Destiny 2 ist da und während einige von euch es bereits zu Hause auf der Konsole zocken, seid ihr anderen vielleicht noch ein wenig skeptisch. Ist der neue Teil des Sci-Fi-MMOs das, was wir uns alle gewünscht haben? Was ist neu, worum geht es überhaupt und wie sieht es mit der offenen Welt aus? Werft bei uns einen ersten Blick auf Destiny 2 und erfahrt die wichtigsten Details zum Start!

Wir haben es für euch angespielt – erlebt die ersten 30 Minuten in Destiny 2 (Pssst: Die letzten fünf Minuten vom Video enthalten einen fetten Spoiler!)

Destiny 2 - Bis zum Knall! - Die ersten 28 Minuten Gameplay15 weitere Videos

Mit einem Knall landete Destiny 2 gestern in den Läden und – man munkelt – vorgestern schon in den Videotheken. Den Startschuss gab Bungie am 05. September um 24 Uhr in Neuseeland und demnach 14 Uhr in Deutschland. Seitdem lassen die Spieler ihre Energie-, Power- oder Kinetik-Waffen krachen, bereisen fremde Welten und erfahren durch die Kampagne endlich auch mehr zum Universum rund um den Sci-Fi-Shooter. Hat Bungie also aus den Fehlern des Vorgängers gelernt? Die ersten Details zum Game lassen es wenigstens vermuten.

Stephan Otto, nachdem er Destiny 2 angezockt hat: "Bereits in den ersten Minuten von Destiny 2 zeigt sich, dass Bungie aus früheren Fehlern gelernt hat. Die Story ist packend und mitreißend, die Welten wirken voller und bieten mehr Aufgaben für die Hüter, das Gameplay ist so, wie es sich ein Destiny-Spieler wünscht."

Die Kampagne: Endlich mehr Story!

Rettet die Menschheit: Dominus Ghaul und die Kabale haben die letzte sichere Stadt der Menschheit zerstört; und was bleibt: Eine Hand voll Hüter, die überlebt und nun verstreut auf vier Monde, Planeten und Planetoiden Zuflucht gesucht hat. Ihr seid einer dieser Helden und sucht die drei Anführer Cayde-6, Zavala und Ikora Rey, um sie in einem übermächtigen Team zu vereinen, mit dem ihr es schließlich gegen Ghaul und die Rotlegion aufnehmen könnt.

Die Rotlegion

Während die Kabale im ersten Teil von Destiny nur eine untergeordnete Rolle spielte, steigen die bösen (und hässlichen) Invasoren nun zu voller Größe auf. Unter dem Kommando von Ghaul suchen sie, die Menschheit zu unterwerfen – und schaffen es beinahe auch. Dabei soll die wahre Stärke dieses alten Feindes erst jetzt in Destiny 2 sichtbar werden, wie Lead-Designer Tomonori Kinoshita IGN erzählt.

Die Hüter

Hüter der Menschheit, Verteidiger der letzten sicheren Stadt der Erde. Wir sterben, wir kämpfen, wir leben erneut. Verstärkt durch das Licht des Reisenden mit besonderen Kräften, um unseren Gegner zu vernichten.

Destiny 2 - Eure Reise beginnt: Das müsst ihr wissen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/3Bild 268/2701/270
Destiny 2 im Special: Helft der Vorhut, die Kabale zu besiegen
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Während drei legendäre Helden die Vorhut bilden, den Kampf koordinieren und Missionen vergeben, schlüpft ihr wie im ersten Teil auch wieder in die Haut eines Hüters und könnt euch zwischen den drei Klassen entscheiden: Jäger, Titan und Warlock. Als Jäger seid ihr mit Klinge sowie Pistole tödlich; ein gerissener Akrobat, der als Startfähigkeit einen Arkus-verstärkten Stab herbeirufen kann, mit dem ihr das Schlachtfeld verwüstet. Der typische Tank findet sich im Titanen wieder, der ein Leere-Schild herbeiruft und zusätzlich auch Healer-Funktionen übernimmt. Schlussendlich der Warlock: Krieger, die im Kampf unter anderem mit dem Solar-Schwert Dämmerungsklinge ordentlich Schaden austeilen können.

