Erst gestern wieder wurden die euroäischen Spieler mit dem bekannten Fehler 37 in Diablo 3 konfrontiert. Inzwischen scheinen die Server nach dem Aufspielen des Patches 1.0.2 zwar wieder zu funktionieren - doch wie lange?

Diablo 3 - Fehler 37: Koreanische Behörde schaltet sich ein

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Was wohl der Höllenfürst zu Fehler 37 sagen würde?
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Die Login-Versuche funktionieren seit mehreren Tagen nicht immer reibungslos, während die amerikanischen Server anscheinend bestens laufen. Sogar ein eigenes T-Shirt bekommt Fehler 37 spendiert.

Doch nicht nur die europäischen Spieler treffen inzwischen beinahe regelmäßig auf Fehler 37; die Koreaner können ebenfalls ein Liedchen davon singen. Dort nimmt man das Gaming bekanntlich ernster, zumal Spiele in Korea ohenhin ein wichtiger Wirtschaftszweig sind.

Grund genug also, dass sich Behörden einschalten und den Fall untersuchen. Tatsächlich untersucht die Fair Trade Commission (FTC) im Moment, ob Blizzard gegen die Gesetze für elektronischen Handel und kommerzielle Verträge verstoßen hat.

Wie ein Sprecher der FTC gegenüber der Korean Times mitteilte, habe man genügend Beschwerden von Spielern erhalten, um der Sache auf den Grund zu gehen. Dabei will die FTC aber auch untersuchen, ob Blizzard unfaire Bedingungen im Bezug auf die Rechte der Käufer aufstellte und ob Blizzard zu wenig Serverkapazitäten zur Verfügung stellte.

Nicht sonderlich positiv darauf auswirken dürfte sich die aktuelle Situation in China. Dort nämlich ist Diablo 3 offiziell noch nicht erhältlich - einige Händler verkaufen es unter anderem Namen (dà bōluó, was übersetzt Ananas bedeutet) -, weshalb sich Millionen Chinesen das Spiel importieren und die koreanischen Server belagern. Und die brechen unter der enormen Last zusammen.

Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.