Die in Zwickau ansässige Bossland GmbH war Blizzard schon immer ein Dorn im Auge und musste bereits im Bezug auf World of Warcraft vor Gericht antanzen.

Diablo 3 - Blizzard erwirkt einstweilige Verfügung gegen Bot-Entwickler Bossland

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Blizzard versucht nun offenbar rechtlich gegen Bothersteller vorzugehen.
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Nun erwirkte Activision Blizzard vor dem Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung. Hintergrund ist der Bot Demonbuddy für Diablo 3, den das Unternehmen anbietet.

Die Macher haben die Verbreitung des Bots zu unterlassen, sonst droht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro oder alternativ gar 6 Monate Ordnungshaft.

In dem Schreiben heißt es:"Die Antragsgegner haben es zu unterlassen, im Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugunsten des eigenen oder eines fremden Unternehmens Software anzubieten und/oder zu verbreiten, die es Spielern von der Antragsstellerin herausgegebenen Online-Spiels “Diablo III” ermöglicht, Spielzüge in dem Spiel “Diablo III” zu automatisieren."

"Den Antragsgegnern wird für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen die vorstehenden Anordnungen ein Ordnungsgeld bis zu EUR 250.000,-, ersatzweise Ordnungshaft bis zu sechs Monaten, oder Ordnungshaft bis zu sechs Monaten angedroht. "

Voraussichtlich in der nächsten Woche wird ein Anhörungstermin festgelegt, wo schließlich entschieden wird, ob Blizzard überhaupt eine Chance vor Gericht haben wird.

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