Es ist schon komisch: Während auf der E3 sämtliche Hersteller mit fotorealistischen Umgebungen und innovativen Eingabemöglichkeiten um sich werfen, zuckt ein großer Teil der Spielergemeinde lediglich verächtlich mit den Schultern. Blickt man in die gängigen "Most Wanted"-Listen, in denen die Highlights der wartenden Fans aufgeführt werden, erklärt sich schnell der Grund für dieses Phänomen: Diablo 3 heißt er und gilt derzeit als meist erwartetes Spiel der Branche.
Den Grundstein für diesen Hype legten die Macher aus Irvine bereits in den Neunzigern. Diablo kam damals aus dem Nichts, begründete ein Genre und begeisterte Millionen. Richtig durch die Decke ging das grandiose Hack'n Slay aber erst mit dem Nachfolger. Diablo 2 war ein Meilenstein - der jetzt zehn Jahre als geworden ist. Aus gegebenem Anlass blicken wir zurück auf eines der besten Spiele aller Zeiten.
Lest zu diesem Thema auch das große Geburtstagsspecial auf unserer Diablo 3-Fanseite.
Der ewige Zweite
Angestachelt vom Erfolg des ersten Diablos begibt sich das Ur-Team bei Blizzard North schon kurz nach dem Release in die Planungsphase. Der Weg ist klar: Ein Nachfolger muss vor allem eines werden: größer, schöner und besser. Für die Öffentlichkeit wird das Projekt – mittlerweile typisch für Blizzard – lange Zeit geheim gehalten. Einzig der Arbeitstitel des ominösen neuen Spiels macht schnell die Runde: The Calling.
Mit Lord of Destruction kam Baal als neuer Bösewicht hinzu.Am 29. Juni 2000, also drei Jahre nach Diablo, steht die ersehnte Fortsetzung in den Läden – zwar mit erheblicher Verspätung, dafür aber in nahezu perfektem Zustand. Anders als das durchwachsene Addon Hellfire kommt "Diablo 2" quasi fehlerbereinigt in die Läden, allein der schiere Umfang der Einzelspielerkampagne ließ selbst hartnäckige Kritiker verstummen. Die Presse zückt folgerichtig Höchstwertungen.
Neben unzähligen Auszeichnungen zum (Rollen-)Spiel des Jahres, einem Ehrenpreis für das beste Sound- und Musikdesign und Wertungen jenseits der 90 Prozent-Marke darf sich "Diablo 2" als Mitglied der MacWorld Hall of Fame bezeichnen. Jay Turner, Redakteur der US-Gamepro, erklärt den Hype folgendermaßen: „Wer jemals mit der Idee spielte, ein Action-RPG zu testen, sollte in den nächsten Laden rennen und seine Seele für dieses Spiel verkaufen.“
Diablo 2 bot alles, was den Vorgänger ausmachte - und setzte in vielerlei Hinsicht noch eins drauf.Und genau das machen die Spieler: Innerhalb der ersten zwei Wochen wandert "Diablo 2" über eine Millionen Mal über die Ladentheke und wird sogar ins Guiness Buch der Rekorde aufgenommen - als am schnellsten verkauftes Computerspiel aller Zeiten. Ein Rekord der kurze Zeit später von "Warcraft 3" eingestellt wird und aktuell von "Wrath of the Lich King" (verkaufte 2,8 Mio. Exemplare - in den ersten 24 Stunden) gehalten wird – es bleibt also in der Familie.
Am 29. August 2001 meldet Blizzard ganze vier Millionen verkaufte Exemplare. Damit überholt "Diablo 2" seinen Vorgänger um ein Vielfaches. In der Liste der meistverkauften Spiele aller Zeiten ruhte die zweite Dämonenhatz lange Zeit auf dem zehnten Platz und wurde erst 2009 durch "Die Sims 2" aus der Top 10 vertrieben. Die Zahlen dürften künftig noch steigen: Kurz nach der Ankündigung von Diablo 3 stieg die Diablo-Reihe wieder in den deutschen Verkaufscharts ein.
Die besten Diablo-Momente



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qft!!!
Diablo war cool aber die
qft!!!
Diablo war cool aber die charakter entwicklung in TQ war komplexer und besser.
du weißt aber schon das diablo 2 10 jahre alt ist? hätte thq vor 10 jahren titan quest rausgebracht, mit der technik die auch blizz damals nur hatte, dann wäre das spiel ein reinfall geworden. ich nehme sogar mal an das thq nr wegen diablo 2 titan quest rausgebracht hat. für die 10 jahre die das spiel bereits auf dem buckel hat ist es immernoch unglaublich.
Mag ja sein - das Kernprinzip ist trotzdem abgeguckt.
qft!!!
Diablo war cool aber die charakter entwicklung in TQ war komplexer und besser. Noch dazu tolle features (Shared Stash, Menü sortieren) machen es noch toller als D2.
