Erst im letzten Monat mahnte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Blizzard wegen Serverausfällen und mangelhafter Informationspolitik bezüglich Diablo 3 ab. Nun ist die gesetzte Frist verstrichen und Blizzard hat dem Bundesverband eine Stellungnahme zukommen lassen.

Diablo 3 - Verbraucherzentrale droht Blizzard mit Klage

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Der Fall könnte vor Gericht gehen.
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Der Inhalt ist nicht bekannt, es liegt den Kollegen von PC Games aber ein Statement vor: "Die uns von Blizzard übersandte Antwort fanden wir unzureichend und haben eine letzte Frist zur Stellungnahme bis zum 27. Juli 2012 gesetzt. Sollte uns eine weitere Stellungnahme auch nicht überzeugen, werden wir voraussichtlich Klageauftrag erteilen, um die offenen Fragen gerichtlich klären zu lassen."

Man darf gespannt sein, ob Blizzard innerhalb der nächsten Tage eine weitere Stellungnahme veröffentlichten wird. Ansonsten sieht es so aus, als würde der Fall vor Gericht gehen.

Der vzbv erklärte erst kürzlich, dass wenn ein Spielehersteller von seinen Nutzern verlange, dass ein Spiel nur über einen Spieleraccount online gespielt werden könne, dann sei dieser auch dazu verpflichtet, eine technische Infrastruktur einschließlich ausreichender Serverkapazitäten bereitzuhalten.

"Für bares Geld darf schließlich auch eine Gegenleistung, sprich ungetrübter Spielgenuss, erwartet werden", heißt es. Zudem habe es Blizzard versäumt, auf der Spieleverpackung einen ausreichenden Hinweis über eine dauerhafte Internetverbindung zur Nutzung des Spiels aufzunehmen.

Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.