Unsere Kollegen von IncGamers veröffentlichten im Rahmen der gamescom ein Interview mit David Brevik, dem Mitgründer von Blizzard North und ehemaligen Lead Designer von Diablo 2.

Diablo 3 - "F*ck that loser!" Diablo-Entwickler beschimpfen David Brevik nach Interview

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Die Kommentare der Entwickler zu dem Interview mit Brevik.
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Darin kritisierte er Diablo 3 und betonte, dass er einige Dinge anders gemacht hätte. Dennoch ist er der Ansicht, dass die zuständigen Entwickler einen großartigen Job gemacht hätten. Auf seine Äußerungen gehen wir noch ein wenig weiter unten ein.

Das Interview jedenfalls ist bei IncGamers.com nicht mehr erreichbar - auf YouTube aber schon. Auf jeden Fall hat es einigen Wirbel unter Blizzard-Mitarbeitern verursacht, darunter auch ein deftiger Kommentar von Diablo 3 Game Director Jay Wilson.

Jay Wilson zog mit seinem Kommentar auf Facebook, welcher übrigens ebenfalls gelöscht wurde, wie auch die gesamte Diskussion, die Aufmerksamkeit auf sich. "Fuck that loser", waren seine Worte. Die richtete er natürlich an David Brevik und offenbar haben ihm Breviks Kommentare zu Diablo 3 in dem Interview weniger gut gefallen.

Begonnen hat die Diskussion Chris Haga, der das Interview auf Facebook verlinkte und ganz offensichtlich der Kritik nicht zustimmen konnte. Darauf folgte ein Kommentar von Andrew Champers (Silvernail), einem der System Designer bei Blizzard: "Mach dir nichts daraus, Haga, du hast das sich am schnellsten verkaufte PC-Spiel aller Zeiten entwickelt. Er nur Hellgate: London."

Doch warum lassen sich teilweise hochrangige Blizzard-Mitarbeiter öffentlich so über ein Interview bzw. über eine einzelne Person aus? Möglich wäre, dass die Diskussion nur privat bleiben sollte und Jay Wilson seinen Kommentar versehentlich öffentlich machte.

Zitat aus dem Interview: "Ich habe sehr gemischte Gefühle [gegenüber Diablo 3]. Ich bin etwas traurig darüber, dass die Leute mit Diablo keinen Spaß haben, denn ist eine Liebe und Leidenschaft von mir. Und es ist offensichtlich, dass sie noch genauso darüber denken und eben ihre Meinung äußern, weil sie es so sehr lieben. Das gibt mir wiederum ein gutes Gefühl."

Andererseits sei er über die negativen Kritiken auch ein wenig erfreut - auch wenn er es nicht gern sage - , da es zeige, dass es auf die Mitarbeiter ankam, die an Diablo beteiligt waren. Durch die Schließung von Blizzard North habe das Unternehmen damals einige seiner wichtigsten Mitarbeiter verloren.

Die Leute, die an Diablo 3 arbeiteten, konnten somit nicht von den Erfahrungen derjenigen profitieren, die Diablo gut kannten.

"Daher machte man zum Beispiel auch das mit diesen zufälligen Levels. Und wenn man diese Erfahrung verliert, erschafft man eben ein Erlebnis, das sich letztendlich sehr von dem unterscheidet, was wir gemacht hätten", so Brevik weiter.

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Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen oder direkt downloaden bei gamesrocket.