In der letzten Woche verließ Game Director Jay Wilson das Diablo-Team, um sich künftig neuen Aufgaben bei Blizzard zu widmen (wir berichteten). Dessen Abschied wurde größtenteils in der Community gefeiert.

Diablo 3

- Nach Abgang von Jay Wilson: Rob Pardo über Reaktionen der Community enttäuscht
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Für Diablo 3 musste Blizzard vor allem seit Release viel Kritik einstecken.
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Nun meldete sich Blizzards Chief Creative Officer Rob Pardo zu Wort und zeigt sich von den Community-Reaktionen enttäuscht. Er wisse, dass in den Battle.net-Foren ein rauer Umgangston herrsche, doch man habe nicht mit dieser Art und Weise gerechnet, wie die User über den Abschied des Game Directors schreiben.

Pardo sei sehr stolz auf die Diablo-Reihe und ebenso darauf, was das Team mit Diablo 3 erreichen konnte. Er habe als Spieler sehr viel Spaß damit gehabt und spielte es nächtelang mit Freunden und Familie

Als Entschuldigung wolle er das jedoch nicht nutzen, die Diablo-Community verdiene einfach ein noch besseres Spiel von Blizzard und man werde es natürlich auch weiterhin verbessern. Man habe auch keine Absicht die Arbeiten an Diablo 3 einzustellen, solange es nicht das beste Spiel der Reihe ist.

Pardo stellte Jay Wilson nach eigenen Angaben selbst ein, damit er das Diablo-Projekt leitet - beide arbeiteten bei der Zusammenstellung des Teams sowie beim Design von Diablo 3 zusammen. Wilson sei einer der besten Designer und habe noch eine große Karriere bei Blizzard vor sich - und Pardo könne garantieren, dass die Spieler Spaß an Wilsons Game-Designs in kommenden Blizzard-Spielen haben werden.

Pardo hofft weiterhin auf zahlreiches Feedback durch die Spieler, um Diablo 3 verbessern zu können. Dabei gibt er aber auch zu verstehen, dass wenn man noch immer das Gefühl habe, jemanden etwas vorwerfen zu müssen, dann solle man das ihm an den Kopf werfen. Schließlich sei er es gewesen, der Wilson einstellte und Empfehlungen sowie Anweisungen während der Entwicklung gegeben habe. Letztendlich sei er (Pardo) selbst für das veröffentlichte Spiel verantwortlich gewesen und übernehme die volle Verantwortung.

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