Nachdem ein Bug nach dem Aufspielen von Patch 1.0.8 in Diablo 3 dafür sorgte, dass Spieler mit mehr als 2 Milliarden Gold jenes vervielfältigen konnten, gab Blizzards Production Director John Hight nun ein Statement dazu ab.

Diablo 3 - Statement zum Auktionshaus-Bug, Einnahmen werden gespendet

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Wer den Bug ausgenutzt hat, dessen Account wurde zurückgesetzt oder gebannt.
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Demnach sei ein Fehler im Code in Bezug auf die Erhöhung der Gold-Stapelgröße dafür verantwortlich gewesen. 415 der Spieler, die das für den Bug benötigte Gold auf ihrem Konto hatten, nutzten diesen aus.

Die betroffenen Accounts, darunter auch die der mutmaßlichen Helfer, wurden gesperrt. Anschließend entschied Blizzard von Fall zu Fall, ob der jeweilige Account bis vor dem Patch zurückgesetzt oder gar komplett gebannt wird. Im Falle der mutmaßlichen Helfer natürlich nur dann, wenn diese nachweislich ihre Finger mit im Spiel hatten.

Blizzard entschied sich deshalb gegen einen Rollback, da nur ein Bruchteil der Spieler den Bug ausnutzten und das Unternehmen nicht alle Spieler für deren Verhalten bestrafen wollte. 85 Prozent des überschüssigen Goldes sollen bereits aus dem Wirtschaftskreislauf entfernt worden sein. Darüber hinaus wird Blizzard alle Einnahmen durch die betrügerischen Spieler der Stiftung Children's Miracle Network Hospitals zukommen lassen.

Der Code wurde laut Blizzard so angepasst, dass der Bug bzw. solch ein derartiger Vorfall in Zukunft nicht noch einmal vorkommen kann.

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