Diablo 3 – Kolumne

– PC

Blizzard lässt die Spieler handeln

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Profilbild von Garry LeuschGarry Leusch
01.08.2011

Diablo 3 erscheint in wenigen Monaten. Endlich! So viele Fans warten seit Jahren darauf und die bevorstehende Beta dürfte den Hype rund um das Monstergeschnetzel noch einmal kräftig anheizen. Das neueste Spielvideo macht ebenfalls Lust auf mehr, sogar altvertraute Sounds haben die letzten zehn Jahre überstanden – so lange ist es nämlich her seit dem letzten Diablo.

Was hat sich nicht alles verändert im vergangenen Spiele(r)-Jahrzehnt. Die Spieler sind erwachsener (nun ja, zumindest auf dem Papier) und MMOs salonfähig geworden. Die meisten Spiele werden online gespielt und die allermeisten Gamer haben zumindest mal einen Blick in World of Warcraft geworfen.

In den vergangenen Jahren konnte sich aber besonders ein Trend so richtig durchsetzen. Der Free-2-Play-Wahnsinn hat uns förmlich überrollt, das vermeintlich kostenlose Spielen hat die MMO-Berührungshemmschwelle vieler Spieler auf ein Minimum reduziert – downloaden, zocken, fertig. Wie finanzieren sich solche Games? Klar, wir wissen es alle: Item-Selling ist das Gebot der Stunde. Man kann sich ein wenig mehr Erfahrung kaufen, man kann seinen Avatar verschönern und man kann seinem Segelschiff eine andere Farbe verpassen. Und das alles gegen ein paar lumpige Euro. Firmen wie Gameforge oder Bigpoint sind damit zu Schwerverdienern geworden.

Screenshot zu: Blizzard lässt die Spieler handelnTrotz erster Gehversuche im Item-Selling: Blizz will die Free-2-Play-Weste sauber halten.

Die Rechnung ist einfach: In der Industrie ist es üblich, von einer Konversionsrate von ca. zehn Prozent für ein Client-basiertes MMO auszugehen. Nehmen wir also an, ein Spiel hat 200.000 Spieler. Davon geben 20.000 Spieler monatlich ungefähr 20 Euro aus. Macht 400.000 Euro Umsatz pro Monat. Betreibt man eine ganze Reihe solcher Spiele, ist das schnell ein sehr einträgliches Geschäft und kein schlechter Verdienst für ein paar Zeilen Programmcode.

Auch Blizzard hat erste Erfahrungen mit Item-Selling gesammelt. Das eine oder andere Flugtier für World of Warcraft konnte man gegen 20 Euronen im hauseigenen Blizzard-Store erwerben. Die Warteschlange zeigte irgendwas um die 20.000 an - für Europa, versteht sich. Den Rest der einfachen Rechnung kann jeder für sich selber machen.

Ein richtiger Item-Seller ist Blizzard damit aber nicht. Bewusst lässt man kostenpflichtige Items nur sehr selten zu, um gar nicht erst den Vergleich mit anderen Anbietern solcher Spiele antreten zu müssen. Blizzard versucht eine saubere Free-2-Play-Weste zu behalten, aber ob das immer so sein wird, steht in den Sternen. Zumindest World of Warcraft wird sicherlich nicht mehr zu einem Free-2-Play-Spiel umgewandelt werden.

Aber nun kommt Diablo 3. Und seit heute wissen wir, dass Blizzard bereits im Vorfeld Anbieter wie Ebay und Co. auszuschließen versucht, indem man Item-Handel unter Spielern für echtes Geld zulässt. Das virtuelle Auktionshaus wird also zu einer richtigen Börse. Angebot und Nachfrage werden die Preise bestimmen – Europreise versteht sich. Und gewitzte Spieler (mit viel Zeit oder Farmbots) werden sich damit eine goldene Nase verdienen.

Blizzard wird damit jedoch erneut nicht zum Item-Seller. Schließlich bietet der Hersteller keinerlei Gegenstände zum Verkauf an, das überlässt man ausschließlich den Spielern. Man kassiert lediglich eine kleine Gebühr – für das Bereitstellen des virtuellen Auktionshauses.

Was ist davon zu halten? Nun, die Antwort ist einfach. Blizzard möchte mitverdienen am lukrativen Geschäft des Item-Sellings. Verständlich, ein Unternehmen ist schließlich auf Profit ausgerichtet und nicht auf Wohltäterschaft. Der kalifornische Hersteller weiß, dass er gegen das Millionengeschäft Item-Handel nicht ankommt – also nutzt er dessen Möglichkeiten selber. Ein absolut verständlicher Schritt, alles beruht außerdem auf freiwilligem Handel, und kein Spieler dieser Erde muss dieses Angebot überhaupt nutzen. Aber es bleibt ein bitterer Beigeschmack.

Screenshot zu: Blizzard lässt die Spieler handelnWas haltet ihr von den Plänen in Bezug auf Diablo 3?

Die unternehmerische Kultur bei dem einstmals so beliebten Entwickler hat sich verändert. Die Fusion mit Activision und seinem aufgrund einiger unglücklicher Aussagen nicht gerade beliebten Oberindianer Bobby Kotick hat da sicherlich auch nicht gerade gutgetan – aus Spielersicht wohl gemerkt.

Blizzard ist heute ein großer Konzern mit mehreren tausend Mitarbeitern. Die Kosten sind gewaltig und man muss immer wieder nach Möglichkeiten suchen, dieses Unternehmen überhaupt finanzieren zu können. Da kommt ein virtuelles Auktionshaus, in dem sich Spieler gegenseitig das Geld aus der Tasche ziehen, ganz recht. Und man behält seine reine Free-2-Play-Weste.

Wie werden uns daran gewöhnen. Aber irgendwie ist aus dem einstigen Kultentwickler und seinen tollen Spielen ein umstrittener Koloss geworden, der durch seine Entscheidung „Items gegen harte Dollars“ unsympathisch wirkt. Unsympathischer jedenfalls als vor zehn Jahren.

Aber Geld verdirbt eben jeden Charakter. Spielen werden wir Diablo 3 selbstverständlich trotzdem. Und wer weiß, ob man nicht selber doch mal zehn Euro für das Item springen lässt, das man seit Monaten sucht…

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Kommentare 88
Gast
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Gast....06.04.2012 16:12
"Aber Geld verdirbt eben jeden Charakter. Spielen werden wir Diablo 3 selbstverständlich trotzdem. "

Also ich nicht, dabei war ich ein riesiger Diablo 2 Fanboy. Wieso soll ich Stunden in die Itemhatz investieren, wenn ein zehnjähriges Bonzenkid für 10 Euro dasselbe Equipment im Auktionshaus kaufen kann? Das zerstört einfach vollkommen die Motivation und führt das SPielprinzip ad absurdum. Fuck Bli$$ard.
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Gastjanna8418.03.2012 13:58
Wenn wir schon warten müssen hab ich hier mal den Link zur League of Legends registrierung gepostet um sich mit coolerem die Zeit zu vertreiben. glhf! :) "signup.leagueoflegends.com/"
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GastLink07.08.2011 23:23
Zamzamah schrieb:
Ok, das Maß an Befangenheit ist höher. Gut.
Und jetzt sag mir mal, welchen tatsächlichen Effekt das für dich als Leser hat.


Ich mische mich mal ein und sage, dass solche Leute nicht ihre Home Spiele als Tester bewerten dürfen. Auch wenn es keine objektiven Reviews gibt, aber SOWAS verzerrt dann doch zu sehr jedes Augenmaß ;)
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FanatikFanatik05.08.2011 14:40
Einfache Rechnung: Quäle ich mich 40 Stunden durch die selben Monster oder kauf ich das Wunschitem einfach für 10 Euro? Definitiv letzteres. Hemmschwelle eBay und das blinde Vertrauen in dubiose Fremde entfällt. Ob ein Spieler sich selbst ausgerüstet hat oder einfach 50 Euro auf den Tisch gelegt hat. Diese Grenze verschwimmt völlig.
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xander1xander105.08.2011 14:31
Disclaimer: Ich weiß, dass der obige Text von Herrn Leusch eine Kolumne ist und er sich somit so subjektiv äußern darf, wie er möchte.

Ich finde es allerdings schade, dass sich hier nur auf die Komponente der weiteren Monetarisierung von Diablo 3 für Blizzard bezogen wird. Natürlich ist das einer der Gründe, warum Blizzard das Feature "Echtgeld-Auktionshaus" einführt. Doch es gibt auch noch andere Gründe, ein solches Feature zu etablieren:
1. Sicherheit für den Spieler - Wie Diablo 2 schon gezeigt hat, gibt es durchaus einen Markt für virtuelle Items. Jedoch waren die Händler oft dubios und nicht wenige Spieler wurden bei solchen Geschäften über den Tisch gezogen. Durch die Integration eines solchen Features in Diablo 3 erhöht Blizzard die Sicherheit für den Spieler, da es in diesem System bedeutend schwieriger sein dürfte jemanden zu betrügen beim Itemhandel.
Es werden also weniger Spieler beim Itemhandel betrogen und Blizzard muss weniger darum fürchten, dass Betrügerein dubioser Itemhändler den eigenen Ruf schädigen. Außerdem erspart das eine Menge an Support Tickets diesbezüglich.

2. Leichteres Aufspüren von Farmbots - Sollte jemand über einen längeren Zeitraum eine große Menge an Items in das Echtgeldauktionshaus einstellen, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese Items von einem Farmbot stammen. Das Aufspüren solcher Accounts wird dadurch für Blizzard sehr vereinfacht und die Ingame-Ökonomie bleibt besser erhalten.

3. Statistiken - An einem Auktionshaus kann man generell sehr gut ablesen, welche Items die beliebtesten sind. Dafür lassen sich zum Beispiel Preise und Anzahl der Verkäufe heranziehen. Somit könnte Blizzard auf eventuell zu oft droppende, sehr gute Items reagieren, neue Items nach speziellen Bedürfnissen einführen und bereits vorhandene Items modifizieren, um die Balance des Spiels insgesamt zu verbessern. Wird ein Item nicht im normalen, sondern im Echtgeldauktionshaus verkauft, so dürfte es offensichtlich wertvoller für die Spieler sein und Blizzard kann daraus weitere Rückschlüsse ziehen.
Diese Art, Statistiken über Items zu erfassen, erspart eine aufwendige Feedbacksammlung unter den Spielern - die Daten werden quasi automatisch generiert als Nebenprodukt des Ingamehandels.

Wenn ich länger über das Thema nachdenken würde, würden mir vielleicht noch ein paar Gründe mehr einfallen.
Wie man daraus eventuell erkennen kann, bin ich selber dem Echtgeldauktionshaus nicht ganz abgeneigt.
Ich kann verstehen, wenn dieses Feature nicht bei jedem potenziellen Diablo 3 Spieler auf Gegenliebe stößt. Allerdings hätte ich mir bei der Kolumne von Herrn Leusch ein wenig mehr Vielfalt bei der Auswahl der beleuchteten Aspekte gewünscht - auch wenn es eine Kolumne ist.
Zuletzt editiert am 05.08.2011 14:39
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ZamzamahZamzamah05.08.2011 14:03
@Minkazi:

Ok, das Maß an Befangenheit ist höher. Gut.
Und jetzt sag mir mal, welchen tatsächlichen Effekt das für dich als Leser hat.
Willst du nur Infos zum Spiel, ohne dass diese irgendwie im Text bewertet werden? => Wikipedia.

@Nikome:
Ok, da besteht ein Unterschied. Auch hier muss ich fragen:
Welchen Effekt hat das auf dich als Leser? Wie macht sich dieser Unterschied bemerkbar?
Dich störts, dass der Text nicht neutral klingt?
Nun gut, dann kannst du ja auch andere Tests lesen.
Oder noch besser:
www.metacritic.com/.../world-of-warcraft-cataclysm
Bitteschön. Trockener und unbefangener gehts nicht denke ich.

