Im Januar gab es Berichte über Quantic Dream, die Macher von Spielen wie Heavy Rain oder jüngst Detroit: Become Human. Diesen zufolge gäbe es im Unternehmen schwere Bedingungen für die Mitarbeiter, eine toxische Arbeitsumgebung und sexuelle Belästigungen. Nun hat ein Gericht über einen Einzelfall entschieden.

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Wie die Seite Eurogamer berichtet, hatte sich der ehemalige Quantic Dream-Mitarbeiter Nicolas Turcev dazu entschieden, dass Studio zu verlassen und zu verklagen. Grund dafür seien einige Photoshop-Bilder, die unter anderem seinen Kopf auf Pornobildchen oder Fotos von Nazis zeigen würden. Einige anderen Kollegen haben es ihm gleich getan. Kündigt ein Mitarbeiter, hat er keinen Anspruch auf Entschädigungen oder Lohnzahlungen sowie staatliche Unterstützung. Das Gericht sollte entscheiden, ob die Kündigung aus freiem Willen erfolgte oder das Mobbing ihn von seinem Arbeitsplatz vertrieben hat.

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Der erste Sieg für die Mitarbeiter

Er selbst hat nun in erster Instanz vor dem französischen Arbeitsgericht gewonnen. Quantic Dream hat gegen die Entscheidung Einspruch eingelegt. Ein finaler Rechtsspruch steht also noch aus. Sollte der Mitarbeiter Recht bekommen, könnte dies eine ganze Welle von Klagen nach sich ziehen.

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