Vor wenigen Wochen kamen weltweit im Internet Berichte zum Vorschein, laut denen die Spielerzahlen von Diablo 3 rückläufig sind. Dabei wurde sich auf Xfire-Statistiken berufen, die nicht sonderlich aussagekräftig und schon gar nicht repräsentativ genug sind, aber einen gewissen Trend zeigen.

Diablo 3 - Massiver Rückgang der Spielerzahlen

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Diablo 3 laufen die Spieler davon.
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Darüber hinaus gab es noch verschiedene Reporte, wonach die Statistiken der Public Games eine ähnlich sinkende Spielerzahl offenbarte. Nun kommt eine dritte Quelle hinzu: Wie die Korea Times berichtet, konnte das Forschungsunternehmen Gametrics einen massiven Rückgang der Spielerzahlen beobachten.

Somit nimmt Diablo 3 nur noch 13.39 Prozent der Nutzungszeit in Internet-Cafés ein. Dadurch landete Blizzards Action-RPG hinter Riot Games' League of Legends und NCSofts Blade & Soul.

Während andere Publisher äußerst zufrieden mit solch einem Ergebnis sein dürften, so sind die 13.39 Prozent im Vergleich zur ersten Woche nach Release des Spieles dann doch ziemlich wenig. Gegen Ende Mai konnten nämlich noch stolze 39.41 Prozent gemessen werden.

Kim Min-kyu von der Ajou University ist sichtlich überrascht von dem Rückgang. Es sei schwer zu glauben, dass das mit einem Spiel passiere, das von den Machern von World of WarCraft und der StarCraft-Reihe stamme.

Letztendlich liegt die Drop-off-Rate der Spieler bei rund 65 Prozent, beruft man sich dabei auf die bisherigen Quellen für die Statistiken. Auch wenn darin Hunderttausende der Spieler nicht vorkommen, so ist ein großer Rückgang dennoch zu erkennen.

Für Blizzard mit Sicherheit ein Punkt, den sie nicht ignorieren können, zumal sich das Unternehmen in der letzten Zeit nicht gerade mit Ruhm bekleckerte und diese Zahlen nicht sonderlich gut bei den Investoren ankommen dürften.

Das Problem liegt vor allem an der Wiederspielbarkeit im Endgame, die Spieler werden nicht genug motiviert, um mehr Zeit mit dem Titel zu verbringen. Blizzard muss reagieren - und das dürfte das Unternehmen sicherlich auch tun, sei es mit Content-Patches oder Add-ons. Die Frage ist nur: Wann? Allzu viel Zeit sollten sie sich hier nicht lassen.

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