In einem Interview zeigte sich 'Devil May Cry'-Entwickler Ninja Theory etwas unglücklich über die derzeitige Situation. Man befindet sich quasi in dieser AAA-Klasse und ist also ein Studio, das hochwertige Top-Spiele entwickelt.

Devil May Cry - Entwickler sieht sich durch AAA-Spiele in Kreativität eingeschränkt

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Ninja Theory würde gerne kleinere Projekte angehen
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Jedoch hätte das Ganze auch große Risiken und sei mit hohen Budgets verknüpft, wodurch der Einstieg meist sehr schwierig sei. Man selbst wäre daher froh, dass man in diesem Bereich überhaupt Arbeit bekomme. Man könne nicht einfach "Nein" sagen, da man ein Team von 100 Leuten habe, die ja irgendwie bezahlt werden wollen. Und sollte dann ein weiteres großes Projekt anstehen, nehme man sich dem Ganzen in der Regel auch an.

Allerdings habe das wiederum den Nachteil, dass die großen Budgets und der hohe Verkaufspreis die Kreativität herunterziehen. Immerhin möchte der Kunde ja auch bei einer Investition von 60 Dollar bzw. 60 Euro auf Nummer sicher gehen. Publisher hingegen wollen kein großes Risiko eingehen.

Daher solle man sich die ganzen App Stores anschauen, wo Spiele meist um die 79 Cent kosten. Dort erblühe die kreative Freiheit. Viele Mitarbeiter bei Ninja Theory würden daher gerne nebenbei an kleineren Spielen für iPhone usw. arbeiten - auch in ihrer Freizeit.

Bisher erstickte das AAA-Geschäftsmodell die Innovationen und die Kreativität. In Zukunft könnte also auch Ninja Theory kleinere Projekte in Angriff nehmen.