Destiny 2 ist für viele Fans des Erstlings ein Schritt in die richtige Richtung mit Luft nach oben. Denn gerade zum Launch gab es Probleme und in den Wochen danach trafen die Entwickler einige Entscheidungen, die die Community nicht gerade zufriedenstellten. In einem Podcast hat Kotaku-Redakteur Jason Schreier nun davon gesprochen, dass die Probleme von Destiny 2 schon vor dem Launch begonnen haben.

Hatten die Entwickler von Destiny 2 zu wenig Zeit?

So soll es Anfang 2016 einen kompletten Wechsel in der Führungsriege von Destiny 2 gegeben haben, der einige Änderungen mit sich brachte. Nach dem Wechsel hatte Director Luke Smith die Hände am Steuer. Der große Reboot soll dazu geführt haben, dass weite Teile von Destiny 2 über den Haufen geworfen wurden und neu begonnen werden mussten. In 16 Monaten keine einfache Aufgabe für das Entwicklerteam bei Bungie. Deshalb entschied man sich beispielsweise dagegen, ausschließlich neue Planeten in Destiny 2 einzubauen. Nun gibt es einige Schauplätze, die es bereits im Erstling in leicht veränderter Optik zu sehen gab.

Bilderstrecke starten
(15 Bilder)

Die Entscheidung für den Ingame-Shop

Schreier berichtet zudem, dass der verhasste Ingame-Shop von Destiny 2 keine Idee von Activision war. Stattdessen hat das Entwicklerteam bei Bungie diese Idee beim Publisher vorgelegt. Im Shop können Spieler von Destiny 2 kosmetische Items kaufen, aber auch Mods für Waffen und Rüstungen erwerben, die sich auf die Leistung der eigenen Spielfigur auswirken. Durch die zusätzlichen Einnahmen soll die Entwicklung weiterer Inhalte für Destiny 2 finanziert werden. Bislang haben sich weder Bungie noch Activision zu den Aussagen Schreiers zu Wort gemeldet.

Destiny 2 ist für PS4, Xbox One und seit dem 24. Oktober 2017 für PC erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.