine Gegner ihm ebenfalls ein Feld weit entgegen. Wer kampflos an ihnen vorbei will, muss sie zuvor mit Pfeilen oder ähnlichen Gegenständen betäuben.

Besonders geschätzt wird Lufia neben seinem einzigartigen Grafikstil vor allem für seine Rätselvielfalt. Jeder Dungeon und jeder Turm bietet kniffelige und gut durchdachte Rätsel, die so einiges an Logik vom Spieler fordern. Zudem findet Maxim eine Hand voll Waffen und Gegenstände, wie zum Beispiel den Feuerpfeil oder einen Enterhaken, die in den Rätseln von großer Bedeutung sind. Doch am meisten in Erinnerung wird Vielen das „Schwerste Rätsel der Welt“ geblieben sein. Wer die komplizierten Plattformen richtig verschieben kann, wird mit fürstlichen Items und Ausrüstungsgegenständen belohnt.

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Nicht viele kommen bis hierhin: Das 99. Stockwerk der Ahnenhöhle.
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In den Kreisen der Rollenspieler beinahe schon legendär geworden ist die Ahnenhöhle. Ein Dungeon, der, jedes Mal wenn man ihn betritt, von einem Zufallsgenerator neu erstellt wird und insgesamt 99 Stockwerke umfasst - ähnlich wie in Diablo. Der einzige Unterschied hier ist, dass jeder Charakter beim Betreten der Höhle auf Level 1 zurückgestuft wird und sämtliche Items verliert. In jedem Stockwerk findet man ausreichend Gegner und Ausrüstung, um sich für den Endkampf im 99. Stockwerk zu wappnen. Dort wartet dann nämlich der Meister-Blob. Wer ihn bezwingen kann, erhält den Schlüssel zum Schatzraum der Ahnenhöhle.

Wird die Gruppe besiegt, muss man wieder ganz von vorne anfangen. Dazu machen die vielen Stockwerke und fehlende Speicherpunkte die Ahnenhöhle zu einer Herausforderung der Spitzenklasse. Wem das zu schwierig war, konnte auch im Casino bei einer gemütlichen Runde Black Jack, Action Bingo und an einem einarmigen Bandit ordentlich Ausrüstung absahnen. Den abwechslungsreichen Soundtrack für Lufia 2 komponierte Yasunori Shiono. Spieler werden mit einer breiten Palette an Musikstücken verwöhnt, von dramatischen über spannenden bis hin zu temporeichen Songs.

Hier könnt ihr euch das komplette Intro und zwei Minuten Spielszenen zu Lufia 2 anschauen.

Platz 2: Terranigma (Enix, 1996)

Terranigma wurde in Europa von Nintendo veröffentlicht und ist der dritte Teil der „Soul-Blazer“-Spielereihe. In Japan wurde das Rollenspiel noch durch Enix vertrieben, die später (2003) mit Squaresoft zu „Square Enix“ fusionierten. In den USA hat es Terranigma nie auf den Markt geschafft. Dennoch avancierte das Singleplayer-Rollenspiel zu einem der beliebtesten SNES-Titel aller Zeiten.

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Die Übersichtskarte scrollte in flüssigem 3D.
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Kurze Zeit nach der Veröffentlichung erschienen bereits der Nintendo 64 und seine Konkurrenten PlayStation und Sega Saturn, die dem Super Nintendo langsam den Videospielmarkt entrissen. Terranigma gehört also zu einem der letzten Spiele, die für den SNES erschienen sind. Dementsprechend hoch war auch der Anspruch, den Nintendo und Enix an das Spiel hatten – und sie haben das Maximum aus dem SNES herausgeholt.

Im Gegensatz zu den üblichen „Rette die Welt“-Geschichten, ist diese in Terranigma bereits durch grausame Kriege zerstört. Nach dem Einsatz schlimmster Biowaffen teilte sich die Welt in zwei Hälften. Die Oberwelt, die nun ohne Kontinente, Tiere, Pflanzen oder Menschen existiert, und die Unterwelt, in dem eine Hand voll Menschen in einem kleinen Dorf namens Krysta leben – darunter: unser Held.

Durch einen unglücklichen Zufall verschwindet der Kristallnebel, der das Heimatdorf schützt, und alle Bewohner erstarren zu Eis. Bis auf unseren Helden, denn er war derjenige, der das Siegel gebrochen hat. Nachdem das Desaster um Krysta beendet ist, schickt uns der Dorfälteste in die Oberwelt, um diese wiederzubeleben. Dieser Abschnitt macht den Großteil des Rollenspiels aus und spiegelt die Erschaffung der Erde wider.