Wie gesagt:
Ich bin weder Fan von WoW, noch von Diablo. Aber diese Art der Artikel hat einen großen Vorteil: Sie zeigt, wie andere Spaß am jeweiligen Spiel haben können. Etwas zu bemängeln ist ja easy, dafür brauche ich keinen Artikel. Aber nachzuvollziehen, warum andere Spaß damit haben ist nicht immer einfach.
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BloodwalkerBloodwalker05.08.2011 13:30
ich ergänze ;P

Nikome schrieb:

Daraufhin wirst du dich jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach zu den Zeilen hinreißen lassen: Aber

Daraufhin wirst du dich jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach zu den Zeilen hinreißen lassen: Aber nicht Blizzard verkaufe die Items, sondern die Spieler selbst.


..die Spieler selbst und zwar nur Items die ohnehin auch droppen können. (Auser die Exklusiven Items ala ein wertloases Cape das einen zum SpongeBob macht) Mag ja sein das nur cih das so sehe aber es ist für mich ein großer Unteschied ob ich mir alles erspielen kann und nicht einen müden Cent ausgeben muss um alles zu sehen oder ob es in einem Shop einfach Items gibt die ich kaufen muss wenn ich in einem MMO die neuste Raid-Instanz oder in Diablo z.B den letzten Akt spielen will.

Ich kann ja verstehen das du schreibst, das viele sich verleiten lassen oder das dadruch der vermeintlich "ehrliche" Spieler der sich nichts kauft zeitlich gesehen den Nachteil hat das er es sich eben erspielen muss, aber es geht doch nichts an deinem Spielspass flöten oder? Du selber kannst das Item, da du kein Geld ausgeben willst (was ich ja auch nicht will und werde) doch erfarmen. Wenn du Diablo auf Normal (Im HC wo sich dann die wirklichen Pro's messen gibts eh kein Echtgeld AH) 2 Tage oder von mir aus auch 2 Monate Später umbringst als der Spieler XY der sich das Item X gekaft hat, hast du doch keinen Nachteil, etwas zynisch könnte ich sagen du hast sogar einen Vorteil weil du für dein Geld da sdu beim Spiel ausgegeben hast mehr Spielstunden hast.

Bei dem AH gehts es auch eher um einen Grundsatz. Spiele ich ein Spiel um selber Spass zu haben und ein Cooles Gameplay mit am besten Cooler Story und noch viel besser epischen Bossfight zu haben oder spiele ich ein Spiel weil ich jedem beweisen muss das mein GearScore am höhsten, meine Eier am dicksten und mein Schwert am längsten ist? Wenn ersteres dann ändert ein AH nichts daran, da du nichts kaufen musst, eigentlich nichtmal drüber nachdenken musst etwas zu kaufen. Wenn man allerdingts zu der Gruppe 2 gehört, ja dann findet man das AH scheisse, dann findet man aber auch Diablo 3 nach 2 Wochen scheisse weil man merkt das man selber der dumme war und sich das Item XY gekauft hat und der Typ neben dir dich im PVP trotzdem fertig macht weil er einfach das Spiel kann, weil Skill kann man sich schlecht kaufen, und ich würde wetten das sind die Leute die so gegen WoW herfahren.
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GastDaala05.08.2011 11:53
Deleo schrieb:
Glaubt mir, das wird in deutschland nicht so auf den markt kommen, der staat wird das nicht
Glaubt mir, das wird in deutschland nicht so auf den markt kommen, der staat wird das nicht zulassen das harz4ler nebenbei hunderte euros mit items machen, nichmal 10€.

Muss der Staat auch nicht. Der Staat hat legal Zugriff auf die Konten der Empfänger. Wer also als Hartz IV Empfänger Geld mit D3 verdient, bekommt es vom Staat wieder abgezogen. Vielleicht nicht immer, k.A. ob es da Geringfügigkeitsgrenzen gibt, aber die legalen Mittel sind da, da muss man nicht das Spiel verbieten. Ebay ist auch nicht verboten worden.

Why schrieb:
Wieso nicht. Es kann dem Rest der Welt doch egal sein, vofür ein H4ler seine paar Kröten ausgibt..
Wieso nicht. Es kann dem Rest der Welt doch egal sein, vofür ein H4ler seine paar Kröten ausgibt.. Ob Essen, Alk, Zigaretten oder halt n Item....

Ist es aber nicht. Lotto spielen darf man ja als Hartz-IV-Empfänger auch nicht.
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NikomeNikome05.08.2011 09:23
Zamzamah schrieb:
Dass Garry befangen ist, habe ich auch nie bezweifelt.
Nur dass diese Info einfach wertlos ist.


Diese Info macht den Unterschied zwischen dem sich förmlich aufdrängenden Verdacht der Bestechlichkeit und einer nachvollziehbaren Verbundenheit. Wertlos? Wohl eher alles andere, insbesondere für Garry selbst. Es besteht ein großer Unterschied zwischen einer Meinung haben und Befangenheit. Nicht umsonst ist das ein Begriff aus dem Rechtswesen.

@Bloodwalker Ich sage sie verkaufen einfach alles, darauf sagst du: Aber keine Exklusiven Items. Ich sage sie haben exklusive Items angekündigt, darauf sagst du aber keine Spielentscheidenden. Bin ich wieder dran? Also gut, daraufhin sage ich:

1) Möglichkeiten wecken Begehrlichkeiten.
2) Wird über das AH genau eines gehandelt: Alle Items des Spiels. Und das ist ganz sicher eines: Spielentscheidender Kram.

Gehn wir gleich weiter:

Daraufhin wirst du dich jetzt aller Wahrscheinlichkeit nach zu den Zeilen hinreißen lassen: Aber nicht Blizzard verkaufe die Items, sondern die Spieler selbst.

Daraufhin schreibe ich dann: Ja aber bei allem was gut und heilig ist, welchen Unterschied macht das? Für den Spieler eines solchen Spieles macht das doch absolut keinen Unterschied, er hat auf jeden Fall einen Item Shop in dem er Exklusiv Items und sämtliche Spielentscheidenden Items für Bargeld kaufen kann und Blizzard verdient auch daran, fast als verkaufen sie es selbst. Beim dreifarbigen Kuckuck, selbst Blizzard kann nicht 1 cm an den Niagara Fällen stehen, ohne Nass zu werden, will heißen 99% des Weges sind doch längst gegangen.

Was du dann schreibst, kann auch ich nicht mehr erahnen. Wahrscheinlich fällt dir auch daraufhin wieder etwas ein. Niemand gibt gerne etwas auf, an das er Jahre lang geglaubt hat, auf das er gewartet hat. Auch Garry nicht und das ist durchaus gut so. Du wirst dir Diablo 3 kaufen und durch deine optimistische Einstellung stehen die Chancen nicht einmal schlecht, dass du auch durchaus zufrieden damit sein wirst. Wahrscheinlich nur für eine Weile, denn grundsätzlich hast du ja eine Abneigung gegen spielentscheidenden Itemshops und ärgerst dich irgendwann vermutlich über das selbe, was dich auch beim ROM gestört hat.

Aber vielleicht irre ich mich auch hierbei, Ich sage ja nicht die Zukunft voraus sondern nur eine statistische Entwicklung und diese ist, dass Diablo 3 einen Großteil seines Potentials gegen zusätzliche Einnahmen eingetauscht hat. Und dadurch wird die Marke Diablo mehr Spieler verlieren, als sie durch den heute größeren Markt gewinnen kann. Aber Statistik sagt nicht über den Einzelnen, nichts über Bloodwalker. Du könntest genauso gut ein Jahrelanger D3 Spieler werden, der den Itemshop/AH die ganze Zeit meidet. Statistisch unwahrscheinlich aber möglich.
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MinkaziMinkazi05.08.2011 00:45
Zamzamah schrieb:
Dass Garry befangen ist, habe ich auch nie bezweifelt.
Nur dass diese Info einfach wertlos ist.
Dass Garry befangen ist, habe ich auch nie bezweifelt.
Nur dass diese Info einfach wertlos ist. Jeder Redakteur ist auf eine Art und Weise befangen. Man lässt kaum jemanden einen Artikel zu einem Thema schreiben, wenn sich der nicht dafür interessiert.

Als Leser sollte man in der Lage sein, die puren Infos zu filtern und selbst zu bewerten. Ob Garry das gut oder schlecht findet ist im Endeffekt völlig egal.

Und für Garry ist das da oben ein wirklich kritischer Ton ...

Nebenbei finde ich es sogar gut, wenn man die Haltung des Autors rauslesen kann. Gerade das schätze ich an gamona. Wenn ein Sebastian Thor wieder voller Euphorie seine Zeilen dichtet oder ein Herr Beck über Transformers wütet.

Sowas unterhält einfach.

Total farblose Texte findest du sonst überall. Die sind doch langweilig.


Allerdings ist das Maß an Befangenheit hier deutlich höher, weshalb man daher andere Leute Addons etc. testen lassen sollte, damit nicht wieder utopische Fazits fernab jeglicher Realität herauskommen.

Dein Engagement im Sinne der Verteidigung in allen Ehren, aber die mehr als starke Polung lässt sich einfach nicht von der Hand weisen und entbehrt jeder Sachlichkeit.
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BloodwalkerBloodwalker04.08.2011 16:08
Blizzard hat aber nur kosmetische Items angekündigt welche KEINEN, NULL, NADA, nicht einmal zu 0,1% auf den Spiefortschritt einfluss nehmen. So wie in WoW auch schon. Jetzt geh mal in den Item Shop von RoM und guck nach was du da alles kaufen kannst, also wenn ich schon lese ZITAT RoM Seite "Ultimatives Amulett der Erfahrung und des Talents" ja dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln, und lass mich raten dieses Item kann ich mir nicht im Spiel erspielen.
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ZamzamahZamzamah04.08.2011 15:03
Dass Garry befangen ist, habe ich auch nie bezweifelt.
Nur dass diese Info einfach wertlos ist. Jeder Redakteur ist auf eine Art und Weise befangen. Man lässt kaum jemanden einen Artikel zu einem Thema schreiben, wenn sich der nicht dafür interessiert.

Als Leser sollte man in der Lage sein, die puren Infos zu filtern und selbst zu bewerten. Ob Garry das gut oder schlecht findet ist im Endeffekt völlig egal.

Und für Garry ist das da oben ein wirklich kritischer Ton ...

Nebenbei finde ich es sogar gut, wenn man die Haltung des Autors rauslesen kann. Gerade das schätze ich an gamona. Wenn ein Sebastian Thor wieder voller Euphorie seine Zeilen dichtet oder ein Herr Beck über Transformers wütet.

Sowas unterhält einfach.

Total farblose Texte findest du sonst überall. Die sind doch langweilig.
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NikomeNikome04.08.2011 14:39
@OmeinGott Da deine Ausführungen auf einer falschen Tatsache beruhen, stelle ich einfach nur diese einmal richtig: Die Chinesen geben die Preise vor und nicht du und ich. Das ist im Warenhandel (made in China) so, das ist auch im Onlinegeschäft so. Für den Preis den ein Chinese der 12 Stunden am Tag items farmt, etwas einstellen kann, würdest du das Item vorher 3 mal einfach wegschmeißen, weil das Einstellen allein schon den Aufwand nicht mehr lohnt. Wie ein altes Sprichwort schon sagt:

Es gibt nichts, was ein paar hundert Chinesen nicht billiger machen könnten.

Und Phising und Bots haben wir hier sogar mal außen vor gelassen.

@Zamzamah Garry dumm anzumachen geht natürlich gar nicht, da sind wir einer Meinung. Aber dass er als ehemaliger Mitarbeiter befangen ist, steht für mich auch außer Frage, egal ob dieser Einfluss positiv oder negativ ist. Er könnte die Jahre bei Blizzard ja auch in sehr schlechter Erinnerung haben und jedesmal das Schimpfwörterbuch aus der Lade nehmen, wenn er über Blizzard schreibt. Aber egal ob positiv oder negativ, befangen ist er auf jeden Fall und ich für meinen Teil, lese das aus dem Artikel sehr deutlich heraus und das macht sich dann einfach nicht gut.