@Davin Hain: zu sagen, dass NOX von Diablo 2 kopiert...frechheit. Das grundprinzip (ISO, ein steuerbarer charakter, skillen) ist vergleichbar klar. Aber in allem anderen ist es überlegen. Storypräsentation (nein 6 cinematics sind imo nicht genug) , Abwechslung, Rätsel (mehr als in allen anderen) und und und. Nox war sehr viel mehr rollenspiel als Diablo jemals sein wird.
(dungeon siege 1 ist besser :P)
ich find nicht dass diablo viel, wenn überhaupt, besser ist.
Und ich fands auch net so überragend. Mir gefiel der grafische und atmosphärische stil. Aber das Gameplay war garnet so meins...
Diablo 2 wird immer in meiner Such-dir-3-Spiele-für-eine-einsame-Insel Liste drin sein.
Und gamona ihr macht euch gerade richtig unsympatisch bei mir, wenn ihr sagt ihr mögt Diablo 2 nicht. ;P
''Ich habe mal so überhaupt keinen Spaß am Sammeln oder Farmen virtueller Sachen - es sei denn, sie dienen dem PvP, für das ich lebe.''
iwie hab ich den verdacht das du auch mal cheats probiert hast bei dieser aussage...
Spaß beiseite - den Grund für mein ganz persönliches Problem mit D2 - oder auch WoW - hat accessoire gerade gefunden: Ich habe mal so überhaupt keinen Spaß am Sammeln oder Farmen virtueller Sachen - es sei denn, sie dienen dem PvP, für das ich lebe.
Ich kann aber voll und ganz nachvollziehen, dass die Mehrheit der Spieler gerade solche Sachen reizvoll findet.
Vor allem das neue Worldevent und Über-Tristram haben Diablo 2 dann nochmal den richtigen Kick und den absoluten Sammelfanatismus ausgelöst :D!
Du sagst sowas öffentlich und wurdest noch nie gefoltert oder so?
Naja, ich hab d2 auch letztens wieder ausgegraben (quasi um der alten Zeiten willen) und hab dann im HC 3 70+ Chars an die dreckigen Bugs verloren. Es ist schön, dass Blizzard immer noch patcht, aber statt Inhalt mal Bugfixes wären toll...
Wobei mir inzwischen ebenfalls das Spielprinzip aufn Keks geht, ich bin wohl zu ungeduldig geworden für Grind. Und nichts anderes ist D2. Da kann kein Asia-MMORPG mithalten.
und in WoW haben sie eine noch viel schlimmere Seiche daraus gemacht!
ihr Seicher
Und Sounds hast auch in den Videos.
Für die Atmosphäre reicht das absolut, fürs Gameplay natürlich nicht.
Naja, Screenshots und Videos gibt es ja bereits, daran kann man wunderbar die Atmosphäre erkennen.
Ist nunmal anders, als in D2.
Ob sie besser oder schlechter ist, sei jedem selbst überlassen, mir gefällt D3 nicht.
Atmosphäre werden die wieder eine dichte erzeugen, keine Frage!
Aber eben nicht die selbe, wie bei D2.
Ich denke, der Vergleich mit den alten Horrorfilmen kommt ganz gut hin:
Atmosphäre haben auch neuere Filme, aber es fühlt sich komplett anders an, als die alte, handwerkliche CGI-Technik.
Kann ich von meiner Warte aus nicht sagen. Ich hatte wirklich bis zum letzten Tag Diablo II gezockt bis die EU Open Beta für WoW anfing. Als ich dann das erste Mal in WoW eingeloggt hatte, war Diablo II ganz schnell vergessen, so atemberaubend war die neue 3D Welt. Blizzard versteht es halt aus jeder Technologie das atmosphärisch Beste herauszuholen, und ich denke das wird bei Diablo 3 nicht anders sein.
Bei Diablo geht es primär um Monster schnetzeln, aufleveln und seltene Items aufsammeln, bei Dragon Age hast du ne stärkere Story, mehr Entscheidungsfreiheit, taktische Kämpfe, eine Party etc.
Beide Spiele bauen auf ganz andere Elemente auf, deshalb kann man solche Spiele nur schwer miteinander vergleichen!
Wenn du Diablo vergleichen willst, dann kannst du Torchlight, Sacred, Titan Quest, Dungeon Siege nennen, aber doch bitte nicht Dragon Age, ich meine auch wenn es angeblich beides Rollenspiele sind, so ist der Rollenspielanteil bei Diablo ziemlich gering als bei Dragon Age...
Du vergleichst DragonAge mit Diablo? xD
Blizzard machts halt wirklich nach dem Prinzip:
Easy to lern, hard to master.
Und die Atmosphäre in D2 war der Hammer! Wird nichtmal in D3 so rüberkommen, allein wegen der 3d-Grafik.
Ist halt ein Unterschied wie bei Horrorfilmen: Die alten Filme (Tanz der Teufel zB) sind zwar technisch veraltet, aber das versprüht eine ganz andere Atmosphäre als moderne CGI-Grafik.
ich find nicht dass diablo viel, wenn überhaupt, besser ist.