Jay Wilson, einer der Köpfe hinter Diablo 3, wird das Diablo-Team in der kommenden Woche verlassen. Anders als bei Senior Producer Steve Parker, der wegen Unstimmigkeiten im letzten Jahr das Team verließ, wird Wilson bei Blizzard bleiben und sich anderen Dingen bzw. Projekten widmen.
Um was sich Jay Wilson künftig kümmern wird, ist noch nicht bekannt.Wer nun an Wilsons Platz rückt, bleibt im Moment noch unklar, eine Möglichkeit wäre aber beispielsweise Wyatt Cheng. Nicht weniger unklar bleibt, ob Wilson diese Entscheidung selbst getroffen hat oder ihn jemand anderes diese abnahm. Nach den ganzen Kritiken an Diablo 3, nicht zuletzt auch wegen der Facebook-Panne, dürfte der Druck am Ende aber gewaltig gewesen sein.
Jay Wilson veröffentlichte einen Abschiedspost, den ihr auf unserer Diablo-Fanseite Diii.de nachlesen könnt.
So schreibt er unter anderem, dass er einen Punkt erreicht habe, an dem er sich in kreativer Hinsicht darauf freue, an etwas Neuem zu arbeiten. Leicht gefallen sei ihm dieser Schritt jedoch nicht.
Dabei versichert er, dass sein Weggang keine negativen Auswirkungen auf die anhaltende Unterstützung für Diablo 3 haben wird, schließlich wurde das Spiel nicht von einem einzigen Menschen entwickelt, sondern von einem ganzen Team mit Herzblut. Man habe noch viele Pläne mit dem Action-RPG, und diese wolle man nach wie vor verfolgen. Solange noch kein neuer Game Director gefunden ist, wolle er dem Team während der Übergangsphase zur Seite stehen.
"Ich weiß, dass einige von euch der Meinung sind, wir hätten unser Versprechen, das Spiel zu veröffentlichen „wenn es fertig ist“, nicht eingehalten. Wir sind nicht perfekt. Wir versuchen immer, die besten Entscheidungen zu treffen – basierend auf allen Informationen und allem Wissen, das wir zu einem gegebenen Zeitpunkt haben. Das bedeutet nicht, dass wir immer richtig liegen. Wenn uns ein Fehler unterläuft, dann denke ich, dass wir uns außerordentlich bemühen, ihn zu berichtigen", heißt es weiter.
Laut Wilson könne man sich bei Blizzard immer darauf verlassen, dass man zu den eigenen Spielen stehe und alles unternehmen werde, um diese im Laufe der Zeit zu verbessern. Feedback und die Ideen der Community wurden erhört und einiges davon wurde auch umgesetzt. Was das zum Beispiel war, lest ihr in dem nochmals weiter unten verlinkten Abschiedsbrief bzw. auf Diii.de.
























Klingt fast wie eine Drohung -.-
diablo3.gamona.de/.../diablo-3-rob-pardo-uber-jay-wilsons-abschied
Also um ehrlich zu sein hätte er meiner Ansicht nach direkt entlassen werden müssen Jay Wilson hat nichts zu dem Erfolg von D3 beigetragen. Diablo 3 war nur erfolgreich weil Diablo 2 und Lord of Destruction es waren. Jede Entscheidung die er getroffen hat, hat dem Spiel geschadet IMHO.
Mal gucken in welches Spiel er als nächstes ein RMAH integriert. Bestimmt Titan.
FTL! :>
jup
Spielt D3 mal hardcore-selffound, das macht wirklich Spaß. Kann es nur jedem empfehlen der D3 schon abgesagt hat.
Hatte auch echt lange eine Pause und habe so wieder Spaß an dem Spiel gefunden.
teilweise richtig. leider hört man kaum noch etwas von der fraktion spieler, die gerne d3 zocken würde, aber aufgrund dieser einschränkung nicht in den genuss kommt.
vermutlich hält sich deren interesse nach all der kritik etc. mittlerweile in grenzen.
aber wegen dem AH gibts Onlinezwang
ich hab d3 bislang nur alleine gespielt und das egah nicht angefasst. war kein problem.
You call down the shit storm......now deal with it
hu?
wie das können alle lesen?
das war so aber nicht gedacht :d
Und dementsprechend leise hätte man sein müssen und nicht voreilig den Titel über den grünen Klee loben :)
Ach, wir alle machen mal Fehler.
nobbie über Diablo 3 drei Wochen nach Release:
"Trotz seiner Einfachheit hat Diablo mit Version 3 meiner Meinung nach aber einen Quantensprung gemacht und Blizzard die Messlatte für das Hack & Slash Genre absurd hoch gelegt. Sorry, TL2, aber diesem Spiel werdet ihr nicht mal ansatzweise das Wasser reichen können."
Wobei man sagen muss, dass Quantensprung in seiner eigentlichen Bedeutung hier sogar ironischerweise zutreffend ist ;-)
Garry über das EGAH einen Monat nach D3-Release:
"Wir glauben, nach unseren ersten Eindrücken und Überlegungen nach zu urteilen, dass dieses Echtgeld-Auktionshaus die Computerspiellandschaft für immer verändern wird."
aber dann stellte sich prompt wieder dieses öde langweilige gefühl ein und die frage , ok ich habs jetzt (wieder) 3mal auf inferno durch und jetzt ...kein teil gedroppt ...immer die gleiche level...im AH was gekauft .... und jetzt ? (MP0-3)
vielleicht ist es mit D3 ja so wie in D2, das originalspiel war mittelmäßig und erst das addon hats richtig gepusht
und vielleichts ist es deshalb ganz gut das dieser herr da geht und mal neue ideen durchkommen
Ja, ich hoff auch aufs Addon.
aber dann stellte sich prompt wieder dieses öde langweilige gefühl ein und die frage , ok ich habs jetzt (wieder) 3mal auf inferno durch und jetzt ...kein teil gedroppt ...immer die gleiche level...im AH was gekauft .... und jetzt ? (MP0-3)
vielleicht ist es mit D3 ja so wie in D2, das originalspiel war mittelmäßig und erst das addon hats richtig gepusht
und vielleichts ist es deshalb ganz gut das dieser herr da geht und mal neue ideen durchkommen
vor einiger Zeit hat man einen ehemaligen Diablo 1+2 Entwickler interviewed bezüglich seiner Meinung zu Diablo 3 und dem Entwicklerteam dahinter. Er hat daraufhin gesagt, dass er es mit seinem Team anders gemacht hätte und die Leute die am Projekt beteiligt sind schon den Unterschied ausmachen. Es wurde ein wenig gelästert - aber nicht wirklich schlimm in meinen Augen.
Daraufhin kam von Jay Wilson auf Facebook der Kommentar "Fuck that Loser!" unter anderem und viele weiter böse Kommentare von anderen Blizzardmitarbeitern ebenfalls. Das war eigentlich nicht für die Öffentlichkeit gedacht, aber zugänglich für eben jene. :)
Was hat die Leute den mehr angefixt als Sets und Legendarys erfarmen.
Das hat man bei Diablo 3 viel zu spät realisiert :(