@Bloodwalker wie zuvor gesagt, ich kann deinen Ausführungen so schlichtweg nicht folgen, bzw. halte sie für falsch insbesondere die Fixierung auf Exklusiv Items. Ganz besonders da Blizzard ja angekündigt hat selbst keine Items im AH zu verticken AUSSER vielleicht solche Exklusiv items.

Und keine Frage, das wird kommen, so wie in deinen Beispielen, das ist einfach das Model f2p.
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GastWhy04.08.2011 12:59
Deleo schrieb:
Glaubt mir, das wird in deutschland nicht so auf den markt kommen, der staat wird das nicht
Glaubt mir, das wird in deutschland nicht so auf den markt kommen, der staat wird das nicht zulassen das harz4ler nebenbei hunderte euros mit items machen, nichmal 10€.


Wieso nicht. Es kann dem Rest der Welt doch egal sein, vofür ein H4ler seine paar Kröten ausgibt.. Ob Essen, Alk, Zigaretten oder halt n Item....
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DeleoDeleo04.08.2011 10:47
Glaubt mir, das wird in deutschland nicht so auf den markt kommen, der staat wird das nicht zulassen das harz4ler nebenbei hunderte euros mit items machen, nichmal 10€.
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BloodwalkerBloodwalker04.08.2011 05:29
Nikome schrieb:

Aber wie gesagt, nicht jeder Mensch sieht die Dinge gleich. So kann ich auch nicht verstehen,

Aber wie gesagt, nicht jeder Mensch sieht die Dinge gleich. So kann ich auch nicht verstehen, warum ein @Bloodwalker lobend erwähnt, dass man keine Gegenstände kaufen könne, die es nicht auch im Spiel gäbe. Wo doch Item Shops die Gegenstände verkaufen, die es nicht im Spiel gibt, aber die sonst keinerlei Einfluss darauf haben (Klamotten, Avatarbildchen, etc.) das einzige bisher von Spielern halbwegs akzeptierte Model sind.


Ich persönlich habe eher das Gefühl, das einzige von vielen Spielern akzeptioerte System ist das, auf welches ein Runes of Magic oder ein Cabal Online oder ein anderer China grinder funktioniert. Ich muss mir irgendwelche Edelsteine oder irgendwelche andere Dinge kaufen, natürlich für echtgeld, und kann diese bei einem Ingame Händler gegen das neue T-Set eintauschen, eine andere Möglichkeit habe ich nicht. Es ist also nicht möglich an bestimmte Waffen oder Ausrüstung zu kommen ohne Geld aus zu geben. Das System scheint ja sehr wohl angenommen zu werden, sonst wäre ein RoM oder auch ein Farmvile nicht so erfoglreich, natürlich gibts da auch dumme Pets oder eine hübsche Robe, aber eben auch Spielentscheidende Items.

In dem AH, gegen das alle Wettern, kann ich mir nur von Spielern gefundene Items kaufen, diese Items können bei mir auch droppen. Ich behaupte ja nicht das sie es müssen oder das sie innerhalb von 2 Runs droppen, aber die Droprate ist für alle gleich. Shop Exklusive items würden gar nicht Droppen und NUR gegen Bares erhältlich sein.

Warum du behauptest das Blizzard "Spielern das zu Diablo gehörige Gefühl der Schatzjagd zu zerstört" ist schlichtweg falsch. Den wenn das Gefühl dieser Schatzjagd für dich wichtig ist kaufst du dir einfach kein item und begiebst dich auf die Schatzsuche. Anders wäre es bei einem reinen Item Shop indem die, sagen wir mal "Keule der Moral" mit +2 Willenskraft mal eben nen 10er kostet aber auch nur da erhältlich ist. In dem Fall ist es eindeutig, jeder der auf Schatzsuche aus ist, dem wird diese Möglichkeit genommen, aber sie wird keinem Genommen weil es KEINE Exklusiven Items gibt.

Wie schon erwähnt es gibt Spieler die wollen nicht Wochenlang ein Item Jagen sondern die Wollen einfach mit paar kollegen Diablo umlegen und paar Quest machen, die sollen sich dann einfach das Item auf Legalem Weg über das AH kaufen. Spieler wie du und sicherlich auch ich, die es reizt einen Diablo tausende male zu töten um dann endlich voller Freude die "Keule der Moral" in den Händen zu halten können dies weiterhin tuen. Das ist der Große unterschied zwischen einem AH in dem Spieler Spielern was verkaufen oder einem ItemShop in dem ich meine Keule nur da bekomm.
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MinkaziMinkazi03.08.2011 22:48
Deleo schrieb:
Wer ihn kennt, weiß das er auch das schreibt(oder sagt) was ihm nicht passt...von wegen nicht
Wer ihn kennt, weiß das er auch das schreibt(oder sagt) was ihm nicht passt...von wegen nicht Objektive genug ( ich lach mich tot).....


Träum' weiter ;-)
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DeleoDeleo03.08.2011 21:39
Zamzamah schrieb:
Zu sagen, dass Garry mal bei Blizzard gearbeitet hat und deswegen nicht objektiv schreibt, kann
Zu sagen, dass Garry mal bei Blizzard gearbeitet hat und deswegen nicht objektiv schreibt, kann schon sein. Nur: So what? Hat mit dem System ansich nix zu tun.


Wer ihn kennt, weiß das er auch das schreibt(oder sagt) was ihm nicht passt...von wegen nicht Objektive genug ( ich lach mich tot).....
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Gastsodom123403.08.2011 19:38
Es ist doch einfach .. mach den Scheiß nicht mit und welches Spiel der letzten Zeit wurde nicht sowieso vollkommen überhypted. (Was für ein Wort :) )
Ob Blizzard nun die heilige Kuh ist oder nicht soll doch einfach jeder für sich selber ausmachen. Wer es nach Reallife-Namen Zuordnungsdebarkel etc. immer noch nicht einsieht das die halt etwas überheblich sind .. der wird es auch nicht mehr lernen.

Solange die Leute Spiele kaufen die voll gestopft mit Spyware/DRM-Gängelung oder Itemshops sind wird sich auch nichts ändern.

Das gleiche hier, kauft einfach nicht ein Game was offiziell den Goldsellern/Nijafarmern/Bottern (wie man es auch sehen mag) eine daseins Berechtigung einräumt. (Kann man überhaupt sein Geld wieder auszahlen lassen?)

Ich habe z.b. sehr gut überlebt mir kein Starcraft 2 zu kaufen.

Blizzard hat auch gute Sachen gemacht und WoW ist schon eine Runde Sache aber wie gesagt man kann auch auf ein gutes Spiel mal verzichten. Es gibt noch genug andere gute Spiele.
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MinkaziMinkazi03.08.2011 19:17
Ich kommentiere auch nicht das System, sondern die Art der Darstellung und den wiederholten Rechtfertigungsjournalismus im Sinne Blizzards, der mittlerweile einfach nur noch störend wirkt. Klar wird uns hin und wieder ein kritischer Knochen hingeworfen, aber dennoch bleibt die große Verteidigungsfahne des Fanatikers bestehen und schlägt sich mittlerweile in allen Bereichen nieder.

Das Cataclysm Review gilt wohl als bisheriger Höhepunkt dieser Unart, mit der jegliche Glaubwürdigkeit verworfen wird.

Schade.
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ZamzamahZamzamah03.08.2011 18:30
@Nikome:

Wo habe ich gesagt, dass ich es nicht hinterfrage? Oder dass ich keine eigene Stellung dazu beziehe?

Ich findes nur lächerlich, wenn Leute den AUtor aufgrund seiner Vergangenheit bei Blizzard flamen. Davon hat man garnix.

Ich lese den Text, filtere die Informationen raus (dieser eine Satz) und versuche mir vorzustellen, wie das im Spiel sich dann auswirkt.
Und bevor ichs nicht gesehen hab, bilde ich mir auch kein Urteil, schließlich is das System ganz neu. Da kann man schwer einschätzen, wie sich die Preise verhalten, wie die Benutzung wird usw.

Zu sagen, dass Garry mal bei Blizzard gearbeitet hat und deswegen nicht objektiv schreibt, kann schon sein. Nur: So what? Hat mit dem System ansich nix zu tun.
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GastOmeinGott03.08.2011 16:04
Ich hab es mir jetzt wirklich angetan und mich durch die ganze Schwulst unter mir durchgelesen.

Was ändert dieses Bezahl AH ?

@Nikome "Aber die Freude ihn aus dem Briefkasten zu nehmen, steht in keiner Relation dazu ihn von Diablos toter, kalter Leiche zu klauben."

Hast du D2 wirklich Online gespielt ? Ich habe Didi ca. 7 Millionen mal gekillt und trotzdem so ziemlich mein gesamtes Eq zusammengehandelt. Man hat schon immer seine eigenen seltenen Items gegen ander getauscht. Ausserdem war es mir Wurst ob ich nachdem ich Diablo das 1000. mal gelegt hab das Item von ihm oder von nem anderen Spieler bekommen hab. Nach lvl 75 war er sowieso ein Oneshotkill. D2 ist ein HacknSlay und kein MMORPG.

Sorry hab mich verrannt, back @ topic

Der Handel zwischen Spieler (Item gegen Item, Gold war nix wert) war schon immer vorhanden. Durch das Bezahl AH wird eines sicher passieren. Der Handel zwischen Spielern ohne RealCash stirbt aus oder wird sich zumindest sehr beschränken.
Warum sollte ich ein Item gegen ein anderes tauschen oder gar gegen IG Währung wenn ich auch echtes Geld dafür bekommen kann?

Welche Chance ergeben sich nun für proffesionelle Goldseller?

Keine !!!

Dadurch das JEDER (also mal vom Fleck weg grob geschätzt 5 Mille) Spieler dieses AH nutzen kann und wird, dominiert die breite Masse an Spielern die Preise und nicht die paar Goldseller.

Wenn ein Goldseller seine 10 Hämmer des Wahnsinns für 10 Euro ins AH gibt, gebe ich meine 10 für 9 Euro rein. Dann muss er reagieren und wenn die keiner für den Preis kauft um 5 Euro.

Grade Zahlen für leichteres Verständnis ^^

Je höher das Angebot einer Ware umso niedriger der Preis. Und genau hier ist der Knackpunkt. Das ganze gefarme muss für Goldseller lukrativ bleiben. Sie bezahlen ihren Mitarbeitern zwar wenig aber sie bezahlen. Mit 100 Mitbewerbern ist das nicht schwer, mit 5 Millionen schon.

Wie verbleiben wir also...Das RealCashAH ist scheisse weil es den reinen Ingamehandel verdrängt und ich wenn ich was kaufen will real Cash zahlen muss. Im Prinzip nichts anders als bei Goldsellern einzukaufen nur wird der Preis meiner Meinung nach um einiges niedriger sein.

Ich werd mir zwar nichts aus dem AH kaufen ( werd trotzdem ig tauschen probieren), verkaufen sicher, jedoch gibt es sicher genug welche die nicht existenden 14Euro Monatsgebühr in Items investieren.

Cheers

PS: Möge das Zerfetzen meines Posts beginnen.
PSPS: Die Rechtschreibfehler könnt ihr behalten ;-)
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DeleoDeleo03.08.2011 13:32
Mal sehen wie lange das finanzamt des zulässt ^^
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GastSodom123403.08.2011 13:17
Ist doch ganz einfach..

Zwang immer online zu sein .. eigentlich das Schlagwort Battlenet reicht mir schon.

Kauf ich das Spiel halt nicht.

Langsam wird es zwar schwierig weil immer mehr Publisher auf meine Sperrliste kommen aber.. Obisoft, Blizzards, Alle Spiele "Games for Windoof" .. aber gut muss ich halt mal was sinnvolles machen.
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GastHaralin03.08.2011 13:03
@Nikome endlich mal einer der weiter denkt!

Den einzige Grund den ich nun noch für Diablo3 sehe ist der Hardcore Modus in dem es dieses RM AH nicht gibt.
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NikomeNikome03.08.2011 11:22
An dieser Stelle sollte stehen: Wer 1 und 1 nicht zusammen zählen kann...

