Vor wenigen Tagen sorgte ein Kommentar von Game Director Jay Wilson für großes Aufsehen, als er mit "Fuck that loser!" auf ein Interview mit David Brevik reagierte (wir berichteten), dem Mitgründer von Blizzard North und ehemaligen Lead Designer von Diablo 2. Dort hatte Brevik Kritik an Diablo 3 bzw. am Entwicklungsteam geäußert.

Diablo 3 - Jay Wilson entschuldigt sich für 'f*ck that loser' und nimmt Stellung zu Kritiken am Spiel

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Jay Wilson entschuldigte sich öffentlich für seine Worte, nachdem der Druck von Seiten der Spieler (und offenbar auch Blizzard) immer größer wurde.
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Nun entschuldigte sich Jay Wilson offiziell im Battle.net-Forum. Er bestätigte, dass die Kommentare nie für die Öffentlichkeit gedacht waren und man davon ausging, dass sie nur intern zu sehen sind.

Wilson sei mit den ausfallenden Worten seinen Ansprüchen nicht gerecht geworden, zumal Brevik mit mehr Respekt behandelt werden sollte. Er versucht zu erklären, dass er verärgert über diese Kritik gewesen sei und sich schützend vor sein Team stellen wollte. Die Leute können über Wilson sagen, was sie wollen, doch wenn die Leidenschaft und Hingabe des Teams in Frage gestellt werden, so gehe das dann doch etwas tiefer.

Brevik sei großartig und er respektiere auch dessen Philosophie, allerdings habe das Team rund um Diablo 3 seine eigene Vision für dieses Spiel gehabt und schließlich umgesetzt. Zudem betont Wilson, dass einige wichtige Leute des D3-Teams auch schon bei Blizzard North arbeiteten und Brevik mit seiner Aussage deren Beiträge im Grunde herabsetzte, was bei Wilson dann ebenfalls für Magenschmerzen sorgte. Letztendlich wünscht sich Wilson aber, dass er professioneller reagiert hätte.

Weiterhin geht Wilson in seinem Post auf den aktuellen Stand von Diablo 3 ein und gibt zu, dass es an Abwechslung mangele. Mit dem erst kürzlich vorgestellten Paragon-System habe man aber einen ersten Schritt gemacht, um dem Ganzen eine gewisse Basis zu geben. Man habe keine Standardlösung für das Problem, aber man könne jeden Aspekt verbessern. Der nächste Patch soll daher auch mehr als nur das PvP-System enthalten - Details aber will er noch nicht verraten.

Darüber hinaus will man den Spielern künftig mehr Optionen geben, um Diablo 3 bezüglich des Schwierigkeitsgrades und der Herausforderungen besser an seine Bedürfnisse anpassen zu können. Zudem räumt er ein, dass das Aktionshaus eine echte Herausforderung sei, durch das die natürliche Geschwindikeit des Item-Drops negativ beeinflusst werde. Auch darum will man sich künftig kümmern.

Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.