1996 setzte Blizzard Entertainment mit Diablo einen absoluten Meilenstein der Spielgeschichte. Jetzt, 15 Jahre später, fiebern Fans und Neueinsteiger gleichermaßen dem dritten Teil entgegen. Was alles neu wird und worauf man sich bereits jetzt freuen kann, verriet uns Jay Wilson auf der Gamescom 2011 in Köln.
Diablo 3 - Gamescom Interview mit Jay Wilson zu Diablo 368 weitere Videos
gamona: Jay, meine erste Frage und die muss ich natürlich stellen, dreht sich um die Diablo 3 Beta. Wie weit seid ihr? Wann kann man die Beta erwarten?
Wilson: Wir zielen immer noch auf das dritte Quartal. Wir sind also schon ziemlich weit, da das dritte Quartal ja im September endet. Wir hoffen, dass wir die Beta schon sehr bald rausbringen können. Aber wir haben noch kein offizielles Datum.
gamona: Wird es diesmal eine geschlossene oder eine Open Beta?
Wilson: Es ist eine geschlossene Beta. Es wird keine Open geben. Aber wir werden eine Menge Keys rausgeben. Anfangs werden wir einen faire Anzahl verteilen und im Verlauf der Beta sicherlich immer wieder welche verschicken.
Jay Wilson, Game Director von Diablo 3Wilson: Die meisten Features sind nicht auf Casual oder Harcore-Spieler ausgelegt. Sie sind meistens darauf ausgelegt, dass sie Spaß machen. In Diablo 2 war der Rucksack sehr oft voll, man hat sich in die Stadt teleportiert, Sachen verkauft, hat einige Dinge in die Truhe gelegt, ist wieder zurück gekommen und hat weiter gekämpft. Das war ein sich sehr oft wiederholender Ablauf.
Es war nicht der Kern, von dem, was der Spieler wirklich machen wollte. Wir haben keinen Grund gesehen, den Spieler wieder all das tun zu lassen. Wir zogen es vor, in die Stadt zurückzukommen, den Kampf zu unterbrechen und den Aufenthalt in der Stadt sinnvoller zu gestalten. Man gibt eine Quest ab, man wertet einen Gegenstand auf. Die Stadt ist nun mehr als nur „Mein Rucksack ist voll!“
Wilson: Unser Ziel mit dem Auktionshaus ist ein komplett freier Markt. Wir werden die Gegenstandspreise nicht limitieren oder so etwas. Wenn ein Gegenstand für eine Menge Geld weg geht und die Leute den Preis zahlen wollen, bleibt das ihnen überlassen.
Wir hätten keinen Nutzen von irgendwelchen Modifikationen in diesen Transaktionen. Zum Beispiel: Wenn ein Item für einen hohen Preis weg geht, dann kriegen wir keine Prozente oder sowas. Wir nehmen eine feste Gebühr.
Es ist uns egal für wie viel ein Gegenstand verkauft wird. Wenn der Markt entscheidet, dass es keine Item-Verkäufe gibt, ist das in Ordnung. Es ist eine Frage von Angebot und Nachfrage. Was die Spieler ausgeben wollen und was sie dafür bekommen.
Heiß ersehnt: Diablo 3Wilson: Spieler machen das schon in Diablo. Es existiert bereits ein gesunder Markt an Drittanbietern in Diablo 2. Die Leute kaufen Items für echtes Geld und handelt mit echtem Geld. Wir wissen das. Und wir geben nun den Spielern etwas, das sie immer haben wollten in einer Umgebung, in der wir garantieren können, dass es sicher ist und dass sie eine gute Erfahrung damit haben werden.
gamona: Lass uns mal über die Entscheidung reden, die Skillpoints aus dem Spiel zu nehmen. Ich weiß nicht, vielleicht ist das auch falsch. Aber denkt ihr derzeit darüber nach, die Waffenverbesserungen mittels Runen auch rauszunehmen? Ist das wahr?
Wilson: Auf der Waffenseite haben wir nichts aus dem Spiel genommen. Man kann Runen benutzen, um Waffen zu verbessern. Redest du über das D2-Feature mit den Runen?
gamona: Nein, ich meine die sieben unterschiedlichen Farben, die die Runensteine haben können.
Wilson: Fünf.
gamona: Ok, es gibt fünf Farben. Das wird bleiben, oder?
Das Auktionshaus ist neu, so wie viele andere Dinge in Diablo 3Wilson: Ja. Die Runen gehen nirgendwo hin. Die sind gut so, wie sie sind. Wir spielen damit herum, aber nur mit Details. Wir nehmen da nichts raus. Und auch nichts bei den Waffen. Wir haben die Skillpoints rausgenommen. Und was genau war jetzt deine Frage dazu?
gamona: Naja, ihr habt die Skillpoints rausgenommen. Und da gab's ja, ich möchte nicht sagen „Flamewars“...
Wilson: Doch, das würde ich schon sagen, dass es da eine große Kontroverse gab. Und ich glaube: Die Sache ist die, dass es ziemlich lustig ist. Auf der einen Seite nehmen wir die Skillpoints aus dem Spiel und die Leute sagen: „Das ist aber doch so ein wichtiger Punkt für eine Individualisierung!“ Wir sagen: „Nicht wirklich. Es ist ein leichtes Anwachsen der Stärke.“.
Ich weiß, dass es Leute gibt, die das wirklich mögen. Wir haben herausgefunden, dass mehr Leute das nicht so sehen. Leute, die nicht wissen, wie man die Punkte am besten investiert. Das führt zu einer Menge Probleme. Am Ende hat man nur einige wenige Skills, die man hochgelevelt hat.




























nein. sieh dir mal das video an; es wurden einfach alle fragen rausgenommen, die nicht von gamona gestellt wurden. so sieht es aus, als würde der wilson auf fragen antworten, die nie gestellt wurden! x3
Ehm Endet das dritte Quartal nicht mit dem September?
Ansonsten nettes Interview und ich freue mich wie ein Schnitzel auf Diablo 3!