Aber nach etwas Einkehr, finde ich nun, dass das was ich als Offensichtlich betrachte, zu Komplex ist, als dass jeder die gleichen Schlüsse ziehen würde.

Für mich aber steht bomben fest, Blizzard hat bei Diablo 3 einen Weg gewäht, der kurzfristige Gewinne auf kosten langfristiger Kundenbindungen und Spielspaß bevorzugt. Mit diesem Schritt bleibt Blizzards f2p Weste nicht sauber, im Gegenteil, sie wird dreckiger als jede Konkurenz.

Mehr als einen Shop, in dem man alles kaufen kann, kann man nicht machen um Spielern das zu Diablo gehörige Gefühl der Schatzjagd zu zerstören. 1 € zu bezahlen für den Ring, der den eigenen Charakter endlich abgehen lässt ist nicht so viel, dass man sich darüber aufregen müsste. Aber die Freude ihn aus dem Briefkasten zu nehmen, steht in keiner Relation dazu ihn von Diablos toter, kalter Leiche zu klauben.
Hier wird die Motivation all jener, die mal schwach werden, all jener die mal ungeduldig sind, all jener die mal angeben oder im Freundeskreis nicht zurückfallen wollen mit Großkaliber beschossen. Jeder der schon mal bei einem schweren Spiel Cheats eingesetzt hat und dieses dann aus Langeweile 1 Tag später ins Regal zurückgestellt hat, dürfte dieses Gefühl kennen. Biblisch beinahe, der leichte und der steinige Pfad.

Aber wie gesagt, nicht jeder Mensch sieht die Dinge gleich. So kann ich auch nicht verstehen, warum ein @Bloodwalker lobend erwähnt, dass man keine Gegenstände kaufen könne, die es nicht auch im Spiel gäbe. Wo doch Item Shops die Gegenstände verkaufen, die es nicht im Spiel gibt, aber die sonst keinerlei Einfluss darauf haben (Klamotten, Avatarbildchen, etc.) das einzige bisher von Spielern halbwegs akzeptierte Model sind.

Oder warum ein @Zamzamah in ausfallender Art und Weise einen etwa 2 seitigen A4 Text auf einen Satz kürzt und so gar nicht verstehen will, warum andere Menschen so wenig Hirn haben, es ihm damit nicht einfach gleich zu tun, anstatt den ganzen gefärbten Text zu lesen und die Motivation dafür zu hinterfragen. Warum jemand etwas wie schreibt ist ihm doch egal. Er ließt es halt und denkt sich nichts dabei.
Weitermachen...
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BloodwalkerBloodwalker03.08.2011 01:08
Du kannst es den Leuten erklären soviel du willst, es denkt kaum ein Spieler nach was er sagt, aber hauptsache es ist schlecht. Es verstehen, wenn ich die Kommentare lese auch die allermeisten gar nicht, das man in dem AH KEINE gegenstände kaufen kann die es im Spiel nicht gibt, es glauben auch anscheinen alle das man mit dem AH Super reich werden kann und es glauben auch alle das wenn du oder ich oder Hans Dieter sich da ein Item kaufen das sie selbst in dem Spiel nie mehr auch nur etwas Spass empfinden könnten. Das WOW ein gute Spiel ist ist denen egal, es spielen ja nur die dummen Casuals (Zu denen ich wahrlich nicht gehöre) und die haben eh keine Ahnung, das Blizzard mit dem Spiel aber seid fast 6 Jahren konkurenzlos ist und jeder versuch eine Konkurenz auf zu bauen scheitert wollen die nicht wahr haben, es spielen ja nur die Dummen Casuals. StarCraft 2 hatte so gut wie keine Bugs und war schon Prima Balanced, Diablo 3 und davon können wir ausgehen wird ebenfalls so gut wie Bugfrei sein, vom Gameplay welchesbei Blizzard spielen beinahe unerreicht ist will ich gar nicht reden. Das war so und ist so, aber es wird jetzt so getan als wenn Blizzard so schlecht und so böse wäre und das die ja nie auf ihre Com hört. Ich erinnere mich nur an etliche Patches die irgendwelche änderungen gemacht haben oder sachen rückgöngig gemacht wurden nur weil die Com danach schrie, aber 2 Tage später kündigt Blizzard was an und alle denken sich wieder "Oh man sind das Egoistische Schweine"
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ZamzamahZamzamah03.08.2011 00:32
"Muss" "man" das?

Wer sonst hat denn bisher die ganze Welt verändert in einem MMOG?
Und was willst du in einem Themepark noch bringen, außer Erweiterungen?
Mehr Dungeons, ein neuer Beruf, mehr Rassen, mehr Quests, mehr von allem halt.
Das ist eine ERWEITERUNG, kein Grundspiel. Die kann nicht alles auf den Kopf stellen. Und selbst das hat sich zumindest auf der Map getan.

Sogar wirklich neue Sachen sind gekommen, beispielsweise diese gewerteten Schlachtfelder.

Was hast du denn erwartet? Dass aus WoW plötzlich eine Sandbox wird? Oder SciFi? o.O

Für ein Addon ist Cataclysm mehr als gut. Und was die heutige Zeit angeht:
Gameplay ist zeitlos. Quake 3 hat vielen Shootern heute noch einiges Voraus. Ebenso wie ein Baldurs Gate 2 einem DragonAge 2 vielmals überlegen ist.

Genau so ist WoW (leider) so gut wie allen andern Themeparks vom Gameplay überlegen. Klar hat EQ2 auch seine Vorteile, aber eben nicht so viele.
Und auch hier gilt: Es werden selbst unter den beiden 2 verschiedenen Zielgruppen angesprochen.
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MinkaziMinkazi03.08.2011 00:18
Zamzamah schrieb:
Kannst du das auch begründen?

WoW macht nichts falsch. Es ist das perfekte Spiel für Themepark-Casuals.


Ganz und gar nicht perfekt, 2011 muss man schon mehr bringen als die Inhalte, die Cataclysm aufwies.
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ZamzamahZamzamah02.08.2011 20:30
Kannst du das auch begründen?

WoW macht nichts falsch. Es ist das perfekte Spiel für Themepark-Casuals.
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MinkaziMinkazi02.08.2011 20:02
Zamzamah schrieb:
So sehr ich WoW hasse und es primitiv finde:

Es hat die Wertung nunmal verdient.
Nicht für uns als
So sehr ich WoW hasse und es primitiv finde:

Es hat die Wertung nunmal verdient.
Nicht für uns als Zielgruppe, nein. Aber für eine andere Zielgruppe.

Es macht als Themepark alles richtig, ist technisch äußerst sauber ausgearbeitet und generiert bei vielen Spielern eine Sammelsucht. gamona ist nicht das einzige Magazin, das es hoch bewertet.

Wir beide stehen zwar nicht drauf, aber wenn jemand einen Themepark sucht, dann ist WoW nunmal eines der besten dafür.

Ihr könnt doch nicht nur in eurem eigenen Horizont denken. Ich finde EVE auch zum Gähnen langweilig, aber ich weiß, dass es seine Fangemeinde zurecht hat.


Keine Chance, die Bewertung war einfach eine Frechheit gegenüber jeglichem ernstzunehmenden Testbericht.
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JorinaJorina02.08.2011 19:45
So, Vorbestellung storniert.
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ZamzamahZamzamah02.08.2011 18:26
So sehr ich WoW hasse und es primitiv finde:

Es hat die Wertung nunmal verdient.
Nicht für uns als Zielgruppe, nein. Aber für eine andere Zielgruppe.

Es macht als Themepark alles richtig, ist technisch äußerst sauber ausgearbeitet und generiert bei vielen Spielern eine Sammelsucht. gamona ist nicht das einzige Magazin, das es hoch bewertet.

Wir beide stehen zwar nicht drauf, aber wenn jemand einen Themepark sucht, dann ist WoW nunmal eines der besten dafür.

Ihr könnt doch nicht nur in eurem eigenen Horizont denken. Ich finde EVE auch zum Gähnen langweilig, aber ich weiß, dass es seine Fangemeinde zurecht hat.
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MinkaziMinkazi02.08.2011 18:10
Zamzamah schrieb:
Meine Fresse Leute ...

Ihr habt hier die Infos stehen, ihr habt auch ein Hirn, mit dem ihr die
Meine Fresse Leute ...

Ihr habt hier die Infos stehen, ihr habt auch ein Hirn, mit dem ihr die Infos deuten könnt, wie ihr wollt.
Was interessiert dann die Vergangenheit des Autors?

Wäre Garry vor 5 Jahren bei einem Anti-Blizzard Unternehmen tätig gewesen, würden hier trotzdem die selben Infos stehen.

"Es kommt ein Auktionshaus, in dem Items gegen echtes Geld verkauft werden können"

DAS und nichts anderes steht da oben. Obs dem Autor gefällt oder nicht kann dem Leser doch sowas von scheissegal sein. Wer nicht in der Lage ist, sich ne eigene Meinung zu formen, der sollte erst recht nicht die des Autors bashen ...


Du hast die Kritik komplett missverstanden. Ich sage nur eines: Cataclysm bekam 94% + zwei Awards.
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ZamzamahZamzamah02.08.2011 17:30
Meine Fresse Leute ...

Ihr habt hier die Infos stehen, ihr habt auch ein Hirn, mit dem ihr die Infos deuten könnt, wie ihr wollt.
Was interessiert dann die Vergangenheit des Autors?

Wäre Garry vor 5 Jahren bei einem Anti-Blizzard Unternehmen tätig gewesen, würden hier trotzdem die selben Infos stehen.

"Es kommt ein Auktionshaus, in dem Items gegen echtes Geld verkauft werden können"

DAS und nichts anderes steht da oben. Obs dem Autor gefällt oder nicht kann dem Leser doch sowas von scheissegal sein. Wer nicht in der Lage ist, sich ne eigene Meinung zu formen, der sollte erst recht nicht die des Autors bashen ...
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GastDaala02.08.2011 14:12
Das schlimmste finde ich, dass Blizzard diesen Markt und damit ihre eigenen Gewinne steuert. Wenn sich ein bestimmtes Item für 1€ verkauft, dann kann man vermutlich die Droprate fünfteln, damit das Angebot reduzieren und schwupps steigt der Preis auf 10€. Also mal locker die Provision verdoppelt (1/5 der Menge * 10 fache Provision).

Die meisten Spieler werden davon hoffentlich wenig mitbekommen, aber alles in allem wird es mehr Neid und Gier in der Community geben.
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GastDere02.08.2011 12:34
Waldfee- schrieb:
Also für Garry ist das ein extrem kritischer Text, keine Ahnung warum sich ein paar so mokieren.
Also für Garry ist das ein extrem kritischer Text, keine Ahnung warum sich ein paar so mokieren. Ich war ganz überrascht und bin eigentlich kein Freund seiner Texte. Auch von diesem nur bedingt, aber macht einen großen Schritt für seine Verhältnisse.


Naja, das Fähnchen richtet sich immer noch sehr stark in die Windrichtung aus dem Hause Blizzard. Leicht kritische Töne reichen nun nicht aus um Glaubwürdigkeit, die über Jahre verloren wurde, wieder einzufangen.
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NikomeNikome02.08.2011 10:38
Ich will wirklich niemanden beleidigen, aber die Schlüsse die hier teilweise gezogen werden sind absurd. Diese Maßnahme wird Goldseller in die Schranken weisen? Bitte?

Wenn vorher jeder 50ste ein Kunde war, als es noch gefährlich, nicht erlaubt und problematisch war, dann wird jetzt grob geschätzt jeder zweite ein Kunde dieses AH's. Das ist ein Anstieg um Faktor 25! -> Die Nachfrage explodiert. Jetzt mal nachdenken. Wenn die Nachfrage extrem steigt, dann werden Chinafarmer, Pishing und Bots im gleichen Verhältnis:

a) immer mehr.
b) immer weniger.

