Mitte Juni mahnte der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) Blizzard ab, aufgrund fehlender Informationen auf der Spielepackung sowie der anfänglichen Serverprobleme. Jetzt liegt eine Unterlassungserklärung von Blizzard vor.

Diablo 3 - Blizzard reagiert auf Abmahnung des vzbv, gibt Unterlassungserklärung ab

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Die erste Antwort von Blizzard befand der vzbv noch für unzureichend und stellte den Entwickler vor eine letzte Frist
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Darin verpflichtet sich das Unternehmen, auf den Verpackungen künftig deutlich darauf hinzuweisen, dass zum Spielen eine Internetverbindung sowie eine Battle.net-Registrierung erforderlich sind. Das betrifft nicht nur Diablo 3, sondern auch andere Titel mit Online-Zwang. Spätestens zum 1. April 2013 muss der Hinweis auf den Spielen zu finden sein.

Was hingegen die technischen Probleme zum Release betrifft, sieht der vzbv von einer gerichtlichen Klärung ab. Mittlerweile hätten viele Spieler berichtet, dass die Server stabil laufen, wodurch ein solches Verfahren nicht mehr notwendig sei.

Kritisiert wird allerdings weiterhin die Kontobindung der Spiele, was einen Weiterverkauf verhindert und somit eine „massive Ungleichbehandlung zum Nachteil der Spieler“ darstellt.

Das ist auch ein Thema in der Abmahnung gegen Valve, die vergangene Woche eingereicht wurde. Nicht nur, dass Steam-Spiele ebenfalls an ein Konto gebunden werden müssen, eine Ablehnung der aktualisierten Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien sorgt gar dafür, dass man keinen Zugriff mehr auf seine erworbenen Spiele hat.

Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.