Wahnsinn! Am Dienstag ist es endlich so weit: Diablo 3 erscheint und eine über zehnjährige Wartezeit geht zu Ende. Voller Vorfreude auf das große Ereignis blicken wir zurück auf die Anfänge und Entstehungsgeschichte der Vorgänger.
Geburt
Am Anfang stand der Condor: Tatsächlich hat Blizzard mit der ersten Auferstehung des Teufels zu Beginn gar nichts zu tun. Stattdessen sind es drei junge Männer, noch grün hinter den Ohren, aber bis in die letzte Vene ihres Herzens mit Leidenschaft für Videospiele erfüllt, die sich in die Reihe der berühmten „Garagenstudios“ eingliedern. 1993 gründen die Brüder Max und Eric Schaefer gemeinsam mit ihrem Kumpel David Brevik die Firma Condor.
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Als große Fans von Pen-&-Paper-Rollenspielen möchte man es einem altehrwürdigen Klassiker gleichtun: 1983 erschien zehn Jahre zuvor mit „Rogue“ jenes Spiel, das die Ära des Hack-&-Slay begründen sollte und die Schaefer-Brüder nachhaltig inspirierte. Das erste Konzept der jungen Spieldesigner sieht isometrische Echtzeitkämpfe und wüste Monsterklickereien allerdings noch gar nicht vor.
Blizzard wird aufmerksam
Eigentlich will man zunächst deutlich kleinere Brötchen backen: Das frisch in „Diablo“ umbenannte Projekt soll als rundenbasiertes DOS-Spiel eher in die Fußstapfen derjenigen Rollenspieltitel treten, mit denen Brevik und Co. aufgewachsen sind. Man ist sich einig, die Arbeiten gehen relativ zügig voran: Die grundlegenden Design-Aspekte stehen bereits, auch die ersten Zeilen Programmcode sind längst geschrieben.
Rogue heißt der Klassiker, der das Hack-&-Slay-Genre erfunden hat.Etwa zu diesem Zeitpunkt wird Blizzard auf das engagierte Team aufmerksam. Vor allem das Potenzial, das in Diablo schlummert, imponiert den Kaliforniern. Der heutige Software-Gigant steckte zum damaligen Zeitpunkt selber noch in den Kinderschuhen, konnte mit dem Echtzeitstrategietitel Warcraft: Orcs & Humans und dessen Nachfolger jedoch schon zwei veritable Hits vorweisen.
Nachdem Brevik und die Schaefer-Brüder ihr Baby vorstellen, geht dann alles ganz schnell: Etwa sechs Monate, bevor Diablo schließlich in die Händlerregale kommt, kauft Blizzard Condor auf und benennt das Entwicklerstudio aufgrund seiner Lage im nördlichen Kalifornien in Blizzard North um. Unter der Ägide der Irviner Mutterfirma wird Diablo stark überarbeitet, modernisiert und erweitert.
Heute legendär: Der erste Ort, den man als Spieler sieht, heißt Tristram.Auferstehung
Am zweiten Januar 1997 öffnen sich schließlich die Pforten der Hölle: Aus dem unscheinbaren Miniprojekt, dem einstigen DOS-basierten Runden-RPG, war in der Zwischenzeit ein konkurrenzfähiger Vollpreistitel für Pentium-Prozessoren und Windows-Systeme geworden. Blizzard liefert die Packung mit dem signifikanten, teuflischen Aufdruck beinahe unmerklich an die amerikanischen Elektronikhändler aus – und beschwört eine unglaubliche Erfolgswelle herauf.
Und das, obwohl die Chancen auf einen Hit zu dieser Zeit mehr als schlecht stehen: Mitte der neunziger Jahre liegen Rollenspiele faktisch im Sterben, Projekte, die sich an das traditionsreiche, aber als altmodisch verschriene Genre wagen, gelten als Kassengift. Dementsprechend nehmen sowohl Kritiker als auch die Spieler im Vorfeld kaum Notiz von der Veröffentlichung.
Dann treffen die ersten Pressestimmen ein: In den folgenden Wochen gibt es kein einziges Spielemagazin, welches nicht mit Höchstnoten um sich wirft, der Wertungsdurchschnitt aller Reviews liegt laut Metacritic bei 94%. Computer Gaming World urteilt euphorisch: „Diablo ist das perfekte Beispiel für ein Spiel, das die Grenzen seines Genres sprengt“, derselbe Autor witzelt später: „Es fiel mir leichter, das Rauchen aufzugeben, als dieses Spiel aus der Hand zu legen.“
Das frische Spielprinzip und der enorme Suchtfaktor kamen bei den Kritikern extrem gut an.Gamespot fasst es hingegen treffender zusammen: „Diablo ist das beste Spiel, das in diesem Jahr erschienen ist. Punkt!“. Die Folge sind Preise im Überfluss: Die renommierte Software Publishers Association kürt den Blizzard-Titel 1998 zum besten Rollenspiel, zuvor durfte Blizzard sich gleich mehrere „Spiel-des-Jahres“-Awards in die Vitrinen stellen. Selbst heute ist die Faszination ungebrochen: In der Wahl des besten Spiels aller Zeiten beglückten die Leser der amerikanischen PC Gamer Diablo mit dem fünften Platz.


























Spieler wie Mustafa würden wahrscheinlich am ersten "kinderleichten Zombie" auf Alptraum verrecken und sowas beweist dann mal wirklich Unfähigkeit als Spieler.