Wer b getippt hat, hat einen 2 wöchigen Urlaub in Schilda gewonnen, wo er den Ortsansässigen beim Einfangen von Sonnenlicht mit Eimern behilflich sein kann.

Und wegen PLEX, bitte erstmal nachlesen, was PLEX ist. Die Idee dahinter ist eine völlig andere, wer will kann es aber als Schritt in die selbe Richtung auslegen. Allerdings als 5% des Weges zu dem was Blizzard da vor hat. Äpfel und Birnen...

Und was den ehemaligen Communitymanager bei Blizzard, Garry Leusch angeht: Jedem seine Meinung, aber das vergangene Beschäftigungsverhältnis hätte man an dieser Stelle vielleicht wirklich lieber gleich dazuschreiben sollen. Es macht es leichter, den Inhalt richtig zu deuten und damit meine ich die Verbundenheit mit dem Unternehmen und nichts Schlimmeres. Davor hatte ich ehrlich gesagt das Gefühl, der Artikel sei eine bezahlte aber nicht ausgewiesene Werbeschaltung seitens Blizzard gewesen...
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GastZhoul02.08.2011 10:17
Bin auch kein großer fan dieser neuerung...sicherlich finde ich es besser als wenn Blizz selbst die items verkaufen würde (das wäre ein mega fail). Aber das spieler ein eigenes diablo ebay bekommen naja..für die leute die es drauf haben und auch glück bei der item jagd mag das eine gute geld-quelle sein aber für die "normalen" spieler is dies eher komisch.
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Waldfee-Waldfee-02.08.2011 10:03
Also für Garry ist das ein extrem kritischer Text, keine Ahnung warum sich ein paar so mokieren. Ich war ganz überrascht und bin eigentlich kein Freund seiner Texte. Auch von diesem nur bedingt, aber macht einen großen Schritt für seine Verhältnisse.
Wäre aber schade wenn er jetzt bashing erfährt nur weil er selbst keines betreibt.

On Topic:
Den Handel so zu reglementieren mag ja auf den ersten Blick sinnvoll sein. Aber was man dem Spiel damit nimmt ist gerade der Kick am Handel, und der war in D2 ein "verstecktes" Feature mit Langzeitmotivation. China-Farmer hin oder her, Goldseller hin oder her, Blizzard macht hier etwas kunterbuntes ganz schön stromlinienförmig, und löst es vermutlich zwar, aber so unkreativ wie nur möglich. Es wird dem Spiel eine ganze Ecke Atmosphäre und Motivation klauen, denn so assig und blöd das Geschacher in D2 war, so lebendig hat es das ganze Umfeld gemacht. Das kann man sicher besser lösen als das was Blizzard nun macht.
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GastDrazzilb02.08.2011 09:01
Lilo schrieb:
Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Garry Leusch einer der emsigsten Verfechter von Blizzard
Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Garry Leusch einer der emsigsten Verfechter von Blizzard Entertainment ist. Als ehemaliger WoW-Community Manager und jahrelanger Fansite-Webmaster muss man seine Aussagen sicherlich mit höchster Vorsicht genießen!


Genau das ist es!
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VigarLunarisVigarLunaris02.08.2011 07:27
Tja da hat man bei CCP abgeschaut oder einfach erkannt das man ein Gesetz nicht umgehen kann :

WENN DU ! etwas anbietest das begehrlichkeiten erweckt, wird es jemand verkaufen.

Egal ob Legal oder Illegal.

Dadurch kann man evtl. den Goldseller einen guten Riegel vorschieben. Warum Risk investieren gegen XXXXX Euros irgendwelches Spielgeld erwerben und dann wieder in ein virtuelles Tam Tam umwandeln wenn man gegen 9,59 Euro das Super Duper Pink Panther Schwert im Blizzshop kaufen kann?

Dann bekommt eben der Seller 9,00 Euro und Blizz 0,59 Cent.

Alle sind glücklich und Blizzard kann noch mehr Geld drucken mit virutellen Tam Tam :)
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DesolaDesola02.08.2011 01:56
Lilo schrieb:
Ich habe den Artikel gelesen und er zeigt in bekannt einseitiger Form zu viel Verständnis für
Ich habe den Artikel gelesen und er zeigt in bekannt einseitiger Form zu viel Verständnis für Blizzards Entscheidung. Leider ist dieses Verhalten ja (wie bereits erwähnt) seit Jahr und Tag bekannt, worunter die Glaubwürdigkeit einfach nur leidet.


Du selbst musst dich hier dem Eindruck erwehren, nur das zu sehen, was du sehen willst.

"Die Fusion mit Activision und seinem aufgrund einiger unglücklicher Aussagen nicht gerade beliebten Oberindianer Bobby Kotick hat da sicherlich auch nicht gerade gutgetan – aus Spielersicht wohl gemerkt."

"Aber irgendwie ist aus dem einstigen Kultentwickler und seinen tollen Spielen ein umstrittener Koloss geworden, der durch seine Entscheidung „Items gegen harte Dollars“ unsympathisch wirkt."

"Aber Geld verdirbt eben jeden Charakter."

Diese Sätze enthalten meiner Meinung nach kritische Töne, was den Vorwurf der Einseitigkeit seitens Garry schwächt.

Letztendlich resümiert Garry über eine schon seit längerer Zeit eingetretenen Entwicklung (und nicht nur in der Spielebranche).
Und wie bei vielem in unserer Zivilisation: Entweder man schwimmt mit dem Strom mit oder man begehrt auf und kämpft gegen an - letzteres auf die Gefahr, dass einen die Kräfte verlassen und man gnadenlos untergeht.

Deinen Patriotismus in allen Ehren - Garry ist Unternehmer, Gamona beschäftigt Mitarbeiter. Da 99% der Leute für den hier bereit gestellten Content nicht zahlen wollen, ist man auf die Gunst Werbender angewiesen. Wo Licht ist, ist nunmal auch Schatten. Und da Meinungen/Ansichten subjektiver Natur sind, wird man niemals alle Geschmäcker treffen.

P.S.: Es steht dir natürlich frei, ein eigenes Portal zu öffnen und völlig unabhängig und unbefangen kritische Berichte über die Spieleindustrie zu verfassen. Wenn du es schaffst, Millionen Spieler hinter dir zu vereinen, kannst du vielleicht sogar etwas bewegen.
Wenn nicht - nun ja - mir kommt da gerade das Bild einer Maus in den Sinn, die gegen eine deutsche Eiche springt...
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LyasaLyasa02.08.2011 01:40
Kaspar schrieb:
Wenn man sich nur 2 Sekunden Zeit nimmt, sich die aktuelle Situation in D2 anschaut, und sich dann
Wenn man sich nur 2 Sekunden Zeit nimmt, sich die aktuelle Situation in D2 anschaut, und sich dann ein paar Gedanken macht sieht man nur Vorteile in diesem System.

Der Kampf gegen Farmbots ist an sich ein sinnloser. In keinem MMORPG wurde dieser Kampf bisher gewonnen, was waere dann in D3 erst passiert? D2 zeigt ja schon: Es gibt eine Kundenbasis fuer Itemhandel, und solange es diese gibt wird es Itemshops geben. Nun nimmt Blizzard in meinen Augen den einzig sinnigen Entschluss und akzeptiert diesen Missstand. Alles andere wuerde den Spieler an sich einschraenken. Blizzard bietet damit nun eine ofizielle Platform fuer diesen Handel, durch Gebuehren wird dieser moderat gehalten (erwartet kein 0815 Zeug da drin) und vor allem: Es schuetzt den Kunden. (Scamming, Betrug etc wird dadurch nunmal unterbunden).

Auch sehe ich extreme Vorteile fuer die Eco. Da man auch Gold verkaufen koennen wird wird sich auch entsprechend ein Gegenwert Gold=>Euro entwickeln und man wird auch so ziemlich alles in dem AH fuer ingame Gold kaufen koennen.

selbst wenn du den shop positiv siehst (mit dem immer online und battlenet acc versuchen sie ja auch chinafarmern den hahn etwas abzudrehen) bleibt immer noch die ernüchternde erkenntnis das sie das spiel an sich zerstört haben (tut mir leid aber für mich war diablo immer ein spiel in dem ich meine charaktere vorausgeplant habe das wird dank dem neuen system komplett unnötig da die runen auswechselbar sind "respec" und talentbäume so wie status punkte keinen spielraum lassen)
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GastKaspar02.08.2011 01:00
Wenn man sich nur 2 Sekunden Zeit nimmt, sich die aktuelle Situation in D2 anschaut, und sich dann ein paar Gedanken macht sieht man nur Vorteile in diesem System.

Der Kampf gegen Farmbots ist an sich ein sinnloser. In keinem MMORPG wurde dieser Kampf bisher gewonnen, was waere dann in D3 erst passiert? D2 zeigt ja schon: Es gibt eine Kundenbasis fuer Itemhandel, und solange es diese gibt wird es Itemshops geben. Nun nimmt Blizzard in meinen Augen den einzig sinnigen Entschluss und akzeptiert diesen Missstand. Alles andere wuerde den Spieler an sich einschraenken. Blizzard bietet damit nun eine ofizielle Platform fuer diesen Handel, durch Gebuehren wird dieser moderat gehalten (erwartet kein 0815 Zeug da drin) und vor allem: Es schuetzt den Kunden. (Scamming, Betrug etc wird dadurch nunmal unterbunden).

Auch sehe ich extreme Vorteile fuer die Eco. Da man auch Gold verkaufen koennen wird wird sich auch entsprechend ein Gegenwert Gold=>Euro entwickeln und man wird auch so ziemlich alles in dem AH fuer ingame Gold kaufen koennen.
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GastLilo01.08.2011 23:33
Anto Knezovic schrieb:
@Lilo:

Das mag stimmen, aber wenn du den Artikel gelesen hättest, würdest du auch wissen, dass er
@Lilo:

Das mag stimmen, aber wenn du den Artikel gelesen hättest, würdest du auch wissen, dass er das System nicht grad anbetet ;)


Ich habe den Artikel gelesen und er zeigt in bekannt einseitiger Form zu viel Verständnis für Blizzards Entscheidung. Leider ist dieses Verhalten ja (wie bereits erwähnt) seit Jahr und Tag bekannt, worunter die Glaubwürdigkeit einfach nur leidet.
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blacksun84blacksun8401.08.2011 21:46
Naaa, das ist schon ein Unterschied. Man muss ja erwähnen, dass Blizzard bei D3 noch verstärkt darauf setzt, dass z.B. Waffen den Charakter voran bringen (keine Talente, kaum vorhandene Charakterwerte). Und nun kommt dieses Auktionshaus. Da denke ich mir doch: Fokus auf Waffen + Echtgoldauktionshaus = Ganz schön offensichtlich ....
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GastKillerpekinese01.08.2011 21:41
Verhindern wird man es sowieso nicht mehr können, das alles ist schon seit langer Zeit beschlossene Sache. Einziger "Vorteil" für den Spieler ist, daß Ingame-Transaktionen sicherer werden, da Blizzard die Auktionsplattform zur Verfügung stellt. Es ist also nicht nötig, auf irgendwelchen Drittanbieterseiten persönliche Daten zu hinterlassen.

Wer das Ganze nicht nutzen möchte, muß es auch nicht. Mir persönlich ist Diablo III viel zu altmodischer "Kloppmist", daher werde ich auch kein bißchen nostalgisch. Blizzard hat den Kampf gegen die Goldseller verloren, jetzt versuchen sie, selbst ein Stück vom Kuchen zu bekommen. Moralisch nicht gerade einwandfrei, denn ich befürchte, es werden noch mehr Spieler tot vom Stuhl fallen, wie kürzlich erst geschehen. Langfristig werden westliche Spieler gegen die Chinafarmer keine Chance haben, deren Preise mitgehen zu können.

In Europa kostet der Lebensunterhalt eben mehr als in China, so können die ihre Preise diktieren, für die kein Deutscher Items farmen würde.