Die Welten

Vier Welten warten nur darauf, von euch erkundet zu werden: Die Erde (europäische Todeszone), der Jupiter-Mond Io, der Vex-Planetoid Nessus und der Saturn-Mond Titan. Es ist eure Aufgabe, die Helden der Vorhut hier zu finden und wieder zu vereinen.

Destiny 2 - Eure Reise beginnt: Das müsst ihr wissen

alle Bilderstrecken
Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublenden2 Bilder
Die europäische Todeszone ist riesig und hat uns auch grafisch begeistert
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Die europäische Todeszone auf der Erde ist bislang das größte Gebiet, das Bungie kreiert hat. Streift durch den Ort, an welchem der Splitter des Reisenden eingeschlug, kämpft in Wäldern und in den Ruinen einer verlassenen Stadt. Auf dem Mond Io wartet dagegen eine karge Landschaft auf euch, in der die Rotlegion nach Machtquellen gräbt – ein Unterfangen, das ihr gemeinsam mit euren Freunden zu verhindern sucht. Auf Nessus erkundet ihr eine fantastische Landschaft, überzogen mit krummen Bäumen und grell rotem Moos, das einen großen Teil der Oberflächen bedeckt. Sucht Schätze und lüftet Geheimnisse – aber nur, wenn ihr stark genug seid, gegen die Maschinenrasse Vex anzukommen. Schließlich könnt ihr auch auf dem Saturn-Mond Titan landen, auf dem es etliche Ruinen und Überbleibsel aus dem goldenen Zeitalter der Menschen zu finden gibt. In der Tiefe jedoch soll etwas Grauenhaftes auf euch warten…

Christopher Bahner, der zusammen mit Ewelina gezockt hat: "Danke Reisender, es gibt endlich eine Schnellreise-Funktion!"

Der Koop-Modus: So zockt ihr mit euren Freunden

Destiny wäre nicht Destiny, wenn ihr nicht kooperativ wie auch kompetitiv zocken könntet. Wie auch im ersten Teil konzentriert sich das Game neben den Story-Einschüben auf PvE sowie PvP.

Das Runde muss ins Eckige: Seht im Video, wie die Gamona-Redaktion das Fußball-Minigame ausprobiert:

Destiny 2 - Keine rote Karte für den zweiten Teil: Wir zocken den Fußballmodus!15 weitere Videos

Kooperatives PvE

Findet immer einen Mitspieler, wenn es euch allein zu heikel wird: In Strikes und Raids könnt ihr euch in Gruppen von drei oder sechs Hütern vereinen, um feindliche Festungen und Areale gemeinsam zu infiltrieren. Was neu ist: Über die Clans bildet ihr feste Gruppen, erhaltet ein gemeinsames Belohnungs- sowie Erfahrungssystem und dürft euch ein eigenes Banner erstellen. Außerdem könnt ihr euch sogar als Einzelspieler über ein Guide-Spiel mit einem fremden Clan zusammentun, um Missionen zu erledigen. Clans und Guide-Spiele werden jedoch erst ab dem 12. September in einer Beta online gehen, wo sie von einigen Spielern getestet werden.

Ewelina Walkenbach aus der Gamona-Redaktion: "Ich sah Destiny 2 zunächst eher als eine Pflichtaufgabe an. Nach der ersten Spielstunde war ich aber wieder drin und hatte sehr viel Spaß. Jetzt hoffe ich nur, dass es noch eine ganze Weile lang so bleibt."

PvP

Auch der kompetitive Multiplayer erhält einen Feinschliff: Im Schmelztiegel können neben den bekannten Modi nun auch Teams von vier Spielern gegeneinander antreten, während ihr im Countdown-Modus eine Bombe in der gegnerischen Basis platziert und sie solange verteidigt, bis sie explodiert. Schließlich warten auf euch zehn neue Karten und fünf unterschiedliche Spielmodi.

Bilderstrecke starten
(6 Bilder)

Wir wollen natürlich nichts verraten, aber soviel sei gesagt: Die erste halbe bis ganze Stunde wird euch umhauen! Wie es danach weitergeht, könnt ihr in unserem ausgiebigen Test zum Game nachlesen, der spätestens nächste Woche auf unserer Hauptseite landet. Spielt ihr Destiny 2 schon – und wenn ja: Wie gefällt euch der Auftakt zum zweiten Teil?