In diesem Jahr hat das Entwicklerstudio Devolver Digital seine erste eigene PK auf der E3 abgehalten. Dabei handelte es sich um eine große Parodie auf die aufwendigen Konferenzen der anderen Publisher. Doch schon im Vorfeld verlore das Studio aufgrund einer Rivalität einen ganzen Batzen Geld.

Devolver Digital - Enormer Verlust auf der E3

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/4Bild 1/41/1
Die Macher von Hotline Miami hatten extreme Probleme auf der E3.
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Denn angeblich sollen die Veranstalter der E3 ein geplantes Event von Devolver absichtlich blockiert haben. In den letzten Jahren hatte Devolver schon eine Privatparty auf einem Parkplatz in der Nähe des Messegeländes abgehalten. In diesem Jahr sollte das Ganze noch größer werden, also mietete Mitgründer Mike Wilson noch einen Platz an, der an die E3 anschließt. Doch die Stadt erteilte plötzlich ein Verbot für die Party. Der Parkplatz dürfte auch nur als Lager- und Parkfläche genutzt werden. Dadurch sind Devolver etwa 100.000 Dollar Schaden entstanden. Doch warum soll die E3 daran schuld sein?

Bilderstrecke starten
(35 Bilder)

Verbindungen mit der Stadt

Laut Wilson haben die Veranstalter der E3 einen engen Kontakt zu den Verantwortlichen bei der Stadt Los Angeles. Schon in den letzten Jahren kam es immer wieder zu Reibungen zwischen Wilson und den E3-Verantwortlichen. Der in diesem Jahr angemietete Zusatzplatz wurde beispielsweise von der E3 genutzt, um große Trucks zu parken. Laut Wilson nur, um die Sicht auf seine Veranstaltung zu blockieren. Echte Beweise kann der Mitgründer allerdings nicht vorlegen. Laut den Verantwortlichen habe man besseres zu tun, als einen Indie-Publisher zu boykottieren.