Blizzard ist mir nebst EA & Ubisoft einfach unsymphatisch geworden. Da gebe ich Herrn Leusch absolut recht.
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DesolaDesola01.08.2011 21:17
Die Einführung dieses Auktionshauses finde ich gar nicht mal so schlimm - ausser, dass man sich wohl mehr als bisher an Chinafarmer und Farmbots gewöhnen muss.

Virtuelle Güter werden schon seit vielen Jahren auf verschiedenen Plattformen für reales Geld gehandelt, warum also an einer Entwicklung nicht teilhaben, die durch Angebot und Nachfrage bestimmt wurde.

Davon mal ab, wer bei Amazon, iTunes, DLGamer etc. Musik, Spiele or whatever via Download bezieht, erhält auch nur digitale Nullen und Einsen ohne physischen Gegenwert - betrachten wir es doch einfach als Gegebenheit unserer Evolution.

Bleibt noch die Frage, wie hoch die Hemmschwelle für Blizzard ist, das Auktionshaus in World of Warcraft um die Funktion des RMTs zu erweitern...
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Anto KnezovicAnto Knezovic01.08.2011 21:12
@Lilo:

Das mag stimmen, aber wenn du den Artikel gelesen hättest, würdest du auch wissen, dass er das System nicht grad anbetet ;)
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GastKosch01.08.2011 20:49
Nikome schrieb:

Wir stellen uns vor, CCP würde einen solchen Itemshop einführen, indem die Spieler ebenfalls alles

Wir stellen uns vor, CCP würde einen solchen Itemshop einführen, indem die Spieler ebenfalls alles kaufen und verkaufen könnten. Was würde dann mit Eve Online passieren?


Das hat CCP bereit, man kann natürlich weiterhin nur durch ingame währung ingame Dinge kaufen. Jedoch kann man sich eben diese Ingame währung durch Euro erkaufen.
Hat es dem Spiel geschadet ? Anscheinend nicht.

Nikome schrieb:

Nur eines halte ich für absoluten Unsinn, dieses System zu verharmlosen oder verniedlichen. Denn

Nur eines halte ich für absoluten Unsinn, dieses System zu verharmlosen oder verniedlichen. Denn es ist kein Kompromiss und kein erster Schritt in eine richtige Richtung, sondern die absolute, bisher in keinem anderen Spiel jemals dagegwesene *Hardcore Variante* eines Itemshops, in dem absolut alles gekauft werden kann. Etwas absolut Beispielloses, egal ob man es mag, ignoriert, oder hasst.
Aber eines ist es mit Sicherheit nicht: Eine Kleinigkeit.


Also ich würde Hardcore eher als etwas bezeichnen womit versucht wird den grössten Reibach zu scheffeln. Blizzard will den Handel zwischen Spieler fördern, und dabei einen kleinen Teil abhaben.

Ich persönlich würde das einem Itemshop wo eine Firma quasi einfach Items druckt wie sie Lust hat und sie dann verkauft, vorziehen.

Denn beim zweiten hat die Firma einen Anreiz dass die Spieler soviel Items aus diesem Shop holen wie sie können. Beim ersten nur das die Items ihren Wert oder Spassfakktor erhalten, denn Blizzard wird vom Handel der Leute leben und nicht davon die Leute zu zwingen sich etwas "gedrucktes" kaufen zu müssen.
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GastLilo01.08.2011 20:24
Es ist seit vielen Jahren bekannt, dass Garry Leusch einer der emsigsten Verfechter von Blizzard Entertainment ist. Als ehemaliger WoW-Community Manager und jahrelanger Fansite-Webmaster muss man seine Aussagen sicherlich mit höchster Vorsicht genießen!
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xanijaxanija01.08.2011 19:26
Ozul schrieb:
Kann man, ist aber völlig anders umgesetzt als das was Blizzard hier vorhat. Man kann bei EVE mit
Kann man, ist aber völlig anders umgesetzt als das was Blizzard hier vorhat. Man kann bei EVE mit IG-Geld sogenannte PLEX kaufen


Der wichtigere Punkt dabei ist, dass man für echtes Geld IG-Währung kaufen kann, indem man PLEXe verkauft. Von diesem Geld kauft man sich dann am Markt das Zeug, das man haben will. Im Grunde nix anderes, nur über den Umweg der GTC's.
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GastOzul01.08.2011 19:21
Alph schrieb:
Gibts das in Eve online nicht schon indirekt? Mir war so als könnte man sich legal ingame Währung kaufen.


Kann man, ist aber völlig anders umgesetzt als das was Blizzard hier vorhat. Man kann bei EVE mit IG-Geld sogenannte PLEX kaufen
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GastCabbanosi01.08.2011 18:28
langsam wünsche ich mir das blizzard untergeht
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GastAlph01.08.2011 18:24
Gibts das in Eve online nicht schon indirekt? Mir war so als könnte man sich legal ingame Währung kaufen.
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NikomeNikome01.08.2011 18:16
auch Gast schrieb:

Ich werde jedenfalls gespannt verfolgen, wie sich das entwickelt.


Ich seh mal in meine Kristallkugel:

D3 wird sich gut verkaufen. Nicht so gut, wie ohne diese ganzen tollen Neuerungen (Causalisierung, Comicisierung, Chinafarmisierung, ...) aber dennoch gut. Dank des Auktionshaus wird der Umsatz von Blizzard kurzfristig aber dennoch enorm ansteigen.

Die Spielerkurve wird dafür aber noch rapider absacken, als beim 100sten WOW Klon und ein Diablo 4 wird es nie geben. Einzig ein Diablo Reboot nach 10 Jahren und ohne Bobby Kotick wäre denkbar, aber eine direkte Fortsetzung scheint mir ausgeschlossen und unlogisch.

Aber auf einige Erweiterungen, mit neuen Klassen, plus neuen Sets für alte Klassen kann man sich sicher schon mal einstellen, da diese den Handel antreiben werden. Für immer weniger Spieler und daher immer teurer, natürlich.

Ich geb keine Garantie darauf, aber ich halte es für plausibel. Wer will, kann ja einfach mal ein Gedankenexperiment machen:

Wir stellen uns vor, CCP würde einen solchen Itemshop einführen, indem die Spieler ebenfalls alles kaufen und verkaufen könnten. Was würde dann mit Eve Online passieren?
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auch Gastauch Gast01.08.2011 17:54
Anto Knezovic schrieb:
Ich sehe ein völlig anderes Problem als ihr:

Stellt euch mal vor, ihr habt schnellen Zugang zu
Ich sehe ein völlig anderes Problem als ihr:

Stellt euch mal vor, ihr habt schnellen Zugang zu allen Items. Genau das wird ja passieren, wenn es nicht nur legalisiert, sondern auch ins Spiel integriert wird, mit Items zu handeln. Will garnicht wissen, wie viele Leute da dann erst mitmischen. Das kann nämlich, im Gegensatz zu Goldsellern, jeder User machen.

Da verlieren doch die Items total an Wert bzw. das befriedigende Gefühl, belohnt worden zu sein. Und genau darauf basiert aber Diablo eigentlich.

Wie das dann mit der Motivation aussieht kann ich mir auch nicht vorstellen.

Wer meint, dass es egal ist, ob so ein Handel implementiert ist oder auf externen Seiten stattfindet:
Das stimmt so nicht. Denn das Ausmaß des Handels mit diesem Auktionshaus wird jeglichen Goldseller in den Schatten stellen. Zur Erinnerung: JEDER Spieler kann da mitmischen. Und: DIe Hemmschwelle ist nicht mehr vorhanden. Ich muss schließlich netmal mehr einen Browser öffnen, um was zu kaufen. Das geht easy ingame.


Stimmt, die Items verlieren an Wert, symbolischem und materiellen. Gab ja früher auch schon den inoffiziellen Handel (ingame aber auch gegen cash). Ich finde den symbolischen Werteverlust sogar sehr dramatisch für Blizz, denn das sammeln war doch für viele der Hauptspielgrund. Vielleicht wird das zu einer geringeren Lebensdauer von D3 führen... vielleicht.

@topic

Ich bin bei dieser Nachricht richtig zwiegespalten. Einerseits finde ich den Schritt eines Traditionsunternehmens in Richtung f2p schade, andererseits bin ich richtig darauf gespannt, wie die Spieler das neue Modell annehmen werden... falls überhaupt.

Es gibt da aber noch einen dritten Standpunkt: wenn der von Blizz wahrscheinlich bevorzugt Normalfall eintritt, dann verkauft ein Spieler einem anderen Spieler ein Item. Ich gönne es dem Verkäufer, der damit ein wenig Geld bekommt. Wenn nicht der Normalfall eintritt und ein Chinafarmer an einen Spieler verkauft, bekommt Blizz auch seine Scheibe ab und die Gewinnmarge der Farmer schrumpft (ich gönne den gerade das, weil die Arbeitsbedingungen oftmals nicht sehr rosig sind, wurde ja schon häufiger d'rüber berichtet).

Von einem vierten Unternehmerischen Standpunkt aus gesehen, ist diese Sache sogar sehr interessant. Der Spieler hat die Arbeit und Blizz verdient trotzdem. Da hat jemand seine Lehren aus den Appstoreboom gezogen!

Ich werde jedenfalls gespannt verfolgen, wie sich das entwickelt. Wie Blizzard auf die unvermeidbare Entrüstung reagiert und wie es letzten Endes im Spiel aussieht. Ich bin glücklicherweise nicht betroffen, da ich auch die Vorgänger nie wirklich im MP gespielt habe und für so eine Itemhatz auch nie die Motivation hatte.
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LyasaLyasa01.08.2011 17:51
Evangelion schrieb:

Die eigentlichen Änderungen, die dazu führen, dass ich das Spiel von meiner Must-Have-Liste

Die eigentlichen Änderungen, die dazu führen, dass ich das Spiel von meiner Must-Have-Liste gestrichen habe, ist das Abschaffen der Talentpunkte und das damit automatische erlernen aller Fähigkeiten nach und nach, sowie das automatische Zwangsverteilen von Attributpunkten beim Levelaufstieg. Da bekomme ich das leichte Gefühl, dass Blizzard die Zielgruppe für dieses Spiel auf Hirnlos und Strunzdumm anvisiert, da man dem Spieler nun nicht mehr zumutet eine eigene Skillung vorzunehmen. Am eigenen Charakter feilen, mit Skillungen experimentieren und sich dann am Ergebnis erfreuen, das war für mich ein wichtiger Teil von Diablo 2, das wurde mir genommen, also hab ich kein Interesse mehr.

das ist sowieso ein absolutes no go der grund warum ich auch kein d2 nach dem respecc patch mehr angefasst habe!

und es gibt ein patent rezept um item handel zu unterbinden!
jedes item wird an den jeweiligen charakter gebunden oder maximal in der gruppe für einen kleinen zeitraum handelbar sein.
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IceCube_SubZeroIceCube_SubZero01.08.2011 17:47
Aber dann kann zumindest auf der Spieler selber davon profitieren.

Wenn man mal ein seltenes Item findet und für ein paar Euro verkaufen kann, warum nicht?

Wenn`s jemand kauf ist er selber schuld bzw. ist es ihm halt wert.
Wenn er sich selber dadurch den Spielspaß verdirbt ist er eh selber schuld.

Gab`s doch schon bei Second Life oder Entropia Universe.

Bei der Masse an Spieler die D3 haben wird, kommt der Ingame-Gold-Shop sicherlich auch nicht zu kurz.
Gold wird man doch auch ständig brauchen.
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Anto KnezovicAnto Knezovic01.08.2011 17:41
Ich will D3 eh nicht wirklich spielen, mir ist nur der Gedanke gekommen.

Und es macht sicher Spaß, wenn man ein Item kriegt, das alle andern schon seit Ewigkeiten haben, weil sie es gekauft haben.
Das ist ein Onlinespiel, da funktioniert nichts ohne Bezug zur Community.
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P0sP0s01.08.2011 17:38
Anto Knezovic schrieb:

Da verlieren doch die Items total an Wert bzw. das befriedigende Gefühl, belohnt worden zu sein.

