Es ist mittlerweile etwas mehr als 17 Jahre her, dass Diablo 2 das Licht der Welt erblickt hat. Für viele Fans der Reihe ist dieses zusammen mit dem Addon "Lords of Destruction" immer noch der beste Ableger. Kein Wunder also, dass ein Modder sich nun an einem großen Remake versucht. Als Hilfe dient ihm dabei Starcraft 2.

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Viele werden nun vermutlich denken, dass dies wohl ein Scherz sein soll. Wie soll jemand ein Hack-and-Slash-Spiel in einem Echtzeitstrategietitel nachbauen? Doch die cleveren Modder sind zu viel im Stande. Unter dem Namen "The Curse of Tristram" baut der Modder Etienne Godbout Diablo 2 als Remake nach. Samt aufgehübschter Grafik und verbesserter Mechaniken. Der Grund: Im Gegensatz zu Diablo 3, was vielleicht auch als Vehikel für das Remake dienen könnte, lässt sich Starcraft 2 deutlich leichter modden. Seit 2014 sitzt Godbout an der Modifikation.

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Stolperstein Finanzierung

Mit einer Kampagne auf "Indiegogo" sucht der Modder nun nach Unterstützung durch die Fans. Auch das Video stammt aus dem Aufruf und zeigt den aktuellen Stand des Diablo-2-Remakes. Doch genau diese Kampagne könnte zum Fallstrick für das Spiel werden. Denn Blizzard wird es sicherlich nicht gern sehen, dass jemand auf Basis ihrer Spiele Geld verdienen möchte. Sei es auch nur, um das Projekt fertigzustellen. Zudem könnte es zu markenrechtlichen Verstößen kommen. Bislang hat sich das Unternehmen noch nicht zu der Mod geäußert.

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