Wie Blizzard bei den Designänderungen für kommende Patches vorgeht, erklärt der Entwickler in einem neuen Blog-Post. Gleichzeitig wurden erste Statistiken veröffentlicht, nachdem Diablo 3 jetzt seit zwei Wochen auf dem Markt ist.

Diablo 3 - Blizzard nennt Statistiken und spricht über Inferno und Balancing

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Im Inferno-Modus haben einige Klassen ein noch zu leichtes Spiel
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Auf schwerwiegende Design- und Balanceprobleme sowie Bugs oder Exploits will man schnellstmöglich mit Hotfixes reagieren, weniger dringliche Komplikationen werden mit Patches bereinigt. Der Patch 1.0.2 soll innerhalb der nächsten Woche erscheinen und hauptsächlich Service-Probleme beheben. Mit Update 1.0.3 will man sich anschließend näher mit der Spielbalance beschäftigen.

Bezüglich des Schwierigkeitsgrads „Inferno“ erklärt Blizzard, dass einige Klassen hier ein deutlich leichteres Spiel haben, als beabsichtigt wurde. Deshalb wirken die Klassen, bei denen alles wie vorgesehen funktioniert, deutlich schwächer. „Der Plan ist, dass das Erleiden von Schaden zu einer beständigen Verringerung eures Lebens führen sollte – und ein großer Teil der Schwierigkeit des Inferno-Modus ergibt sich aus den Versuchen, diese Verringerung abzuschwächen“, so Blizzard.

Derzeit würden jedoch noch zu viele Schadensspitzen stattfinden, um die man sich in Patch 1.0.3 kümmern wird. Allerdings versuchen sehr viele Spieler, den Schwierigkeitsgrad mit nur unzureichender Ausrüstung zu bestreiten.

Zum Thema Gegenstände verlieren die Entwickler ebenfalls ein paar Worte. So sind legendäre Items nicht unbedingt als die Besten im Spiel gedacht, denn es handle sich nur um einen weiteren Gegenstandstyp beim Erreichen höherer Stufen.

Trotzdem sind auch hier Änderungen geplant, so wird mit Patch 1.0.3 die Gegenstandsstufe von Gegenständen ab Stufe 60 ersichtlich sein, wodurch der Vergleich zwischen hochstufigen blauen und niedrigstufigen legendären Items mehr Sinn ergeben soll. Außerdem werden später die legendären Gegenstände auch einfach direkt verstärkt, was vermutlich im Rahmen des PvP-Updates geschehen wird.

Der PvP-Patch wird dabei vor der eigentlichen Veröffentlichung auf einem öffentlichen Test-Server anspielbar sein.

Abschließend noch die genannten Statistiken, den kompletten Blog-Post mit näheren Erläuterungen findet ihr auf der offiziellen Webseite.

  • Spieler haben im Durchschnitt drei Charaktere erstellt.
  • 80% der Charaktere befinden sich zwischen Stufe 1 und 30.
  • 1,9% der Charaktere haben Inferno freigeschaltet.
  • 54% der Hardcore-Spieler haben sich für einen weiblichen Charakter entschieden.
  • Der Großteil (35%) der Hardcore-Charaktere stirbt in Akt I auf der Schwierigkeitsstufe "Normal".
  • Der geläufigste Build auf Stufe 60 wird nur von 0,7% der Charaktere der jeweiligen Klasse genutzt (das berücksichtigt nicht die passiven Unterschiede).
  • Die am meisten genutzten Runen für die verschiedenen Klassen auf Stufe 60 sind: Barbar: Kalt serviert, Dämonenjäger: Andauernder Nebel, Zauberer: Spiegelhaut, Mönch: Friedliche Rast, Hexendoktor: Betäubender Pfeil.

Diablo 3 ist für PC, seit dem 03. September 2013 für PS3, Xbox 360 und seit dem 2014 für PS4 erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.