Da verlieren doch die Items total an Wert bzw. das befriedigende Gefühl, belohnt worden zu sein. Und genau darauf basiert aber Diablo eigentlich.

Wie das dann mit der Motivation aussieht kann ich mir auch nicht vorstellen.


Wenn Du Angst hast, Deine Motivation könnte flöten gehen... dann kauf halt keine Items.
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blacksun84blacksun8401.08.2011 17:29
Zum Glück spiele ich Diablo 3 eh maximal 3-4 mal in mehreren Jahren durch. Sonst würde mir so ein System wohl die Lust am Spiel vergraulen.

Wobei ich dann ja vllt. gefundene Items teuer für echtes Geld verkaufen kann. "Heilige Sandalen des Tyrael? Brauch ich die letzten drei Level nicht mehr, aber vielleicht zahlt der Obernerd dahinten eine Riesenmenge Geld." :D

Und wie immer stört mich das auch nicht, weil Computerspiele für mich nicht lebenswichtig sind. Irgendwann wollen alle Publisher 5 €uro fürs Anwerfen eines Spiels? Toll, beschäftige ich mich mehr mit Anime oder Büchern bzw. zocke meine Emudateien durch. Mein Gott, die brauchen mich, nicht ich sie.
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Anto KnezovicAnto Knezovic01.08.2011 17:18
Ich sehe ein völlig anderes Problem als ihr:

Stellt euch mal vor, ihr habt schnellen Zugang zu allen Items. Genau das wird ja passieren, wenn es nicht nur legalisiert, sondern auch ins Spiel integriert wird, mit Items zu handeln. Will garnicht wissen, wie viele Leute da dann erst mitmischen. Das kann nämlich, im Gegensatz zu Goldsellern, jeder User machen.

Da verlieren doch die Items total an Wert bzw. das befriedigende Gefühl, belohnt worden zu sein. Und genau darauf basiert aber Diablo eigentlich.

Wie das dann mit der Motivation aussieht kann ich mir auch nicht vorstellen.

Wer meint, dass es egal ist, ob so ein Handel implementiert ist oder auf externen Seiten stattfindet:
Das stimmt so nicht. Denn das Ausmaß des Handels mit diesem Auktionshaus wird jeglichen Goldseller in den Schatten stellen. Zur Erinnerung: JEDER Spieler kann da mitmischen. Und: DIe Hemmschwelle ist nicht mehr vorhanden. Ich muss schließlich netmal mehr einen Browser öffnen, um was zu kaufen. Das geht easy ingame.
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NikomeNikome01.08.2011 16:47
Wer das Spiel nur im Story Modus spielt, wird wenig betroffen sein, aber die sind auch nicht das Zielpublikum, das Blizzard hier ins Ziel gefasst hat. Dagegen wird der eine oder andere Freund, der im Coop Modus spielt, schonmal schwach werden. Ich sehe hier Neid und Missgunst am Horizont, diese Auffassung muss man aber nicht teilen.

Nur eines halte ich für absoluten Unsinn, dieses System zu verharmlosen oder verniedlichen. Denn es ist kein Kompromiss und kein erster Schritt in eine richtige Richtung, sondern die absolute, bisher in keinem anderen Spiel jemals dagegwesene *Hardcore Variante* eines Itemshops, in dem absolut alles gekauft werden kann. Etwas absolut Beispielloses, egal ob man es mag, ignoriert, oder hasst.
Aber eines ist es mit Sicherheit nicht: Eine Kleinigkeit.
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GastR0bs0N01.08.2011 16:22
"Und wer weiß, ob man nicht selber doch mal zehn Euro für das Item springen lässt, das man seit Monaten sucht…"

Genau so schauts aus, man sucht seit Monaten das letzte Setteil und irgendwann gibt man entnerft auf und zahlt halt 3 -5 € dafür. So schlimm finde ich das garnicht :D
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EvangelionEvangelion01.08.2011 15:56
Ich für meinen Geschmack sehe das Echtgeld-Auktionshaus nicht so sehr als Diablo 3 Killer an. Da ich eh nur im Singleplayer bzw. im Coop mit Freunden spielen werde, kann mir herzlich egal sein wer welches Item für wieviel Euro kauft, von meinem Freundeskreis wird jedenfalls keiner dabei sein.

Klar, für die Leute die vermehrt mit fremden Leuten spielen und auch PvP nutzen wollen ist das mies, aber man muss bedenken: in Diablo 2 war es auch der Fall, dass Leute Items für echtes Geld gehandelt haben, nur hats da noch keiner zugegeben, weils verboten war.

Die eigentlichen Änderungen, die dazu führen, dass ich das Spiel von meiner Must-Have-Liste gestrichen habe, ist das Abschaffen der Talentpunkte und das damit automatische erlernen aller Fähigkeiten nach und nach, sowie das automatische Zwangsverteilen von Attributpunkten beim Levelaufstieg. Da bekomme ich das leichte Gefühl, dass Blizzard die Zielgruppe für dieses Spiel auf Hirnlos und Strunzdumm anvisiert, da man dem Spieler nun nicht mehr zumutet eine eigene Skillung vorzunehmen. Am eigenen Charakter feilen, mit Skillungen experimentieren und sich dann am Ergebnis erfreuen, das war für mich ein wichtiger Teil von Diablo 2, das wurde mir genommen, also hab ich kein Interesse mehr.

Im Grunde ist das neue Auktionshaus die Legalisierung eines bereits lange bekannten Phänomens, deshalb für mich auch nicht die schlimmste Änderung in Diablo 3 auf meiner Liste.
Zuletzt editiert am 01.08.2011 18:01
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GastKosch01.08.2011 15:53
Nikome schrieb:


Wenn es für WOW vielleicht 5000 Chinafarmer, 30 Botschreiber und pro Monat etwa 10 Pishing


Wenn es für WOW vielleicht 5000 Chinafarmer, 30 Botschreiber und pro Monat etwa 10 Pishing Versuche gibt, dann wird diese Zahl sich für D3 mindestens verzehnfachen, im gleichen Maße wie sich auch derm Umsatz nach oben bewegen wird. In D2 waren Itemhändler einigen ein Dorn im Auge? Dann wird D3 einen draufsetzen und man wird sich wie ein Kaktus fühlen...


Ich würde das nicht unterstreichen. Jeder Farmer wird in D3 im vergleich zu anderen Spielen mit Leuten konkurrieren die einfach aus Spass spielen und damit weniger Geld machen als in Wow zum Beispiel. Man darf nicht vergessn, es geht hier nicht um die Entscheidung ob man den Handel ermöglicht oder nicht, sondern wie dies geschicht. Denn der Handel wird kommen egal ob man will oder nicht.
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NikomeNikome01.08.2011 15:46
xanija schrieb:
Auch der Rest Deiner Schlussfolgerungen ist ziemlich merkwürdig und teilweise an den Haaren herbeigezogen.


Wenn du das glauben möchtest, ist dir das frei überlassen. Wenn dus nicht beweisen willst, aber auch nicht mehr als deine Meinung.

Ich jedenfalls sehe eher die Schlussfolgerungen einiger anderer hier als an den Haaren herbeigezogen an. Dieses System ist keine Verbrüderung mit dem Feind und erst recht auch kein Sieg über ihn, sondern die absolute einseitige Kapitulation mit katasrophalen Folgen.

Wenn es für WOW vielleicht 5000 Chinafarmer, 30 Botschreiber und pro Monat etwa 10 Pishing Versuche gibt, dann wird diese Zahl sich für D3 mindestens verzehnfachen, im gleichen Maße wie sich auch derm Umsatz nach oben bewegen wird. In D2 waren Itemhändler einigen ein Dorn im Auge? Dann wird D3 einen draufsetzen und man wird sich wie ein Kaktus fühlen...
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GastKosch01.08.2011 15:44
Nikome schrieb:

Itemselling wird sehr sehr Wenige wirklich langfristig glücklich machen. Die meisten werden

Itemselling wird sehr sehr Wenige wirklich langfristig glücklich machen. Die meisten werden unglücklich sein. Dies gilt sowohl für die Nutzer, als auch die Verweigerer dieses Dienstes.


Und wenn man nicht die Wahl hat es abzuschaffen , was sollte man dann tun ? Es im Internet über hunderte von Seiten spriesen lassen, auktionsseiten anreize geben das sie so etwas unterstützen, weil die auch noch was vom kuchen wollen ?

Es ist doch keine frage ob man es als firma für ein Spiel nicht will oder nicht will, denn seit dem Start von WOW ist es doch deutlich geworden das in keinem einigermassen erfolgreichen Spiel das goldselling und Itemselling wirklich eingedämmt werden könnte.

Ich bin vielleicht ein grosser Optimist aber im Normalfall gibt es immer einen Weg ein System so zu ändern dass man die Probleme davon reduzieren kann. Und die Kontrolle darüber zu haben ist doch schon ein Anfang.
Klar hat Itemselling bisher keinen glücklich gemacht und Spielen geschadet, aber das liegt doch auch daran das die Spieleentwickler sich damit nicht auseinandergesetzt haben sondern es einfach verboten und verdrängt haben (und es dann sowieso auf andere unkontrollierte Weise dazu kam)

Man kann die Einführung dieser Idee, vielleicht auf neue Ideen kommen beide Spielergruppen zufriedenzustellen ohne dass dabei ein Schaden entsteht.

Wenn es Alternativen gibt zu der jetzigen Idee ist das auch ok, aber es gibt bisher keine umsetzbare Alternative, das ist doch nicht das erste Onlinegame nach den ganzen Jahren müsste man doch langsam merken das es so wie bisher einfach nicht funktioniert und man sich einfach etwas einredet indem man es blind verbietet und sich nicht weiter darum kümmert.
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01
xanijaxanija01.08.2011 15:29
Der Verweigerer will kein extra Geld ausgeben und legt dafür seinen Eifer in die Waagschale. Da
Der Verweigerer will kein extra Geld ausgeben und legt dafür seinen Eifer in die Waagschale. Da Blizzard aber den Markt über Dropraten anpassen muss um zu verdienen und hier natürlich die Bots und Chinafarmer die Zahlen machen, hat er keine realistische Chance, oben mitzumischen und das wird ihm aufs Gemüt drücken.


Es gibt auch Spieler, die nicht nur wegen eines unsinnigen Wettbewerbgedankens spielen, sondern weil sie Spaß am Spiel selbst haben. Denen ist "oben mitmischen" sowas von egal. Gerade bei einem Spiel wie Diablo, bei dem man hauptsächlich gegen das Spiel selbst spielt.

Dropraten anpassen? Die waren doch eh schon schlecht genug, dass die Ungeduldigen shoppen gegangen sind.

Auch der Rest Deiner Schlussfolgerungen ist ziemlich merkwürdig und teilweise an den Haaren herbeigezogen.
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NikomeNikome01.08.2011 15:19
Ich möchte dies nicht als persönlichen Angriff auf Herrn Lesch verstanden wissen, aber ich halte seine Darstellung der Dinge für entweder triefend vor Opportunismus, oder Schlimmeres...

Item und Goldseller ruinieren den Spaß in allen Spielen. Sie zerstören den Wirtschaftskreislauf in Sandboxen und das PVP in Themenparks und neu auch bei D3 (und nein, es wird sicher keine getrennten Kategorien geben. Es wäre wirtschaftlicher Unsinn und würde wieder Ebay und 3rd Party in die Hönde spielen). Der Spaß geht dabei flöten, egal welche Wahl man trifft:

Der Angeber kann es sich leisten und kauft high end Equip von der Firma HappyBot (100%ige Tochter von ChinaBot, wiederrum 100%ge Tochter der Stiftung mit dem unauffälligen Namen Save the children, die wiederrum eine 100%ige Tochter von Blizzard ist, über 10 Ecken versteht sich). Er hat im Spiel aber keine Aufgabe mehr und zudem ist das Phänomen der Kaufreue besonders bei virtuellen eigentlich nicht existenten Objekten besonders groß. Je mehr er kauft, desto unglückicher wird er damit werden und desto mehr wiederrum kauft er. Es gibt natürlich Ausnahmen, aber das ist das übliche f2p Prozedere, zumindest solange man es sich leisten kann.