Wer über die Komplexität eines Spiels auf die geistige Leistungsfähigkeit eines Menschen versucht zu schließen ist selber scheinbar geistig nicht richtig oder versucht dadurch irgendwas zu kompensieren :D
Ich denke aber eher das ist nur Troll XYZ wie man sie im Web 2.0 des öfteren sieht :D
...
Und das alles nur mit der Maus und 2 Tasten. Wow Respekt, ihr habt voll Skill.
*Sarkasmusmode*
Mensch Mustafa... musst schon richtig zählen. 2 Maustasten und 4 Tasten (für die skills wohlgemerkt) auf der Tastatur. Das is mal gar net so einfach. Gell!? Schon gar nicht, wenn man sich mit dem Zählen etwas hart tut. Ich bin mir aber sicher, mit ein etwas Übung schaffst das auch du ;D
Ablauf:
Klick auf Zombie Gruppe, töten.
Klick auf Dämonen Gruppe, töten.
Klick auf weitere Gegner, töten.
Und das alles nur mit der Maus und 2 Tasten. Wow Respekt, ihr habt voll Skill.
Tja dann zähl dich zur Elite der klügeren Menschen.
Scheinen all die Millionen Diablo Spieler die dir geistig wohl nicht das Wasser reichen zu können kein Gefühl für gute Spiele zu haben.
Fröhnen sie doch dem Namen nach schon das kindliche Gemüt: "Spielen beinhaltet Spiel". Es muss nicht bedeuten "Flugzeug Simulation" mit FSK 6, benötigt aber eine abgeschlossene Pilotenausbildung oder mind. 3 Jahre Fluglotsen Erfahrung.
Alles hat seine Zielgruppe.
Wenn wir geistig beschränkten Menschen von der Elite deinesgleichen in Diablo verschont bleiben, ist das für mich ein Grund mehr Dialo zu spielen.
Wie viel IQ wohl ein CoD Spieler haben mag?
@Thema:
Sorry aber die Grafik von allen Diablo Vorgängern war schon zum Release-Tag völlig veraltet und noch nie ein Kritierium um Diablo zu spielen.
Verschmerzen konnte man es und wird es sicher auch künftig können, der Erfolg kommt aber sicher nicht vom Grafikfeuerwerk. (Eben auch gar nicht nötig)
man merkt einfach nur das du dasspiel nicht verstanden hast ;-)
sehr unnötiger beitrag
meiner zwar auch weil er sich auf deinen bezieht aber noch lange nicht so unnötig wie deiner ;-)
Ablauf:
Klick auf Zombie Gruppe, töten.
Klick auf Dämonen Gruppe, töten.
Klick auf weitere Gegner, töten.
Und das alles nur mit der Maus und 2 Tasten. Wow Respekt, ihr habt voll Skill.
Aber dann bitte entweder nur leichte verbesserungen oder gleich Generalüberholung. Ich finde die grafik hat bei Nox ihren eigenen charme die viel zur atmosphäre beiträgt. :)
Die Fehler gesteh ich dir ein.
Aber das Ding mit dem Verschmelzen seh ich ähnlich.
Die Story wird sicherlich nicht so breit ausgewalgt wie in einem puren RPG.
Dennoch fesselt sie ungemein, auch über das reine Durchspielen hinaus. Selbst beim Abfarmen der Bosse hatte ich immer noch dieses epische Spieleuniversum im Kopf.
Wenige Spiele können eine so hohe Wiederspielbarkeit aufweisen wie Diablo 2, was einer der Gründe ist, warum das Spiel diesen Langzeitfaktor hat, es geht noch über die Itemjagd hinaus, auch wenn diese das Kernprinzip ist.
Diablo 3 wird wohl das selbe bieten, nur noch ein mal optimiert.
Und das ich nicht der einzige bin, der so empfindet, das zeigt sich wohl auch daran, dass vorhin doch tatsächlich selbst die Standartedition bei Amazon ausverkauft war (jetzt sinds wieder so zwischen 7-10 Exemplaren).
Man muss kein Prophet sein, um voraus zu sagen, dass morgen die Hölle losbricht und das in aller Vielfalt der Bedeutungen, die man in diesen Satz hinein interpretieren kann.
Kann ich unterschreiben. Das Spiel hatte genügend Alleinstellungsmerkmale und war ständig auf meiner Platte. Das Ding sollte man irgendwie mit leicht verbesserter Grafik auf Steam releasen, ich würds mir glatt noch einmal kaufen.^^
Btw: In China gibts schon lange Diablo V :p
imageshack.us/.../diablov.jpg
Ich fasse es nicht, wie sehr Blizz doch den asiatischen Markt bevorzugt. In China schon Diablo V und bei Starcraft 2 dürfen wir glücklich sein, dass nicht einfach nur eine koreanische Version erschienen ist und auf die anderen verzichtet wurde.
Btw: In China gibts schon lange Diablo V :p
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Unglaublich, und wir werden hier erst mit Diablo 3 abgespeist...
Hier, kann ich jedem nur ans Herz legen.
Vier Teile sind bisher erschienen, der fünfte und letzte Teil erscheint noch vor Release.
Ich finde, das ist extrem gut gemacht.
Btw: In China gibts schon lange Diablo V :p
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So sehr ich Blizzards Spiele mag und normalerweise auch Artikel wie diese, so wirkt es auf mich mehr wie eine Reklamekampagne als eine Wiedergabe der Geschichte von Diablo.
Meh.