Lange hat’s gedauert. Nach einer Ewigkeit erscheint endlich „Deus Ex: Human Revolution“ und will den Spielern das Gefühl „von damals“ zurückbringen. In der Tat: Die Missionen sind umfangreich, es gibt haufenweise Lösungswege für jede Situation. Wer dabei Probleme hat, der guckt in unsere „Deus Ex Human Revolution“-Komplettlösung.

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Autoren: Sebastian Thor, Heiner Gumprecht

Eidos Montreal hat sich wahrlich Mühe gegeben, ein Spielerlebnis zu erschaffen, das an den ersten Deus-Ex-Teil anknüpft. Und sie haben es hinbekommen: Die Missionen sind lang, die Einsatzorte riesig. Es gibt so viele Wege, so viele Möglichkeiten und Kniffe, mit denen man zum Ziel kommen kann. Laut oder leise, ballernd oder schleichend – eure Wahl.

Darüber hinaus könnt ihr euren Hauptcharakter Adam Jensen so entwickeln, wie ihr es für richtig haltet. Dadurch entstehen verschiedene Spielstile, die teils in grundverschiedenen Missionsverläufen gipfeln können. In unserer folgenden Komplettlösung geben wir euch nicht nur einen Überblick über alle Implantate und die sinnvollen Kombinationen für jeden erdenklichen Spielstil.

Wir handeln auch nicht einfach alle Missionen ab, sondern geben euch einen detaillierten Guide zu den möglichen Wegen, die euch zur Verfügung stehen. Zudem werden wir die Missionen so angehen, dass ihr ohne Probleme den „Ghost“-Erfahrungsbonus bekommt. Und natürlich versuchen wir, so viel wie möglich abseits des Weges mitzunehmen, euch auf interessante Plätze und Gegenstände hinzuweisen.

Bevor es nun losgeht mit dem Walkthrough, haben wir folgende Tipps und Tricks für euch. Nicht vergessen!

Allgemeine Hinweise

1. Immer schön langsam! Human Revolution ist ein Spiel, das behut- und aufmerksam gespielt werden will. Wer nur durchrennt und alles über den Haufen ballert, verpasst einiges: alternative Wege, Verstecke, Computer-Terminals mit E-Mails, Sicherheits-Hubs zum Abstellen von Kameras oder Manipulieren von Robotern und vieles mehr.

2. Erkundungsbonus. Den bekommt ihr, wenn ihr, wie oben beschrieben, eure Umgebung genau in Augenschein nehmt. Wer viel in Schächten herumkrabbelt oder beispielsweise über Container zu schwer erreichbaren Stellen springt, darf sich fast immer über ein paar Erfahrungspunkte für die Erkundung freuen.

3. Habt ihr genug Erfahrung beisammen, bekommt ihr Praxispunkte, die ihr in die Verbesserung Adam Jensens stecken könnt. Mit ihnen schaltet ihr neue Implantate frei oder baut bereits vorhandene aus. Somit ist es möglich, einen ganz individuellen Spielstil zu pflegen. Einen Guide zum Thema Implantate findet ihr hier in Kürze.

4. Erst fragen, dann zuschlagen. In vielen Situationen habt ihr die Möglichkeit, euer Gegenüber auszufragen und so an weitere Informationen zu gelangen. Das ist nicht nur nützlich, wenn ihr mehr über die Welt sowie die Geschichte von „Deus Ex: Human Revolution“ erfahren wollt, sondern auch dann, wenn man damit beispielsweise einen gewaltlosen Weg findet. Es kommt schon vor, dass sich Gesprächspartner überzeugen lassen, und das ganz ohne Gewalt.

5. Für alle Fälle gibt’s noch das „Sozialoptimierer“-Implantat. Damit ist es Jensen möglich, seine Gesprächspartner zu analysieren und sie einem bestimmten Typ zuzuordnen (Alpha, Beta, Omega). Im Dialog könnt ihr mithilfe von Pheromonen dann verschiedene Antwortmöglichkeiten wählen, auf die ein Typ jeweils anspringt, während ein anderer mit Ablehnung reagiert. Guckt euch sorgfältig an, welche Möglichkeiten ihr habt, so könnt ihr euch einige Kämpfe ersparen.

6. Tragt immer einen kleinen Vorrat an Energieriegeln mit euch herum. Diese ermöglichen es euch, jene Energie aufzuladen, die Jensen für Spezialattacken benötigt. Zum Beispiel um Wachen von hinten zu überrumpeln oder zum Benutzen einiger Implantate. Wer also nicht plötzlich wehrlos in der Gegend stehen möchte, sollte hier immer für Nachschub sorgen.

7. Vorsicht beim Hacken! Auch wenn ihr die Sicherheitsvorkehrungen gekonnt umgeht, kann es passieren, dass euch währenddessen Wachen sehen. In dem Fall werden sie euch warnen oder sofort das Feuer eröffnen. Ihr könnt euch während des Hackens seitlich ein wenig umsehen, aber richtig viel erkennen kann man nicht.

8. Gewiefte Datenspione schaffen es gar, Geschütze mithilfe der zugehörigen Computer umzuprogrammieren. Diese greifen dann eure Feinde an und nehmen euch haufenweise Arbeit ab. In Verbindung mit dem Stärke-Implantat kann man die Geschütze sogar aufheben und herumtragen. Einfach irgendwo abstellen, wo viele Gegner sind, schon regelt sich die Sache von selbst.

9. Improvisiert! Ihr könnt die Kulisse zum Teil wunderbar nutzen, um aus schwierigen Situationen zu entkommen. Ein paar Beispiele: Wer einen Verkaufsautomat anhebt, kann ihn sich schützend vor den Körper halten und nimmt bei Beschuss keinen oder weniger Schaden. Man kann Kisten oder Container werfen, um Gegner zu Tode zu wuchten. Das funktioniert, etwas Glück vorausgesetzt, sogar mit Leichen.

10. Wenn ihr eine Person k.o. schlagt, dann durchsucht sie auf jeden Fall. Meist haben die Wachen Munition, Waffen, Credits oder andere nützliche Sachen bei sich. Lasst euch die Beute nicht entgehen!

11. PDAs, die Wachen bei sich tragen oder oft innerhalb der Umgebung rumliegen, sind immens wichtig. Sie enthalten fast immer Zugangscodes oder Login-Daten für Computersysteme. Lest euch die PDAs also sorgfältig durch, dann habt ihr einige der benötigen Daten bereits zur Hand, wenn ihr sie braucht. Zeitraubendes Hacken entfällt damit.

12. Man kann es nicht oft genug betonen: Speichert, wann immer es geht! Vor allem wer auf Heimlichkeit bedacht ist, muss ständig damit rechnen, entdeckt zu werden, wobei die Tarnung leicht auffliegen kann. Zwar gibt es regelmäßige Autospeicherpunkte, aber man kann ja nie wissen, wann man überrascht wird.

Mit dem Wissen im Hinterkopf geht’s los. Die Zukunft wartet. Viel Spaß mit unserer ausführlichen Komplettlösung!

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