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Die Natur spielt eine große Rolle in diesem Klassiker.
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Es gilt, die Kontinente aus dem Meer auftauchen zu lassen, Pflanzen, Tiere, Vögel und Wind zu befreien und anschließend die Menschheit wiederzubeleben und sie bei der Entwicklung einer Zivilisation zu unterstützen. Hier entfaltet das geniale Spielprinzip von Terranigma seine ganze Vielfalt. Ihr könnt entscheiden, die Menschen bei der Erfindung von Elektrizität, Fotografie und Ähnlichem zu unterstützen. Doch Vorsicht ist geboten, denn zu großes Wachstum der Städte und Dörfer führt zur Zunahme von Oberflächlichkeit, den Verlust historischer Stadtbilder und der Ausbeutung der Natur.

Besonders beliebt ist Terranigma aufgrund seiner interessanten Darstellung von Gut und Böse. So trifft der aus der Unterwelt stammende Held während des Spielverlaufs auf sein Pendant aus der Oberwelt. Andere tolle Features, wie sein eigenes Haus zu kaufen und einzurichten, sorgen noch heute für ein begeisterndes Spielerlebnis. Hinzu kommt ein epischer Soundtrack von Masanori Hikichi und Miyoko Kobayashi, der Terranigma zu einem unvergesslichen Erlebnis macht.

Hier könnt ihr euch das komplette Intro und zwei Minuten Spielszenen zu Terranigma anschauen.

Platz 1: Secret of Mana (Squaresoft, 1994)

Im japanischen Original heißt das von Squaresoft entwickelte Secret of Mana „Seiken Densetsu 2“ und war der Nachfolger des GameBoy-Rollenspiels Mystic Quest (Seiken Densetsu). Das Spiel sollte ursprünglich für die seinerzeit geplante CD-Erweiterung des SNES erscheinen. Doch nachdem Nintendo dieses Projekt einstampfte, musste Squaresoft Secret of Mana stark zusammenkürzen und auf einem Modul veröffentlichen.

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Mit dem Fund des Manaschwertes beginnt euer Abenteuer.
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Dennoch schrieb Secret of Mana in vielerlei Hinsicht Spiel-Geschichte. Noch heute wird es von einer großen Fangemeinde als bestes Rollenspiel aller Zeiten gehandelt. Neben einer fesselnden Geschichte, liebevoller Grafik, einem ausgeklügelten Echtzeit-Kampfsystem und mitreißender Musik, konnten erstmals bis zu drei Spieler gleichzeitig an einer Konsole spielen. Auch der beiliegende 76-seitige Spielbegleiter feierte Premiere und half ratlosen Abenteurern in kniffligen Situationen aus der Patsche.

Die Geschichte rund um den Mana-Baum zog in typischer Square-Manier jeden in seinen Bann. Ihr spielt einen Jungen, der durch einen unglücklichen Zufall das legendäre Mana-Schwert aus einem Felsen zieht. Als deshalb plötzlich überall Monster auftauchen, wird er aus seinem Dorf verbannt. Völlig allein gelassen und mit dem Schwert in der Hand ist unser Held ratlos, bis ein gewisser Viktor auftaucht.

Als ehemaliger Mana-Ritter weiß dieser natürlich, was zu tun ist. Um das Schwert und die mit ihm frei gewordenen bösen Kräfte wieder zu versiegeln, muss der Junge alle acht Paläste der Welt bereisen. Keine leichte Aufgabe, denn das große Imperium hat ebenfalls Interesse an den magischen Samen, die in den Palästen versteckt sind.

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Ungewöhnlich: Die Kämpfe verlaufen in Echtzeit.
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Die Einsamkeit des jungen Mana-Ritters währt nicht lange, denn auf seiner Reise schließt er schnell Freundschaften und wird bereits nach frühem Spielverlauf von zwei Mitstreiterinnen begleitet. Die hübsche Elfin aus Pandoria und die kleine Koboldin, die kurioserweise in der japanischen Fassung geschlechtslos, in der englischen Fassung männlich und bei uns weiblich ist, unterstützen ihn auf seiner Reise durch die Mana-Welt.

Secret of Mana war in der deutschen Fassung gespickt von Kuriositäten, denn die Übersetzer erlaubten sich eine gehörige Portion eigene Kreativität. So wurden die Namen sämtlicher Schauplätze und Personen geändert: In Pandoria sucht beispielsweise ein Mann namens Heino seine Sonnenbrille und die Kobolde wollen auf ihrem Fest nicht mehr tanzen, sondern sich die Lindenstraße anschauen.

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