Der Verweigerer will kein extra Geld ausgeben und legt dafür seinen Eifer in die Waagschale. Da Blizzard aber den Markt über Dropraten anpassen muss um zu verdienen und hier natürlich die Bots und Chinafarmer die Zahlen machen, hat er keine realistische Chance, oben mitzumischen und das wird ihm aufs Gemüt drücken. Auch im PvP wird er keine Freude finden. Ihn plagt das Gefühl ständig gegen verschwenderische Arbeitslose und Kinder mit zu viel Taschengeld den kürzeren zu ziehen.

Dazu kommt, dass fast jeder gezwungen wird, sich quasi auf 1 Hauptcharakter zu versteifen und andere Klassen links liegen zu lassen. Denn er braucht das Geld vom Verkauf der Gegenstände für andere Klassen für das aufrüsten der eigenen. Das führen aller Klassen wird nur noch etwas für absolute Hardcore Spieler bzw. echte Geldverschwender. Die Abwechslung die zu einem solchen Spiel gehört, wird einem durch ihre Unwirtschaftlichkeit verdorben. Ein nahezu geisteskranker Schachzug von Big Bobby.

Also tut mir leid Herr Leusch, aber bei solchen Argumente wie "Kein spieler muss das Itemselling nutzen", kommt bei mir zumindest die Galle hoch. Das war nie, ist nie und wird nie wahr sein.

Diablo 3 wird damit vielleicht kein noGo, aber die Lebensdauer eines D2 wird es um Längen nicht erreichen. Es ist einfach ein absoluter Trugschluss zu glauben, dass Spieler Gold/Itemselling wollen. Und zudem, wie sagte schon "Gott" bei Bruce Allmächtig? "Seit wann wissen die Menschen, was sie wirklich wollen?"

Itemselling wird sehr sehr Wenige wirklich langfristig glücklich machen. Die meisten werden unglücklich sein. Dies gilt sowohl für die Nutzer, als auch die Verweigerer dieses Dienstes.
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GastRichard01.08.2011 14:59
Jan-Christian Frühmark schrieb:
Ich hoffe bloß, dass sie die PvP Server so einstellen, dass dort unterschieden wird zwischen Leuten,
Ich hoffe bloß, dass sie die PvP Server so einstellen, dass dort unterschieden wird zwischen Leuten, die sich ihr Equip erspielt haben und solchen, die dafür Geld zahlten. Ansonsten sehe ich da ein potentielles Ungleichgewicht. Ich würde ungern gegen jemanden spielen, der sich stumpf die Uber-Rüstung und das Imba-Schwert gekauft hat und ich einfach kein Drop-Glück hatte...

Naja, wir werden's sehen. Gekauft wird das Spiel so oder so.


Wie willst du bitte sehen, ob ein Spieler seine Epics erspielt oder von Ebay hat?
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GastHaralin01.08.2011 14:45
Gut das regelt das Rechtliche, aber Spielsucht in Kombination mit Geldverdienen ist mit das härteste was man machen kann.
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SebastianJägerSebastianJäger01.08.2011 14:42
Haralin schrieb:

Mal davon abgesehen, geht das in Deutschland überhaupt? Man ist doch erst mit 14 beschränkt geschäftsfähig?


Diablo 3 ist ja auch nicht ab 12 Jahren freigegeben.
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GastHaralin01.08.2011 14:37
Ich sehe jetzt schon Kinder unsere Jugend nur noch vor dem PC sitzen mit dieser Maßnahme wird die Jugend noch mehr vor dem PC sitzen um Geld zu machen. Ein hoch auf Blizzard!

Mal davon abgesehen, geht das in Deutschland überhaupt? Man ist doch erst mit 14 beschränkt geschäftsfähig?
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SupermissySupermissy01.08.2011 14:11
Ich bin mit meinen Vorrednern und auch mit Garry einer Meinung, dass ich den Sinn hinter der Maßnahme verstehen kann und dass sich dieser auch nicht darauf beschränkt Geld zu verdienen (das natürlich auch) sondern den durch Goldsellerei angerichteten Schaden zu minimieren (insbesondere den sich aus der reinen Illegalität der Handlungen ergebenden Sicherungs- und Kontrollaufwand, der bisher immer für die Füße war).

Aber neben den Bedenken, ob das Erfolge zeitigen wird oder ob in das Auktionshaus nicht auch die Goldsellerfirmen ihren Weg finden oder vielleicht den Köder auch ignorieren und bei ihren eigenen Seiten bleiben (denn da müssen sie Blizzard ja nichts abgeben), muß man sich halt auch fragen, ob mit der guten Absicht das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet wird.

Denn der Anreiz, gegen Ingamewährung zu handeln, dürfte gegen Null reichen, wenn man Geld damit verdienen kann. Und das halte ich für einen Fehlanreiz, der dazu führen könnte, dass eine stabile Economy nicht entsteht. Das könnte auch soweit gehen, dass in Foren wieder Item gegen Item gehandelt wird, wenn das Ingamegold wertlos und das Ingame-AH leer ist.

Wohlgemerkt "könnte", denn eine Chance geben soll man Sachen ja doch, ehe man sie schlechtredet. Doomsayer haben nicht immer Recht, sie haben im Grunde sogar eher selten Recht. Deshalb sollten wir es mit Bedenkenträgerei hier auch nicht allzu wild treiben.
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LyasaLyasa01.08.2011 14:07
Jan-Christian Frühmark schrieb:
Ich hoffe bloß, dass sie die PvP Server so einstellen, dass dort unterschieden wird zwischen Leuten,
Ich hoffe bloß, dass sie die PvP Server so einstellen, dass dort unterschieden wird zwischen Leuten, die sich ihr Equip erspielt haben und solchen, die dafür Geld zahlten. Ansonsten sehe ich da ein potentielles Ungleichgewicht. Ich würde ungern gegen jemanden spielen, der sich stumpf die Uber-Rüstung und das Imba-Schwert gekauft hat und ich einfach kein Drop-Glück hatte...

Naja, wir werden's sehen. Gekauft wird das Spiel so oder so.

naja zur not werde ich mich halt wieder fern vom online modus halten (ausser wenn man mit freunden praktisch im pseudo lan modus spielt) und mich auf den einzelspieler bzw lan konzentrieren (falls es sowas wie lan noch gibt)
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Jan-Christian FrühmarkJan-Christian Frühmark01.08.2011 14:04
Ich hoffe bloß, dass sie die PvP Server so einstellen, dass dort unterschieden wird zwischen Leuten, die sich ihr Equip erspielt haben und solchen, die dafür Geld zahlten. Ansonsten sehe ich da ein potentielles Ungleichgewicht. Ich würde ungern gegen jemanden spielen, der sich stumpf die Uber-Rüstung und das Imba-Schwert gekauft hat und ich einfach kein Drop-Glück hatte...

Naja, wir werden's sehen. Gekauft wird das Spiel so oder so.
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VoodjinVoodjin01.08.2011 14:01
Ein Mann wird nach dem Release auf jeden Fall seinen Spaß mit Diablo 3 haben. h4.abload.de/.../01rrrz.jpg
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SebastianJägerSebastianJäger01.08.2011 13:41
Hauptsache Diablo 3 kommt bald.
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03
nobbienobbie01.08.2011 13:30
Wie heisst es doch so schön: "Keep your friends close, but your enemies even closer". Blizzard macht's genau richtig, dass sie diejenigen die einst ihr Diablo II kaputt gemacht haben, "ins Boot holen" und ganz genau beobachtet. Die Entwickler werden ganz sicher noch das eine oder andere Ass im Ärmel haben, um Diablo III samt Ökonomie lange Zeit hackfrei und stabil zu halten.

Wo kann man die CE bestellen? ^^
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GarryGarry01.08.2011 13:24
Dieser Kommentar gibt eine persönliche und subjektive Meinung wieder, und will keinesfalls alle Aspekte beleuchten. Selbstverständlich kann und soll es mehrere Meinungen zu dieser Thematik geben.
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milkdrinkmilkdrink01.08.2011 13:24
Mal schauen wie sich das Ganze entwickelt. Ich freu mich dennoch auf Diablo 3. Allein bei dem PvP Gameplay www.youtube.com/watch läuft mir das Wasser im Munde zusammen. Sieht einfach spaßig aus.
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GastKosch01.08.2011 13:22
Ich finde diesen Kommentar etwas einseitig, natürlich will Blizzard Geld damit verdienen.

Aber kann man sich nicht auch andere Intentionen ansehen ? Welche Online Spiele in der heutigen Zeit haben nicht Schwierigkeiten Item und Gold Selling zu kontrollieren ? Ich kenn keines welches die Probleme auf eine sinnvolle Art und Weise angegangen ist. Eine Armee von Mitarbeitern anzustellen um mit diesen bei jedem einzelnen Spieler erraten zu müssen ob er nun einem anderen Spieler gerade etwas geschenkt hat oder es ein externer Goldverkäufer ist. ist sicher keine lösung, genausowenig wie das account bannen auf Verdacht.

Blizzard selbst hat in WoW gezeigt das sie die Problematik gerne mit Verboten und einem Apell an die Spieler lösen wollen. Trotz allem hat es nicht funktioniert.

Was ist also passiert ? Spieler die Gold/Items für Euro kaufen wollten oder verkauft haben wurden quasi kriminalisiert. Das ist an sich ja auch richtig, wer etwas verbotenes macht sollte dafür auch bestraft werden. Nur was ist die Folge einer solchen Kriminalisierung ? Jeder der sich so fühlt kennt keine Grenzen mehr, wenn er sowieso schon dafür bestraft werden kann muss er sich auch an weitere Regeln nicht halten. Somit ist es zum botten oder nutzen von illegalen programmen nicht weit.

Blizzard baut jetzt von Anfang an die unausweichliche und nicht wirklich kontrollierbaren externen Käufe und Verkäufer ins Spiel ein, entkriminalisiert die Spieler welche es sowieso getan hätten. Damit kann Blizzard die viel angesprochenen Probleme bei diesen Dingen viel besser in den Griff bekommen, das Spiel kann darauf ausgelegt werden und mögliche Probleme die dadurch entstehen besser eingedämmt werden.

Für Spieler die damit nichts zu tun haben wollen bleibt alles wie es ist, es gab gold und itemhandel und es wird ihn geben nur baut man keine Lügenfassade auf das man es in den Griff bekommen kann :)

Es ist schade das der Artikel diese Seite kaum betrachtet. Endlich wird eine Lösung gefunden die funktioniert, es ist keine Lösung wie sie sich die meisten wünschen, aber es ist besser als immer zu behaupten man kontrolliere das ganze Spiele und bannt jeden goldseller und leute die solches Gold kaufen.

Die meisten die dem ganzen kritisch gegenüber stehen werden sowieso merken das alles halb so wild ist, die preise für die items werden nicht ansatzweise so hoch sein wie bei externen seiten, denn bei diesen hat man für das entdeckungsrisiko immense summen draufgezahlt. Genausowenig wie die gebühr die blizzard einbehält. Das haben sie nicht nötig, nicht einmal wenn sie damit gewinn machen wollen.

Natürlich bleibt in bitterer Nachgeschmack, das ist immer so bei neuen Idee und vor allem bei einem Kompromiss, der dann aber auch wirklich funktioniert und nicht nur toll aussieht.
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GastKold01.08.2011 13:20
Urgs schrieb:
Schade... Damit ist es beschlossene Sache, dass ich mir Diablo 3 nicht kaufen werde.

Selber Schuld!

Ich freu mich drauf...
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CaromonCaromon01.08.2011 13:18
bei Diablo 2 wurden doch auch schon Gegenstände gegen echtes Geld gehandelt... nur eben über ebay... für den gemeinen Spieler ändert sich doch also nichts, oder?
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01
GastUrgs01.08.2011 13:12
Schade... Damit ist es beschlossene Sache, dass ich mir Diablo 3 nicht kaufen werde.
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