Der ehemalige Halo-Entwickler Bungie enthüllte in der Nacht den neuen Shooter Destiny, nachdem dieser vor längerer Zeit angekündigt wurde. Erscheinen wird dieser für Next-Gen-Konsolen sowie PlayStation 3 und Xbox 360.

Destiny - Bungie enthüllt Shooter, setzt Internetverbindung voraus

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Während sich Bungie positiv gegenüber eine PC-Version ausspricht, diese aber noch nicht bestätigte, verlor man gegenüber einer möglichen 'Wii U'-Version kein Wort. Auf allen Plattformen wird Destiny eine Internetverbindung voraussetzen, wobei der Entwickler das Spiel als den ersten 'Share World Shooter' beschreibt und ein kooperatives Gameplay in den Mittelpunkt stellt.

Zudem verfügt Destiny über MMO-ähnliche Elemente, wie etwa für mehrere Spieler angelegte Quests sowie eine persistente Spielwelt. Laut Bungie basiere das Spiel auf insgesamt sieben Säulen, mit denen der Erfolg "automatisch" kommen soll. Die Spielwelt müsse so interessant sein, dass die Spieler unbedingt darin verbringen wollen.

Also müsse es viele Möglichkeiten geben, um sich unterhalten zu lassen und Erfolg zu haben, während sich die jeweiligen Handlungen der Spieler lohnen müssen. Alles, was man in Destiny unternehme, müsse mit Belohnungen einhergehen, mit denen sich wiederum der Charakter frei anpassen lässt.

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Jeden Tag solle man etwas Neues erleben können, darunter auch Ereignisse, die nur selten oder über einen bestimmten Zeitraum auftauchen. Wer möchte, kann Destiny komplett alleine spielen, wird währenddessen aber dennoch andere Spieler sehen - so, wie es beispielsweise in Star Wars: The Old Republic der Fall ist.

In dem Sinne ist Destiny also ein Online-Shooter, der vor allem das Halo- und 'Call of Duty'-Klientel ansprechen soll. Zudem solle jeder jederzeit einsteigen können, ganz egal, ob man das Genre kaum spielt oder regelmäßig mit Shootern verbringt. Laut Bungie könne jeder mitspielen, denn der Fokus sei, den Kern von Destiny möglichst einfach und schnell zu vermitteln.

Destiny spielt 700 Jahre in der Zukunft, in der die noch wenigen verbliebenen Menschen um ihr Überleben kämpfen. Die letzte Stadt der Menschen wird von einem mysteriösen und sehr großen Raumschiff beschützt und dient als Ausgangspunkt für alle Abenteuer. Ihr schlüpft in die Rolle eines Wächters und kämpft euch durch verschiedene Szenarien auf der Erde sowie anderen Planeten im Sonnensystem, die die Menschheit vor langer Zeit einst besiedelte.

Die Stadt verfügt über einen "Overwatch-Bezirk", in dem sich Gruppen zusammenfinden. Interessant dürfte sein, dass wenn es zwei Gruppen an Spielern gibt, die den gleichen Bestimmungsort aufsuchen müssen, beide Gruppen miteinander das Abenteuer bestreiten können. Ansonsten könne man sich unterwegs auch vollkommen spontan mit anderen Spielern verbünden.

Destiny - Artworks zu Bungies MMO-Shooter

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Die Technik hinter Destiny wurde von Grund auf neu entwickelt und soll zukunftssicher genug sein, um auch in zehn Jahren noch ein Spiel basierend darauf auf den Markt bringen zu können.

Eine Abo-Gebühr wird Destiny nicht haben, stattdessen zahlt man einmal für das Spiel. Sehr wahrscheinlich, jedoch noch nicht bestätigt, werden Activision und Bungie den MMO-Shooter weiter über einen Item-Shop oder dergleichen finanzieren. Bungie betont übrgigens, Destiny definitiv auf Datenträger zu veröffentlichen - wann genau, ist natürlich die große Frage. Da auch die aktuelle Generation bedacht wird, darf man zumindest für diese mit einem Release gegen Ende des Jahres rechnen.

Destiny ist für PS3, PS4, Xbox 360 und Xbox One erschienen. Jetzt bei Amazon kaufen.